Hummus mit karamelisierten Karotten

Werbung ohne Vergütung

Wer wie ich vegetarisch lebt, ist hin und wieder auf der Suche, nach einem neuen Rezept und ich habe mich sehr gefreut, als ich an Weihnachten dieses Buch auf dem Gabentisch fand.


Ich esse gerne Kichererbsen (habe auch schon verschiedenen orientalische Kochkurse hinter mir) und daraus kann man Hummus machen. Das hat nichts mit Gartenerde zu tun. Die esse selbst ich nicht. Humus ist lateinisch von hümus und heisst Erdboden bzw. Erde. Aber Hummus ist arabisch und heisst Kichererbse. Es ist die berühmte Mezzespeise der Türken bzw. der Orientalen. Wer die Kichererbse verspeist, muß aber nicht kichern, wie neulich eine Frau meinte, die kannte das gar nicht. Interessant finde ich, dass die Kichererbse aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler kommt. Mit der Erbse ist sie nicht verwandt und die Kichererbse ist eine sehr alte Pflanze.

Natürlich kann man auch fertiges Hummus kaufen, ich ziehe es vor, den Hummus selbst zu machen. 
Hummus ist fast schon eine Weltanschauung, sehr gut und mit wenig Zutaten zu machen und dabei so vielfältig und mit vielen Gemüsesorten usw. zu servieren, heute gibt es Karotten dazu.

Wie man die Kichererbsen weich bekommt, das ist Jedermann Sache selbst. Ich koche die Kichererbsen in Wasser und verwende das Wasser nachher zur Herstellung für den Hummus.

Hummus ist eine orientalische Spezialität, die auch Knoblauch enthält, da ist diesen absolut nicht mag, lasse ich ihn weg, das macht aber Jeder, wie er mag.
Ich werde bei dem Geruch von Knoblauch schon meschugge. 

Ich brauche für mein Hummus unbedingt Tahin, das ist Sesammus, das verträgt natürlich auch nicht Jeder, aber ich. Diese Mischung, die dann mein Hummus ist, schmeckt total lecker und nach Erdnuss.

320 g gekochte Kichererbsen
Kochflüssigkeit mehr oder weniger je nach Bedarf
eventuell noch einige Kichererbsen

2 EL natives Olivenöl
und 2 EL zum Beträufeln

1 EL Tahin
3 Knoblauchzehen (wie man es mag)

frisch gepresster Saft von 1/2 Zitrone nach Belieben

1/2 Teelöffel Salz nach Belieben 

frisch gehackte Petersile, zum Garnieren (nach Belieben)

Alle Zutaten, außer den Kirchererbsen zum Servieren und dem Olivenöl, zum Beträufeln in einem Standmixer oder eine Küchenmaschine geben, ca. 1 Minute mixen und dabei langsam nur so viel Kochflüssigkeit dazugeben, bis der Hummus dick und cremig ist. 
Mit einem Hochleistungsmixer wird die Paste am cremigsten und es braucht weniger Flüssigkeit und Zeit, aber eine gute Küchenmaschine oder ein Pürierstab liefern ebenfalls gute Ergebnisse. Zum Schluß noch mit etwas Zitronensaft und Salz abschmecken. 

Den Hummus vor dem Servieren mit 2 EL Olivenöl beträufeln und mit 2 EL ganzen Kichererbsen und eventuell etwas Petersilie garnieren.

Hier kommen jetzt noch die karamelisierten Karotten dazu.

4 Karotten
5 EL helles Sesamöl oder natives Olivenöl extra 
1/2 TL grobes Meersalz
2 frische Rosmarinzweige oder 2 TL Rosmarin (ich nehme frischen, das habe ich auf dem Balkon)
1 EL Sojasoße
1 EL dunkler Agavensirup

Hier bitte bei der Herstellung des Hummus das Olivenöl weglassen, da dieses bereits beim Garen der Karotten verwendet wird.


Die Kartotten putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Öl in einem gusseisernen  Wok (das ist eine feine Sache und habe ich auch, koche vieles an Gemüse darin) oder einer schweren Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, die Karotten hineingeben und mit Meersalz bestreuen. Gut umrühren, bis alle Karottenstücke mit Öl überzogen sind. Sobald die Karotten zu braten beginnen, die Hitze reduzieren. Rosmarinzweige oder -nadeln hinzugeben und das Ganze unter ständigem Rühren mindestens 
20 Minuten garen. Darauf achten, dass die Karotten nicht anbrennen.

Die Karotten sind gar, wenn sie nur noch halb so groß und sehr weich sind und angenehm duften. 
Am Ende der Garzeit die Sojasauce und den Agavensirup hinzugeben und alles unter ständigem Rühren auf hoher Stufe einkochen lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. 

Den Hummus auf einem großen Teller verstreichen und die Karotten darauf anrichten. 



Man erlebt beim Biss auf die köstlichen Karotten eine Geschmacksexplosion. 

Der SchönewildeMann steht nicht darauf, deshalb habe ich das für mich alleine gemacht und habe allerdings auch zwei Tage davon gegessen. Warum sollte ich mir nicht auch mal etwas schönes kochen. 



Übrigens man kann auch anderes Wurzelgemüse zum Hummus verwenden.
Pastinaken, Petersilienwurzeln, Knollensellerie und Süßkartoffeln lassen sich so karamellisieren.
Ich experimentiere weiter, denn das macht mir Spaß

 Das Buch habe ich zu Weihnachten bekommen, ist zwar Werbung aber unbezahlt.

Dunja Gulin

Hummus
Aus Liebe zur Kichererbse

Erschienen im Callwey-Verlag 1. Ausgabe September 2018
12,90 Euro

Kommentare

  1. Jetzt musste ich aber doch kichern wegen der Wortspielerei....hat 1 Sekunde länger gedauert bei mir was du mit Gartenerde meinst.
    Ich mag Kichererbsen total gerne. Als Fast Food sind ja die Falafel recht berühmt. Wenn man die selber macht, ist das auch echt lecker.
    LG Sigrun

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    1. Falafel mag ich auch total gerne, aber Hummus noch mehr.
      Kichern und Gartenerde, jaa, das habe ich bewußt gemacht.
      Lach.
      Lieben Gruß Eva

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  2. Guten Morgen Eva,
    ich muss zugeben, dein Gericht sieht richtig lecker aus, obwohl ich Hummus jetzt nicht so mag. Durch deine Zutatenliste erinnerst du mich, dass ich mir mal wieder Tahin bzw. Gomasio besorgen sollte...Sesam ist für mich ein "Superfood" neben Vitaminen und Mineralien ist es eines der selenreichsten Lebensmittel. Die Möhren sehen zum Anbeißen aus, danke für dein Rezept.
    Hab einen schönen Wochenanfang, Marita

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  3. Guten Tag liebe Eva,
    das sieht richtig, richtig lecker aus und du machst das schon gut, dass du auch für dich alleine mit Freude kochst und dir etwas gönnst. Das ist so wichtig.
    Dir einen schönen Nachmittag und
    liebe Grüsse
    Eda

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  4. Wie toll... Wir mögen Hummus supergern - haben alledings noch nie welchen selber gemacht... Übrigens sind wir auch halbe Vegetarier, wir kochen zuhause nur vegetarisch, ab und an machen wir Fisch. Fleisch kochen wir nie... Beim Weggehen essen wir aber schon Fleisch...
    LG

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  5. Wir essen zwar nicht vegetarisch, haben aber immer mehr Tage ohne Fleisch eingeplant. Mit Kichererbsen koche ich recht gerne. So gab es am gestrigen Sonntag zum allerersten Mal Nudeln aus Kichererbsenmehl. Manchmal koche ich einen Kichererbsen-Eintopf mit Tomaten und weißen Bohnen. Der schmeckt lecker.
    Hummus habe ich bisher noch nicht ausprobiert, aber es ist eingeplant.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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  6. Liebe Eva,
    danke für diese schöne Buchvorstellung! Ich mag Kichererbsen auch sehr gern ! Danke auch für das tolle Rezept!
    Ich wünsche Dir einen wundervollen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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