Rosa Pelikane am Langen See in der Wilhelma Stuttgart
Werbung wegen Ortsnamensnennung und Verlinkung
Der Lange See war lange Diskussion zur Sanierung und es war den Wilhelma-Verantwortlichen klar, dass die Haltung der Vielfalt der vielen Wasservögel nicht mehr zeitgemäßg war.
Die Enten und Gänse wurden deshalb an anderer Stelle untergebracht oder abgegeben. Die Pelikane aber sollten bleiben, auch weil man sich den Langen See ohne Pelikane nicht vorstellen kann. Sie gehörten zu den erklärten Lieblingen der Zuschauer und auch die jüngeren Besucher hatten ihre Freude an ihnen.
Seit 40 Jahren leben an der Stelle des Langen Sees Rosapelikane, die nun die ganze Wasserfläche zur Verfügung haben, zwei Plattformen an den Schmalseiten des Sees bieten die Möglichkeit zum Landgang.
Kurz nach Fertigstellung trafen vier Jungpelikane aus dem Tierpark Berlin ein und so wurde aus dem einsamen Paar ein richtiger kleiner Pelikankreis. Die Rosapelikane fühlen sich am Langen See sehr wohl und finden es auch immer interessant, wenn in der nahegelegenen Damaszenerhalle Trauungszermonien stattfinden.
So soll es schon vorgekommen sein, dass die Pelikane so begeistert sind, dass sie sich unter die staunende Hochzeitsgesellschaft gemischt haben. Aber das war es wohl nicht, eher die nach der Zermonie dargereichten Lachscanapées.
Rosapelikane gehören zur Vogelordnung der Ruderfüßer und sind somit nahe Verwandte u.a. der Kormorane.
Namensgebendes Merkmal dieser Vögel sind die alle vier Zehen verbindenden Schwimmhäute. Alle Arten der Pelikan sind Fischfresser, die Jagdtechniken aber grundverschieden. Kormorane tauben stoßweise und jagen ihrer Beute unter Wasser nach. Rosapelikan fischen von der Wasseroberfläche aus. Hier leistet der durch eine dehnbare Spannhaut kescherartig erweiterbare Unterschnabel gute Dienst. Der Pelikan ist auch das Wappentier des US-Bundesstaates Lousiana.
Der Pelikan ist Symbol für den Opfertod Christi, für seine Kreuzigung
und für die Eucharistie (Abendmahl). Deshalb ist die Symbolik auch
häufig auf Abendmahlskelchen zu finden.
Pelikane formieren sich in einem Halbkreis und versuchen, einen Fischschwarm in das flache Wasser zu treiben und dann wie auf ein Kommando tauchen alle Vögel gleichzeitig Kopf und Schnabel unter Wasser und kaum einem Fisch gelingt es diese Wand aus lebendigen Keschern zu durchbrechen.
Quelle: Wilhelma





















Liebe Eva ,
AntwortenLöschenDie Pelikane sehen wirklich fantastisch aus !
Vor allem das Letzte Bild mit dem Pelikan der dich direkt anschaut ... Grandios zu sehen das die Vögel uns auch beobachten
Wieder mal ein Tolle Beitrag !
Liebe Grüße czoczo
Ganz schön edle Tiere hast du uns heute mitgebracht, ganz, ganz selten sind die zu beobachten, fein dass sie da im Park bleiben durften.
AntwortenLöschenMorgengruss von Ayka
Liebe Eva,
AntwortenLöschenein schöner Beitrag zu den interessanetn "Vögeln", ich bin jedesmal begeistert wenn ich sie in Zoos antreffe. Sie haben sowas würdevolles in ihrem Aussehen und ihre Bewegungen wirken so überlegt.
Schön, dass sie in der Wilhelma einen ständigen Platz gefunden haben. Gesellig scheinen sie auch zu sein, die Vierergruppe hat doch was im Schilde? Sie schauen so schelmisch, das gefällt mir sehr gut.
Liebe Grüße
Edith