“Eines Mannes Ziel ist niemals ein Ort, sondern eine neue Art, die Dinge zu sehen.” – Henry Miller



: https://beruhmte-zitate.de/autoren/hans-georg-gadamer/

Über mich .

Es wird Zeit, dass ich mein "Über mich" mal überarbeite.

Ich bin nun eine quirrlige 71erin!

Das hört sich ein wenig komisch an. Aber ich fühle mich nicht so und man glaubt mir mein Alter auch nicht.
Manch einer macht sich nichts draus, aber mir gefällt das durchaus. Ich bin neugierig und möchte noch alles wissen und immer auf der Suche etwas zu sehen und zu erfahren.

Ich sitze liebend gerne auf dem Rad, inzwischen allerdings ein Pedelec auf dem ich noch richtig gut mitkomme und für mich sind 80 Kilometer oder mehr kein Problem. Das ist es mit einem Pedelec aber auch nicht. Aber selbst hier streiken ja auch bekanntlich jüngere Frauen. Naja und da ich sehr sehr viel radele habe ich auch die entsprechenden Waden.
Radlerwaden!!!

Mit einem normalen Rad würde ich das niemals mehr schaffen, aber ich denke mit 71 Jahren darf man das auch sagen.

Ich handarbeite gerne, aber in Grenzen, ich lese gerne und ich bin gerne unterwegs, das heisst, ich besuche Vernissagen und gehe gerne zu Buchvorstellungen in diesem Fall dem Jour fixe beim Buchhändler.

Ich gehe gerne im Winter in die Sauna und schwimme sehr gerne. 


Mit meinem Freund habe ich vorletzes Jahr eine Woche am Bodensee auf einem Segelboot verbracht, aber ich glaube nicht, dass ich es jemals schaffen werde einen Segelschein zu machen. Würde ich aber gerne.



Ich wandere gerne in den Bergen (Klettersteige)
und Kochen und Backen sind für mich auch kein Problem.






Lesen gehört auch zu den Dingen, die ich gerne mache, allerdings dann etwas anspruchsvollere Literatur, naja so zwischendurch, darfs auch mal was leichteres sein. 

Bild Mai 2020
 


Bis September 2019 habe ich mich im Ehrenamt in der hiesigen Nachbarschaftshilfe engagiert.
Nachdem mir von einer anderen evangelischen Organisation ein anderes Ehrenamt angeboten wurde, kümmere ich mich jetzt in einem Altenheim im Nachbarort um einen netten
80jährigen Herren, der gerne Opernmusik hört. 
Das passt ja wunderbar. Leider ist der Herr inzwischen gestorben.

Was ich auch noch gerne machen würde, ist ein Tandemsprung, nun ja, vielleicht klappt es im Sommer. 

Mit meiner Camera bin ich gerne unterwegs und fotografiere gerne, dabei lege ich allerdings auch Wert drauf, dass die Fotos immer ansprechend sind. 

Ich besuche gerne die Staatsoper in Stuttgart mit ihrem reichhaltigen Programm und freue mich auf neue Inszenierungen. 

Ich bin ein Klassik und Opernfan und hier macht mir kaum Jemand etwas vor.


Von Zeit zu Zeit werde ich allerdings diesen Post auch überarbeiten. Man verändert sich ja ständig und das ist gut so, anders wäre es schlecht.

Hier fällt mir immer die Parabel von Berthold Brecht 
aus den "Geschichten des Herrn Keuner" ein.

Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: ‚Sie haben sich gar nicht verändert.‘ ‚Oh!‘ sagte Herr K. und erbleichte.“

Ich habe immer und immer wieder über diesen Satz nachgedacht, mit Sicherheit deshalb, weil mir Veränderung in meinem Leben immer wichtig war. 

Veränderung bedeutet Leben. Stillstand hält das Leben an. Es ist ein doppeldeutiger Satz, der mir allerdings auch gefällt. Rein auf das Äußere bezogen ist "Sie haben sich gar nicht verändert!" nicht mal schlecht und ab einem Alter ein sicherlich gut gemeintes Kompliment. 

Aber Herr K. hört noch etwas anderes. Er hört den Stillstand, er hört die Bequemlichkeit, er hört das

"ich muß mir nichts mehr beweisen", er hört auch das den
"Kopf in den Sand stecken". 

Ich möchte nichts weniger, als mich nicht zu verändern.  

Veränderung bedeutet aber auch, gewisse Dinge aus der Vergangenheit zum Abschluß zu bringen, denn sonst findet das nie ein Ende.


 

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