Schöne junge Leute sind Zufälle der Natur aber schöne alte Menschen sind Kunstwerke. * Eleanor Roosevelt*

Über mich .

Es wird Zeit, dass ich mein "Über mich" mal überarbeite.

Ich bin eine quirrlige 71erin und ab Dezember eine
quirrlige 72lerin.

Das hört sich ein wenig komisch an. Aber ich fühle mich nicht so und man glaubt mir mein Alter auch nicht.
Manch einer macht sich nichts draus, aber mir gefällt das durchaus. Ich bin neugierig und möchte noch alles wissen und immer auf der Suche etwas zu sehen und zu erfahren.



Ich sitze sehr gerne auf dem Rad, inzwischen allerdings ein Pedelec auf dem ich  mich sehr wohl fühle und für mich sind
80 Kilometer oder mehr kein Problem. Das ist es mit einem Pedelec aber auch nicht. 
Mit diesem Pedelec erkunde ich "mein" Württemberg und freue mich immer wieder Neues kennenzulernen. 
Bis Juli 2021 hatte ich ein Pedelec von Cube mit 50 Nm.
Ende Juli kam dann mein heiß ersehntes - ganz neu auf dem Markt befindliches - Pedelec von Cube.

Ein Cube Nuride SL 625, mit 85 Nm, nicht ganz billig, aber das hat sich gelohnt.
Das Nuride hat eine super Ausstattung und seinen Preis wert.
Bei einem Fahrradkauf sollte man nicht nur auf die Farbe und den Preis achten, sondern vor allem auf die Ausstattung. Da sollte man zuerst überlegen, was will ich.
 
Ich handarbeite gerne, aber in Grenzen, und ich bin gerne unterwegs, das heisst, ich besuche Vernissagen und gehe gerne zu Buchvorstellungen.


Ich wandere gerne in den Bergen (Klettersteige), naja, ich glaube um die nochmals zu machen, müßte ich üben.
Kochen und Backen sind für mich auch kein Problem.





Lesen gehört auch zu den Dingen, die ich gerne mache, allerdings dann etwas anspruchsvollere Literatur, naja so zwischendurch, darfs auch mal was leichteres sein. 

 
Mit meiner Camera bin ich gerne unterwegs und fotografiere gerne, dabei lege ich allerdings auch Wert drauf, dass die Fotos immer ansprechend sind. 

Ich besuche gerne die Staatsoper in Stuttgart mit ihrem reichhaltigen Programm und freue mich auf neue Inszenierungen. 

Ich bin ein Klassik und Opernfan und hier macht mir kaum Jemand etwas vor.

Von Zeit zu Zeit werde ich allerdings diesen Post auch überarbeiten. Man verändert sich ja ständig und das ist gut so, anders wäre es schlecht.

Hier fällt mir immer die Parabel von Berthold Brecht 
aus den "Geschichten des Herrn Keuner" ein.

Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: ‚Sie haben sich gar nicht verändert.‘ ‚Oh!‘ sagte Herr K. und erbleichte.“

Ich habe immer und immer wieder über diesen Satz nachgedacht, mit Sicherheit deshalb, weil mir Veränderung in meinem Leben immer wichtig war. 

Veränderung bedeutet Leben. Stillstand hält das Leben an. Es ist ein doppeldeutiger Satz, der mir allerdings auch gefällt. Rein auf das Äußere bezogen ist "Sie haben sich gar nicht verändert!" nicht mal schlecht und ab einem Alter ein sicherlich gut gemeintes Kompliment. 

Aber Herr K. hört noch etwas anderes. Er hört den Stillstand, er hört die Bequemlichkeit, er hört das

"ich muß mir nichts mehr beweisen", er hört auch das den
"Kopf in den Sand stecken". 

Ich möchte nichts weniger, als mich nicht zu verändern.  

Veränderung bedeutet aber auch, gewisse Dinge aus der Vergangenheit zum Abschluß zu bringen, denn sonst findet das nie ein Ende.


 

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