„Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ Abraham Lincoln
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Ich finde das Zitat von Abraham Lincoln ist wunderbar. Macht, da tun sich teilweise schon Abgründe auf.
Die Tat des Menschen, der einen Studenten erschossen hat, ist abscheulich, man findet keine Worte. Ich möchte hier nicht weiter drauf eingehen, worauf ich aber hinweisen möchte, ist ein Artikel in der
Neuen Zürcher Zeitung, der sich mit dem, was ich empfinde, deckt.
Ich lebe übrigens fern von Facebook, Instagram, Twitter und was hier alles so an Medien geboten wird, wenn ich mir das alles einverleiben würde, hätte ich tatsächlich keine Zeit mehr. Ich wundere mich sowieso, wie die Menschen immer schreiben, dass sie keine Zeit haben und wie sie dann in den Medien zu finden sind.
Schon erstaunlich!!??
Der Titel des Artikels ist
Deutschland hat den zivilisierten Streit verlernt.
Man kann froh sein, wenn hier nicht noch mehr passiert. Hier habe ich tatsächlich Angst, wer weiß, wem ich in der S-Bahn o.ä begegne. In diesem Zusammenhang ist mir der Film mit Michael Douglas "Falling Down" eingefallen. Den Film finde ich so bezeichnend, für das, was passieren kann, wenn das Maß einfach voll ist.
Was an dieser Tankstelle nun passiert ist, kann nur der Täter sagen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Falling_Down_%E2%80%93_Ein_ganz_normaler_Tag
Ich hatte - bis auf diese Vorkommnisse - eine angenehme Woche. Ich war am Samstag auf einer größeren Tour in Richtung Heilbronn. Ich konnte auf einer Tour nach Bad Wimpfen mit meinem Freund letzte Woche das alles nicht so fotografieren, deshalb habe ich das am Samstag alleine mit einer Tour verbunden.
Am Sonntag war ich dann mit dem Rad in Stuttgart und dort in einem anglikanischen Gottesdienst, alles in Englisch, es war schön aber, auch sehr anstrengend, ich habe nicht viel verstanden. Habe dann noch das Haus einer Schriftstellerin angeschaut, über die ich gelegentlich berichten möchte und habe einen Baum besucht, der leider dem Unwetter zum Opfer gefallen ist, das ist ein ganz besonderer Baum, bzw. war. Gottseidank habe ich ihn vor Jahren schon mal in voller Pracht fotografiert, was übrig geblieben ist, ist ein Jammer.
Dann habe ich noch einen kleine Tour durch Stuttgart gemacht und Häuser angeschaut, in denen ich bis 1962 bzw. 1975 gewohnt habe.
Am Montag war ich im Bastell- und Wolleladen habe Wolle für einen Pulli gekauft. Wunderschöne Wolle und Material für Weihnachskarten und vor allem möchte ich eine neue Technik ausprobieren, die mir im Moment gar nicht gelingen mag. Aber hoffe, ich schaffe das schon noch. Nachmittags hatte ich dann noch einen Termin beim Arzt und habe eine Knochendichtemessung machen lassen.
Etwas, was leider selbst zu bezahlen ist, aber das war es mir wert. Ergebnis, wunderbar und der Doktor hat auf mein Geburtsdatum geschaut und mich gefragt, "wie alt sind Sie?" Ich meinte, ob er das nun positiv oder negativ meint, er meinte es positiv und hat dann gefragt, ob ich viel Sport mache, naja Rad fahren eben und er hat mich tatsächlich beglückwünscht. Also, weiter auf das Rad und fahren und vor allem viel Bewegung. Es kommt natürlich auch hier auf die Gene und auf die Ernährung und eben auch auf die Bewegung an.
Eine schöne Ausstellung gab es am Dienstag, da habe ich schmunzeln müssen. Viele Dinge, die wir so hatten, habe ich wiedererkannt.
Mittwoch habe ich dann endlich mal wieder geputzt, muß ja auch sein Eine Putzfrau, ist nix für mich. Sie putzt nicht so wie ich und ich wäre nie zufrieden. Meine Schwester mit ihren 86 Jahren macht das auch alles noch selbst. Sie hat jetzt eine Hilfe von der Diakonie aber zufrieden ist die auch nicht. Wir in unserer Familie habe leider oder auch gottseidank, das Putzgen.
Donnerstag sind wir dann von Münsingen (auf der Alb) aus zum Blautopf geradelt, es war wunderbar und wir haben soviel gesehen. Wir sind auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Münsingen geradelt der
6700 Hektor groß ist und seit 2006 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Ein Gebiet, das durch die militärische Nutzung von Siedlungen usw. verschont wurde. Ein Gebiet, das dadurch so erhalten wurde, wie es auf der Alb im 19. Jahrhundert üblich war. Schafe und Weide und als Naturschutzgebiet nun ausgewiesen. Ja und wir haben die Feldlerche gehört und gesehen.
Ein Gesang, da wird jede Operndiva neidisch.
Der Blautopf, daher auch sein Name hat eine wundervolle Farbe, die je nachdem von welcher Seite man schaut, unterschiedliches Blau aufweist.
Die
blaue Farbe des Blautopfes entsteht, je nach Lichteinfall mehr oder
weniger intensiv durch einen physikalischen Effekt der Lichteinstreuung
(es ist die sogenannte Rayleigh-Streuung) an den nanoskaligen
Kalkpartikeln, die im Wasser dispergiert sind. Durch deren geringe Größe
wird das blaue Licht bevorzugt gestreut und erzeigt das blaue
Leuchten.
Ich habe ja schon mal über den Blautopf und Mörikes Schöne Lau geschrieben.
Wer in der Physik in der Schule aufgepasst hat, kennt das.
Ich habe leider nicht aufgepasst und mußte mir das wieder erarbeiten. Seufz!
Alles in allem können wir uns über dieses wunderbare Herbstwetter, das ideal für Radtour ist, nicht beklagen und es geht ja mit dem wunderschönen Wetter weiter.
Eichhörnchen gibt es nächste Woche und was für goldige.
Die springen mir inzwischen über die Hände, wenn ich rufe.
Habe ja auch immer was dabei.
Ich wohne ja direkt am Feld und hier wächst auch der Mais. Gestern ging hier einiges ab und ich dachte, der Maisdrescher wäre hier zu Gange. Nein, er war es nicht, wir haben hier ja auch einen Zuckerrübenanbau und dieser Rübenroder machte sich an die Zuckerrüben.
Bei der Oma mußten wir damals auf dem Feld jede einzelne mit der Hand ernten und später das Grün entfernen, das wurde dann zur Schweinefutter verarbeitet. Der Fahrer hat mich sogar fotografieren lassen und ist extra langsam gefahren. Wenn die Zuckerrüben in den Anhänger fallen, das ist schon klasse, das höre ich sogar in meiner Wohnung. Plumsdiplums.
Heute sind wir auch unterwegs und machen eine (geplant von meinem Freund bei Komoot) eine Graveltour in den Remskreis und werden eine Burg besuchen, die wir zwar schon mal erradelt haben, aber wegen Corona nicht besuchen konnten und darauf freue ich mich sehr, denn sie ist schon sehenswert.
Übrigens, das ist wohl Werbung, wenn du die Premium-Fassung von Komoot hast, bist du besser dran, aber die kostet. Ich meine aber, dass sie sich lohnt.
Morgen ist Wahl und ich bin mal gespannt, obwohl mein Neffe meint, dass alles schon vorbestimmt ist, keine Ahnung.
Ja und am Montagabend habe ich einen Höhepunkt "Die Zauberflöte" in der Stuttgarter Oper. Dieses Mal in der 3. Reihe. Das ist in diesem Falle die 1. Reihe, die Bühne ist etwas weiter vorgezogen, weshalb die 1. und 2. Reihe wegfallen.
Alles mit Maske natürlich und die Besucher sitzen im Schachbrettmuster.
Es ist eine Wiederaufnahme und ich freue mich soooo sehr darauf, nachdem ich über so lange Zeit nicht in die Oper konnte.
Cornelius Meister dirigiert den Rosenkavalier von Richard Strauss und, wenn ich Karten bekomme, werde ich am 1. Oktober auf der Matte stehen, denn da beginnt der Vorverkauf für den November und die folgenden Monate und hier werden wohl alle Sitzplätze wieder verkauft werden. Der Rosenkavalier fehlt noch in meiner Sammlung, ich habe ihn als CD, aber gesehen habe ich ihn noch nie.
Dann gibt es noch etwas ganz leckeres mit Kürbis. MMMMHHHHH!
Ein schönes Wochenende mit viel Bewegung wünsche ich allen meinen Lesern.



















Kommentare:
AntwortenLöschenIch denke am Montag an dich und freue mich einfach mit.Die Zauberflöte!!!! Ingrid
LöschenOch, das ist aber lieb. Ich glaube, Niemand kann sich vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue.
LöschenAber ich werde sicherlich davon am nächsten Samstag berichten.
Nun aber schnell aufs Rad und in Richtung Remstal.
Lieben Gruß Eva
Power has ruined many men and women:) Those farmer's machines are incredible. In Finland all Covid restrictions shall go away on October the 1st. Mask is still recommended. Feels great.
AntwortenLöschenViel Freude in der Zauberflöte. Sie ist zauberhaft. Göttlich. Die Vollernter sind hier noch nicht aufgefahren, aber die Zeit rückt sichtbar nähder.
AntwortenLöschenLiebe Grüsse von Regula
Danke für den Artikel aus der NZZ, sehr interessant
AntwortenLöschenEben drum!
LöschenIch lese die NZZ schon lange.
LG Eva
Liebe Eva,
AntwortenLöschendiese schreckliche Tat ist mir auch völlig unbegreiflich. Dass ist schon beängstigend. Den Artikel in der NZZ werde ich lesen, die Zeitung gefällt mir und ich hatte sie vor Jahren sogar mal abonniert. Den Film, den Du erwähnst habe ich auch gesehen, damals hielt ich das noch für übertrieben, jetzt sieht es leider eher so aus als sei der Film vorausschauend.
Nachdem ich jetzt, endlich, das Buch "Mozart auf der Reise nach Prag" gelesen habe, bedanke ich mich bei Dir für den wirklich guten Tipp. Mörike gefällt mir ausgesprochen gut.
Schön, dass beim Doktor alles so gut war.
Ich wünsche Dir eine sehr schöne Woche.
Viele liebe Grüße
Wolfgang
eine "Runkelrübenroppmaschin" ;)
AntwortenLöschendas kam immer bei der Fasnachtssendung aus Hessen ..
Erinnerung an meine Oma..
sie wohnte in Thüringen und wir sind meist im Herbst hingefahren um zu helfen
sie hatte ein Feld mit Rüben die mit der Hacke ausgemacht wurden..
die Kappen wurden auch abgeschlagen und als Viehfutter genommen
für zwei Ziegen und ein Schwein..;)
ich half die Zwetschgen und Äpfel ernten und beim Kartoffel sortieren
noch heute habe ich den schweren Geruch nach feuchter Erde in der Nase
liebe Grüße
Rosi