Von Weil der Stadt über den Kapellenweg und Bad Liebenzell wieder zurück nach Weil der Stadt
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Ich denke mal Weil der Stadt kennt man von den Narren und von Johannes Kepler den Sohn der Stadt.
Weil der Stadt ist ein nettes, mittelalterlliches Städtchen, aber vom Hocker gerissen hat mich diese Stadt noch nie.
Es hat ein paar schöne Ecken und Fachwerkhäuser, aber sonst konnte ich mich noch nie für diese Stadt, in der mal ein Schulkamerad von mir gewohnt hat, begeistern. Vielleicht liegt es auch daran, dass gerade der Eberhardt dort gewohnt hat. Die Eltern hatten dort eine Wäscherei, in den 60er Jahren.
Ich hatte mir diese Tour vor einiger Zeit mit Komoot geplant und mein Freund hat dieses Mal ohne zu murren, diese Tour für gut befunden. Nun ich habe mir auch Mühe gegeben, sie zu planen.
Es war eine Tour nach dem Gusto meines Freundes, es ging über Trails den Berg rauf und runter, so wie er es mag.
Geparkt haben wir am Friedhof in Weil der Stadt und sind von dort gestartet.
Wir sind den Büchelberg über einen recht angenehmen, doch recht steilen Trail hochgefahren und dann, wie es so ist, wieder runter.
Der Büchelberg ist ein Naturschutzgebiet mit einem fast 50 Hektar großen Areal und liegt etwa 500 Meter nordwestlich des Stadtteil Münklingen von Weil der Stadt entfernt. Mit seinen bunt blühenden Wiesen, und Heckenzügen am Schwarzwaldrand gelegen, ist es eine wertvolle Naturoase inmitten einer blühenden Naturlandschaft. Der Büchelberg zwischen dem Würm- und dem Nagoldtal ist darüber hinaus ein wunderschöner Aussichtspunkt mit Blick auf den Nordschwarzwald, das Würmtal bei Weil der Stadt bis hin zur Schwäbischen Alb.
Das Schutzgebiet ist Teil der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie Calwer Heckengäu und ist von den drei Landschaftsschutzgebieten Tiefenbronn - Biet, Heckengäu - Weil der Stadt und Neuhausen – Biet umgeben. Rar gewordene Pflanzen sowie eine artenreiche Schmetterlingsfauna sind hier am Büchelberg noch anzutreffen.
Ein wunderschönes Gebiet mit einer tollen Aussicht auf die Umgegend. Es soll ja von Schmetterlingen nur so wimmeln, aber wir haben nur einen gesehen und der hat sich ganz schnell verdünnisiert.
Ich denke inzwischen, dass es dieses Jahr sehr wenige Schmetterlinge geben wird.
Ich habe jetzt noch eine Hoffnung, mehr Schmetterlinge zu sehen, die ist auf einer anderen Schmetterlingswiese und wenn dort nichts ist, dann ist es wirklich sehr schlimm.
Die Radelei ging über so wunderschöne Wiesen und Felder und auch eine große Wiese mit Wiesenbocksbart begrüßte uns.
Bei Mühlhausen haben wir noch die Marienkapelle mitgenommen und auch angeschaut.
Die erste Kapelle datiert auf das Jahr 1685. Sie litt aber in den Kriegswirren und war bald baufällig. Deshalb wurde 1722 ein Neubau errichtet und der unbefleckten Empfängnis Maria geweiht. Der nur noch zum Teil erhaltene Deckenstuck und die Altardekoration stammen aus der Zeit der Erbauung.
Quelle: Tafel an der Kapelle
Die Vögel am Altar haben Kinder gebastelt und kleine Sprüche draufgeschrieben.
Weiter ging es nach Neuhausen und haben wir uns kurz die Pfarrkirche St. Sebastian angesehen.
Die Tour hatte ich geplant, weil ich einmal etwas von der Wendelinkapelle bzw. der Kapelle St. Wendelin gehört hatte, die soll so schön sein.
Ja, das war sie auch. Als ich in die Kapelle eingetreten bin, stand am Altar ein Rollstuhl mit einer jungen Frau und daneben stand ihr Mann. Sie beteten und ich war von einer solchen Gläubigkeit schon beeindruckt. Ich setzte mich in eine der Kirchenbänke und wartete bis das Paar die Kapelle verlassen haben und fotografierte dann.
Ich konnte mir ein paar Tränen nicht verkneifen. So etwas beeindruckt mich schon.
So sind wir dann weitergeradelt, an vielen schönen Dingen vorbei und meinen Freund ist es dann eingefallen, dass wir doch die Monbachschlucht hinunterfahren könnten.
Das habe ich aber so nicht geplant, gell!
Kurzzeitig sind wir dann abgestiegen, weil es doch recht "knuddelig" wurde, aber sonst sind wir geradelt.
An der Nagold sind wir bis Bad Liebenzell entlang gefahren und haben dort Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.
Dann gings über Calw usw. zurück. Calw hat auch eine schöne Altstadt, das muß ich aber ebenfalls mal alleine machen.
Ein paar Bilder von Calw habe ich noch, gemacht, den Kapellenweg mache ich mal demnächst alleine mit dem Rad auch von Weil der Stadt aus.
Da fahre ich dann alle Kapellen ab und über Pforzheim wieder nach Hause, je nachdem, wie ich Lust habe.
Die Karte vom Kapellenweg gibt es hier:
Das muß ich alleine machen, sonst bekomme ich keine Fotos zusammen.
Dann gngs zurück über Ostelsheim nach Weil der Stadt.
Am Wiesenrande kann man hier auch sehr schöne Wiesenblumen entdecken.
Ich habe das Gewöhnliche Kreuzblümchen entdeckt.
War eine sehr schöne Tour, die ich geplant hatte und mit der auch mein Freund zufrieden war.
Besonders anstrengend war sie nicht, aber ich denke, ich bin das Radeln auch gewöhnt und es ist wirklich so je weiter und je höher, je besser. I
Wer möchte, kann den Kaopellenweg abradeln, oder abwandern. oder aber er fährt mit mir die neue Tour des Kapellenwegs ab Weil der Stadt.
Die Kapellen werden besucht und dann gehts weiter bis Pforzheim und über den Enztalradweg in Richtung Bietigheim zurück.
Das sind dann etwa 95 Kilometer und ein wenig Höhenmeter, aber durchaus zu schaffen. Demnächst werde ich das machen. Die Kapellen möchte ich doch alle sehen. Es ist schon toll, was es hier alles zu sehen gibt.
Inzwischen sind noch ein paar Touren mehr dazugekommen.
Erlaufen oder erwandern könnte man das so nicht, deshalb ab auf das Rad.
Zusammenfassung
Tour am 27. Mai 2023
67 Kilometer
1.888 Höhenmeter
944 Climb
944 Downhill
4,5 Stunden Fahrzeit
Gesamtkalorien 1.870 KCAL
Wetter: 18 Grad sonnig
Luftfeuchtigkeit 56 %















































