Mein Motto: NO RISK NO FUN!
Ich will lieber ein kalter Krieger sein, als ein warmer Bruder. *Franz Josef Strauß*
Nicht von außen, durch die Lanzette, nein, nur von innen heraus, durch geistige Medikamente, kann der sieche Staatskörper geheilt werden. *Heinrich Heine*
„Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern“ *Friedrich Schiller* Wilhelm Tell, Rütlischwur
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Die Butterkuchen-Serenade 5. Teil

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Ein Jahr später

Eva hielt Wort. Sie schrieb Horst einen Brief, nicht mit Kugelschreiber, sondern mit echter blauer Tinte. 

In den Brief steckte sie das getrocknete Vergissmeinnicht, das sie die ganze Zeit
 über in ihrem Tagebuch aufbewahrt hatte. 

"Lieber Horst", schrieb sie. "In der Stadt gibt es keine Vergissmeinnicht mehr. Aber ich habe dich nicht vergessen. Zählt das?"

Zwei Wochen später kam die Antwort. Die Handschrift von Horst war krakelig und das Papier roch leicht nach Mehl. Er schrieb von der Bäckerei, von der alten Linde, die gefällt werden musste und von Oma die ihm manchmal Butterkuchen vorbeibrachte. 

"Sie fragt immer nach dir", stand am Ende. "Und ich auch".

Sie tauschten Briefe den ganzen Winter über. Eva erzählte von der Schule, von ihren Freundinnen, die nicht verstanden, warum sie so oft an ein kleines Dorf dachte. Horst schrieb, dass er sein erstes Brot gebacken hatte. Der Vater meckerte etwas, weil die Kruste zu dunkel geworden war. Aber er sagte auch, dass Übung den Meister macht. 

Horst schrieb davon, dass er sich jetzt doch für eine Lehre im Dorf entschieden hatte. 

"Vielleicht bleibe ich doch Bäcker", schrieb er. "Dann kann kann ich dir eines Tages jeden Tag frische Brötchen machen".

Nach dem Frühling kam der erste Sommer. Eva zitterte die ganze Zugfahrt über vor Aufregung. Als sie dann mit dem Bus am Rathaus in Cleversulzbach ankam, wartete Horst schon mit etwas ganz anderem. Er wartete dieses Mal mit einem großen Kranz aus Wiesenblumen, den er Eva um den Kopf legte. 

"Willkommen zu Hause", sagte Horst. Eva lachte und spürte, wie ihr die Tränen kamen. "Ohhh, du Lieber".

"Dein Lieber", anwortete Horst und umarmte sie so fest als hätte er den ganzen Winter nur darauf gewartet. 

Oma stand im Garten ihres Hauses in der Brettacher Straße und winkte mit einem Geschirrtuch. Im Garten dufteten die Rosen und auf der Fensterbank stand ein frischer Butterkuchen zum Anschneiden bereit. 

  



 

 Es war aber erst der Anfang.  

 

 

 Die Anfänge der Butterkuchen-Verschwörung

HIER  

 

Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.