Französische Tulpen, Reisblume, eine Hortensie und ein Bild von Wilhelm Leibl
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Zum heutigen Blumen am Donnerstag präsentiere ich einen etwas verunglückten Strauß.
Ich habe halt kein Glück mit Hortensien.
Beim Floristen gab es wunderbare Hortensien in dieser schönen Farbe und es gab Französische Tulpen, die mag ich ja ganz besonders, dazu habe ich noch die Reisblume genommen.
Die Ozothamnus (auch Reisblume genannt) in Pink – eine kompakte, aufrechte Blume mit fein strukturiertem, duftendem, grünem Laub an schlanken Stielen, gekrönt von sehr auffälligen, dichten Blütenbüscheln in verschiedenen Pinktönen. Die Reisblume verleiht jedem Schnittblumenarrangement eine phänomenale Textur, wenn sie in voller Blüte steht.
Die Reisblume habe ich zum ersten Mal gesehen und ich muß sagen, sie sieht schon schön aus.
Ich fand es für die Buchvase von Räder passend und habe mich gefreut.
Am nächsten Tag hing die Hortensie, die so frisch und schön ausgesehen hat, schlaff in der Vase herum.
Was tun, es fehlte der Hortensie an Wasser, ganz klar.
Den Stängel hatte ich schon abgeschnitten aber der war zu lange.
Der Stiel war immer noch zu lange und das Wasser gelangte nicht zur Blüte der Hortensie.
Aber ich werde hier in diesem Geschäft wohl keine Blumen mehr kaufen.
Zum Arrangement habe ich meine Nagelleuchter mal anders gestellt, ich finde das bei den Nagelleuchtern so prima, dass man sie immer anders dekorieren kann und die kleine Fischvase durfte auch dazu. Mir gefallen diese Fischvasen eigentlich nicht. Aber die kleinen finde ich ganz putzig.
Ich war ja mit der VHS und Frau Gruha in Frankfurt im Städel in Frankfurt und bis wir zur Führung konnten, hat uns Frau Gruha noch ein paar interessante Gemälde in einer anderen Abteilung des Städels vorgestellt. Sie macht das aber auch prima, setzt sich voll ein, aber manchmal wird einem das schon zu viel.
Ein Bild, das mir tatsächlich ein Grinsen ins Gesicht "gezaubert" hat. Sowas kommt ja heute auch noch vor, dass ein älterer Mann eine junge Frau heiratet.
Wilhelm Leibl ein Vertreter des Realismus hat das hier in diesem Bild wunderbar dargestellt.
Es heisst:
Älterer Bauer und junges Mädchen
Das ungleiche Paar.
von 1876/77
Das Städel hat das Bild 1902 mit Mitteln des Städelschen Museums-Vereins e.v. erworben.
Aus dem Besitz des Münchener Malerfürsten Professor Franz von Deffregger erwarben der Museums-Verein und die Administration des Museums 1902 gemeinsam eines der Hauptwerke des Realisten Wilhelm Leibl. Bereits zwei Jahre zuvor hatte sich der 1899 gegründete Verein ergebnislos um den Erwerb eines seiner Gemälde bemüht, nun war die Gelegenheit da, den um die Jahrhundertwende beliebten Münchener Maler im Frankfurter Städel weiter zu etablieren. Der Kaufpreis von 33.000 Mark wurde zu zwei Dritteln vom Verein übernommen.
Was sieht man auf dem Bild einen alten Mann und ein junges Mädchen.
Der Bauer legt seinen Arm besitzergreifend um das junge Mädchen und freut sich wohl auf die Liebesnacht, was man am Gesicht deutlich sehen kann.
Schon alleine die Finger seiner Hände finde ich gruselig.
Die junge Frau zeigt frohgemut ihren Ehering und man sieht an den Augen, was sie sich wohl denkt. Das Glas mit - ich nehme mal an - Wein, vielleicht trinkt sie sich hier Mut an?? Vielleicht ist sie auch froh, aus der Armut herauszukommen, indem sie diesen - vielleicht auch Witwer - heiratet.
Man kann sich ob dieses Bildes so viele Gedanken machen.
Ich mag Bildbeschreibungen, das habe ich schon in der Schule gerne gemacht.
Ich finde das Bild ist so gut getroffen.
Beide Personen im traditionellen Hochzeitsoutfit.
Aber, es könnte ja auch anders sein.
Vater und Tochter vielleicht und die Tochter hat sich gerade verlobt und der Papa freut sich.
Aber ich denke eher nicht.
Ich habe den Freund mal dazu gebracht, die Anfahrt mit der S-Bahn zu machen und am Touranfang auszusteigen, zu Radeln und die Runde zu machen und am Ende der Tour woanders einsteigen.
Vielleicht kann ich ihn überzeugen, das öfters zu machen.





















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