Morgenrot auf dem Weg zum Bahnhof am 20.09.2026
Ich will lieber ein kalter Krieger sein, als ein warmer Bruder. *Franz Josef Strauß*
Nicht von außen, durch die Lanzette, nein, nur von innen heraus, durch geistige Medikamente, kann der sieche Staatskörper geheilt werden. *Heinrich Heine*
„Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern“ *Friedrich Schiller* Wilhelm Tell, Rütlischwur
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Im Leudelsbachtal

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Am Samstag hatten wir ein kleines Treffen im Schellenhof mit Kaffee und Kuchen. 
Der Schellenhof im Leudelsbachal ist eine Ausflugsgaststätte mit gut bürgerlichem Essen und eine Goldgrube. Ich habe noch nie erlebt, dass wenn die Gaststätte geöffnet ist, keine Leute dort sind. 

Später sind wir noch eine kleine Runde gelaufen, um ein wenig Schmetterlinge zu finden. 

Aber es war tatsächlich nicht viel los. Ich möche nur wissen, wo die Schmetterlinge sind. 

Aber dennoch war doch etwas dabei, was ich noch nicht gesehen habe, wenngleich das Foto nicht so dolle geworden ist. 

Als wir im Schellenhof gesessen sind, hat uns Glöckchenspiel begleitet. 

Die Schafe dort auf der gegenüberliegenden Wiese, es sollen Dorper- oder Nolanaschafe sein. 





Unterwegs gab es noch Berberitzen, die gefallen mir richtig gut. 

Nur die reifen Beeren der Gewöhnlichen Berberitze sind essbar. Alle anderen Planzenteile sind giftig. 

Blätter, Rinde, Wurzeln und unfreife Früchte enthalten des giftige Alkaloid Berberin

Die essbaren Früchte sind länglich, scharlach- bis dunkelrot und weich, wenn sie reif sind.

Die Beeren (auch Sauerdorn genannt) schmecken sehr sauer, enthalten viel Vitamin C und werden nach dem ersten Frost milder. 

ABER nicht Zier-Berberitzen im Garten sind essbar, manche Arten sind in allen Teilen schwach oder stark giftig. 

Man kann Gelee, Marmelade, Saft oder Chutneys zubereiten. Aber das sollte man schon genau wissen.  



Nach der großen Trockenheit hat sich die Natur hervorragend erholt. 
Das war aber auch klar, sie erholt sich immer wieder.  

Einen kleinen Feuerfalter habe ich erwischt, ein Admiral ist mir davongeflogen und ich habe noch diese Schwebfliege, die an eine Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea) erinnert. Das Foto ist nicht so besonders, die war auch gleich wieder weg. 



 

Ganz zaghaft kommen diese Berg-Astern (Aster amellus).



Wieder waren so viele Hauhechelbläulinge unterwegs. Nun, an denen mangelt es aber wirklich nicht. Allerdings auch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. 






Wieder den Speierling und seine Früchte gesehen, die habe ich versucht, aber sie haben mir nicht geschmeckt. Da sollte noch ein Frost drüber, unten im Post habe ich darüber geschrieben. 




Der Speierling (Sorbus domestica) ist einer der seltensten, faszinierendsten und geschichtsträchtigsten Laubbäume in Deutschland. Er gehört zur Familie der Rosengewächse und ist eng mit der Eberesche verwandt. Er unterscheidet sich von ihr aber in vielen Punkten sehr deutlich.  

Als Wildobstbaum kann der Speierling eine stattliche Höhe von 15 bis 20 Metern erreichen und bis zu 400 Jahre alt werden. 

Er gilt in Deutschland als stark gefährdet und war 1993 Baum des Jahres, um auf seine Bedrohung ausmerksam zu machen. 

Der Speierling hat gefiederte Blätter, ählich wie die Eberesche und seine Rinde erinnert im Alter eher an einen Birnbaum. Sie ist tief rissig und in kleine Quadrate geteilt.  

Das bekannteste Merkmal des Baumes sind die Früchte. Sie sehen aus wie kleine, 2 bis 4 Zentimeter große Äpfel oder Birnen, die sich im Herbst gelb-grün mit einer rötlichen Sonnenseite färben. 

Die Früchte haben frisch vom Baum einen extrem hohen Gelbstoffgehalt. Die sind - ich habs gemerkt - so zusammenziehend und herb, dass sie ungenießbar sind. Erst dann, wenn sie überreif, weich und frostgeschädigt (teigig werden)  schmecken sie süß säuerlich. 

Der Speierling ist in Hessen vor allem berühmt. Dem Frankfurter Apfelwein wird ein kleiner Prozentsatz Speierlingssaft zugesetzt. Die enthaltene Gelbsäure klärt den trüben Apfelwein auf natürliche Weise, macht ihn haltbarer und verleiht ihm eine feine, herbfrische Note. 

Ein echter "Speierling-Apfelwein" gilt unter Kennern als absolute Delikatesse.  

HIER  

Vor allem das Holz des Speierlings ist begehrt. Es gilt als das schwerste europäische Laubholz. Es verzieht sich kaum und lässt sich extrem glatt polieren. 

Aus dem Holz wird folgendes hergestellt:

Mechanische Teile, wie Zahnräder in Mühlen
Spindeln für Weinpressen
Hochwertige Hobelsohlen und Werkzeuggriffe
Exklusive Musikinstrument und Queue-Spitzen beim Billard. 

Das Holz ist so selten, dass es auf Holzauktionen Spitzenpreise erzielt. 

Ökologisch ist der Baum besonders wertvoll. Seine weißen Blüten im Mai sind wichtig für Bienen und Insekten und die herabgefallenen Früchte dienen Vögeln und Säugetieren als Winternahrung. 

Den Speierling, den ich mal über ein Jahr vorgestellt habe, den gibt es HIER.  



Man kann schimpfen, man kann klagen und auch es hat nix genützt, wie sich mancher Schauspieler wichtig gemacht hat. Wieder hat die AfD in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen. Leider zu wenig um zu regieren. Aber wie es so ist, irgendwann können die anderen Parteien gar nicht mehr anders, als mit der AfD zusammenzuarbeiten. 

Des Volkes Wille ist doch deutlich zu sehen und eine Nachfolgepartei der SED mit dem Zwischenschritt der PDS würde ich schon gar nicht wählen. 

Ich bin mal gespannt, wann sie den Reichen ihre Häuser und Wohnungen wegnehmen.  

Während der Russischen Revolution von 1917 und dem anschließenden Bürgerkrieg kam es zu einer radikalen Enteignung und Konfiszierung von privatem Wohnraum und Immobilien. Die Bolschewiki unter der Führung von Wladimir Lenin schafften das Privateigentum an Grund, Boden und Gebäuden systematisch ab, um die Gesellschaft nach sozialistischen Idealen umzugestalten.





Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.