Tour über den Ludwigsburger Hungerberg zum Korber Kopf
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Die Tage sind zwar angenehm in der Temperatur, aber meist alles ein wenig bedeckt. Ich hätte es gerne nochmals so warm, wie einige Tage im August, denn ich möchte schon noch zwei Touren etwas außerhalb angehen. Morgens ist es doch schon recht dunkel und die Züge, die ich eben brauche um hier hinzukommen, fahren recht früh ab. Aber schaun wir mal.
Zudem habe ich ja mit dieser Baker-Zyste zu tun, wobei es heute schon etwas besser ist und ich wenigstens ordentlich auftreten kann. Wer weiß, wie weh das tut, der weiß auch von was ich schreibe. Manche Leute machen hier ja gar nichts mehr.
Gleich Anfang September bin ich eine Tour geradelt, die mein Freund mit seinen Radlern einige Wochen vorher geradelt ist.
Es sollte eine Mountain-Bike-Tour sein, wobei ich mir die ganze Zeit am Anfang überlegt habe, wo denn nun das Mountain-Biking beginnt. Aber das sollte noch kommen.
Zwar kurz, aber kräftig.
Die Tour sollte zum Korber Kopf gehen, denn da gab es neue Köpfe. Ich habe vom Korber Kopf und seinen Köpfen schon oft gepostet, weil es dort oben schon sehr schön ist und man einen schönen Blick ins Remstal hat.
HIER
Der Korber Kopf ist eine 456 m ü. NHN hohe Erhebung als Ausläufer der Buochener Höhe in Baden-Württemberg und im Remstal.
Das Remstal ist bekannt für seine Weinberge und seinen Wein.
Aber man sieht immer mehr Weinberge, die aufgelassen sind, weil sich die Arbeit als Weingärtner nicht mehr lohnt. Solange die Weine aus fernen Ländern eben so billig sind, lohnt es sich wohl nimmer.
Gefahren bin ich von hier aus über den Hungerberg, den kannte ich gar nicht und wußte auch nicht, dass es hier mal einen Steinbruch gab.
Der Hungerberg ist eine Grünanlage und ein Naherholungsgebiet ganz nahe am Neckar bei Ludwigsburg-Hoheneck. Es ist ein gigantischer Kessel zwischen dem Heilbad und dem Aldi-Markt zwischen Neckar und Reichershalde.
Hier betrieb die Firma Hubele seit 1837 eine Ziegelei und seit 1928 auch einen Steinbruch. Das ist nun der Lebensraum für Wildbienen, Wechselkröten und Gelbbauchunken, für heimische Obstbäume und Sträucher und nicht zuletzt für Menschen, die ihre Freizeit an diesem besonderen Ort verbringen wollen.
Hier unten in der Sohle des ehemaligen Steinbruchs stehen Stelen wie Schauspieler in einem Amphitheater.
Der Hungerberg war früher, wenn sich die Herrschaften in den schönen Gartenanlagen der Schlösser in Ludwigsburg herumtrieben, für die Bevölkerung konzipiert. Deshalb auch der Name.
An besonderen Stellen lässt sich im Gelände die Entwicklung der Geologie im Lauf der letzten 235 Millionen Jahre hervorragend nachvollziehen.
Es gibt ein Spielgelände für Kinder, feste Tisch und Bänke, man kann hier wundervoll seine Zeit verbringen und die Natur beobachten.
Da gibt es übrigens die schöne Firma bei der ich mein Sofa gekauft habe.
Knoll International, die gibt es auch in Herrenberg.
Immer noch überlege ich mir, wo hier Mountain-Biking sein soll. Gut, es geht ordentlich rauf, aber alles auf ordentlich geteerten Wege, zwischendurch auch etwas Schotter, aber absolut nicht schlimm.
Es hat mich schon beeindruckt. Was hier die Leistungsstufe Kunst vollbracht hat.
Kopf und Hand und das Sprüchlein sollten sich viele auch merken.
Auch das Gedankenspiel der Jugendmusik- und Kunstschule Backnang
von 2015 aus Astholz und Farbe ist interessant.
Ich war bin ja schon so oft auf den Korber Kopf geradelt, aber dieses Häuschen habe ich erst jetzt entdeckt.
Sowie diese Platte mit Pfeilen, die in verschiedene Windrichtungen zeigen und einem Spiegel, der leider wieder vollgeschmiert war.
Auch schön, der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna).
Verloren ins weite Blau, 2022, Eisenblech
Verloren ins weite Blau,
blick ich oft hinauf an den Aether und hinein ins heilige Meer,
und mir ist, als öffnet ein verwandter Geist mir die Arme,
als löse der Schmerz der Eisamkeit sich auf ins Leben der Götter.
Dicht daneben eine Harley. die hat mich weniger interessiert.
Ford Mustang Baujahr vermutlich zwischen 1965 und 1967.
Der typische Kühlergrill mit dem Mustang Logo.
Kleinen Springkraut (Impatiens paviflora), das man übrigens im Wald immer sehen kann.
Diese Art wächst gerne an schattigen und feuchten Orten, wie unter Bäumen im Wald. Sie breitet sich schnell aus, weil ihre reifen Samenkapseln bei Berührung explosiv aufspringen.
Ich habe mal wieder in meinem Pilzbuch nachgeschaut und stellte fest, dass es wahrscheinlich eine Buckeltramete (Trametes gibbosa) zu sein scheint.
Sie hebt sich durch ihre helle, ocker, bis weißliche, oft unebene Oberfläche und die feine Porenstruktur auf der Unterseite hervor.
Sie ist zäh und ungenießbar.
Ja und dann habe ich mir den Weg angeschaut, der hier link abgebogen ist. Ich dachte noch, "nee", das fährst du nicht, sondern geradeaus. Aber, wenn der Freund und die Radler das gefahren sind, dann kann ich das auch.
Habe ich ja auch gemacht, aber der Weg war schon sehr viel Mountain-Biking.
Bis ich dann angehalten habe und abgestiegen und promt ausgeruscht bin und unter meinem Fahrrad gelegen bin.
Meine Apple-Watch schrie, denn die ist so eingestellt, dass, wenn etwas passiert man antworten muß, ob man gefallen ist und wenn man nicht antwortet, wird der Notfallkontakt benachrichtigt.
Klar habe ich das Teil gleich ausgeschaltet, es ist ja nicht das erste Mal, dass ich vom Rad bei solchen Wegen falle und alleine bin.
Erst mal überlegt, ob alles in Ordnung ist, das war es und dann eben unter dem Rad hervorgekrochen, 28 Kilo zu bewegen ist nicht so einfach und ich merke schon, dass ich nicht mehr die Kraft in den Armen habe, die ich mal hatte. Aber ich habs geschafft und dann habe ich aber mein Rad auf diesem bescheidenen Weg abwärts geschoben. Es kam aber noch schlimmer, aber das konnte ich nicht mehr fotografieren, denn da galt die Aufmerksamkeit dem Weg.
Alles Achtung meinem Freund und den Radlern. Die sind das gefahren.
Tja, das sind halt so diese Überraschungen, wo ich dann sage, du hast so ein Rad, mit dem du das radeln kannst und "no risk no fun"!
Mein Rad wurde gestern übrigens bewundert und ich habe für die Herrschaften auch eine Beratung vollbracht. Ich bin mir sicher, dass sich die Dame des Hauses auch dieses Rad kaufen wird, ob sie damit zurecht kommt, bezweifle ich aber.
Der Weg sieht auf den Fotos nicht so aus, aber da, wo es schlimm war, konnte ich ja nicht auch noch ein Foto machen.
Das Blöde ist halt, dass man durch das Laub nicht sieht, was unter dem Laub ist.
Hätte ich wissen müssen, denn ich war vor vielen Jahren schon mal hier.
Dann habe ich noch ein Reiher Paar gesehen, das hat aber so gar nicht auf das Bild gewollt.
Über Ludwigsburg-Hoheneck hier habe ich den gestern gezeigten jungen Neckar gesehen,
bin ich noch zum Favoritepark geradelt, weil ich mir die Kastanienallee ansehen wollte.
Auch hier, wer meinen Blog kennt, weiß, dass im Favoritepark diese Tiere frei herumlaufen.
Dieses weibliche Mufflon lag hinter einem Stein und bewegte sich nicht, auch, als ich auf sie zuging, lag sie still hinter dem Stein und weit und breit kein Muffelwild in der Nähe. Ich rief dann den Förster an, der mir versprach nach dem Tier zu schauen, ich habs ihm geglaubt und als er dann kam, sprang die Dame auf und ging ihres Weges. Naja, typisch Frau.
:-))))
Tour am 3. September 2026
72 Kilometer
1.536 Höhenmeter
769 Climb
767 Downhill
4,00 Stunden Fahrzeit
Gesamtkalorien 2.157 KCAL
Wetter: 17 Grad
Luftfeuchtigkeit 76 %
Luftqualität: 2
CO 2 Einsparung = 11,4 KG
Übrigens, ich habe wieder 45 % Strom mit nach Hause gebracht.
Da habe ich die Kraft in den Beinen, die hätte ich auch gerne in den Armen.
Muß ich trainieren, die Beine sind ja immer in Betrieb.
Ich dachte, dass ich am Donnerstag die eine größere Tour manchen kann, aber da muß ich zur Fußpflege.
Dann komme ich erst so gegen 10.00 Uhr weg, das macht auch nichts, denn dann mache ich halt eine Tour von hier aus. Man darf eben immer die Anfahrt mit dem Zug nicht vergessen.
Quelle: Faltblatt zum Skulpturenpfad Korber Köpfe



































































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