Flug Westküste Amerika

Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft. *Horaz* -

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Datura wrightii

Am Sonntag (der Samstag war wohl nicht genug mit radeln) bin ich bei schönstem Wetter mit dem Rad auf einer Fotosafari gewesen. Einfach mal gucken,
was in der Landschaft so los ist.


Ich war wieder einmal im Schloß Ingersheim und im dortigen Schmetterlingsgarten. Dort hatte es von Bläulingen bis hin zu Weißlingen alles, aber erwischt habe ich nichts, wollte ich auch nicht.

Inzwischen habe ich auch genug Schmetterlingsbilder. 


Was ich aber erwischt habe, sind die Eidechsen, die hier hausen. Mir ist allerdings aufgefallen, dass sie nicht mehr so vertreten sind, wie im FrühjahrImmer wieder faszinierend, wie sich die Eidechsen der Umgebung anpassen.

Weintrauben gab es auch, es ist schon schön. 
Nur, der Herbst lässt sich hier schon Zeit. 






Dann bin ich weiter nach Marbach gefahren und hier habe ich den Wrights Stechapfel ((Datura wrightii), gesehen.
Ich habe zweimal hingucken müssen. 



Ich wäre nie auf den Stechapfel gekommen, denn ich kenne den
Gemeinen Stechapfel, über den habe ich ja auch schon mal berichtet.




Hier habe ich schon mal vom Gemeinen Stechapfel, der auch auf meinem Balkon wächst, berichtet. 

https://schwabenfrau.blogspot.com/2018/06/gemeiner-stechapfel-datura-stramonium.html 

Während der Gemeine Stechapfel etwas merkwürdig riecht, duftet der Wright so richtig lecker. Seine Blüten sind ein Augenschmaus so groß und mit einem leichten Blau in der Blüte. 






Wrights ist seidig behaart und erreicht Wuchshöhen 
von 30 cm bis 1,5 m. Die Blüten sind aufrecht und trichterförmig und fünfzipfelig. Er blüht von April bis Oktober und wird neben dem Gemeinen Stechapfel auch gerne als Zierpflanze in Gärten eingesetzt. 
Interessant sind die Kapselfrüchte, die sich aus den Blüten entwickeln. Die Kapselfrüchte sind mit dünnen Stacheln besetzt und etwas 4 cm lange und 3 bis 4 cm breit. Bei Vollreife öffnen sie sich und geben die braunrot- bis schwarzen Samen frei. Die Blätter sind grau-grün und breit und abgerundet. 
Schön finde ich den Blütenstand, der aus aufrecht-trichterförmigen, fünfzipfeligen Blüten besteht. Diese Blüten variieren von reinweiß bis zartrose.  




Man kann die Datura wrightii kaum von der
Datura innocia oder auch der Datura discolor unterscheiden.  

Wright Stechapfel ist auch als Kalifornischer Stechapfel bekannt und ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse.

Wright Stechapfel ist im Wester der USA und im südlichen Kalifornien beheimatet. Die Pflanze kommt aber auch in Mexico und im Staate Utah vor. Sie wachst auf Schutt, Brachland und an Wegesrändern. Generell ist sie auf stickstoffreichem Boden anzutreffen. Manchmal sieht man sie auch als Zierpflanze. Allerdings ist die Pflanze in allen Teilen giftig, insbesondere die Samen.  





Naturdonnerstag und
Zitronenfalterin
Licht und Schatten 

Kommentare

  1. Guten Morgen, liebe eva,
    schöne Bilder hast Du wieder mitgebracht!
    Der Stechapfel ist schon eine wudnerbare Pflanze, ein bischen geheimsnissvoll finde ich :O)
    Hab einen wundervollen Tag!
    ♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️

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  2. Wunderschöne Bilder - sowohl von Stechapfel als auch von der Eidechse... Ich habe im Garten einen Feuersalamander entdeckt, leider hatte ich keine Kamera dabei. Toll war es trotzdem.

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  3. Liebe Eva, danke für die Verlinkung zum "Natur-Donnerstag "
    Tolle Aufnahmen hast du wieder im Gepäck und die perfekte Beschreibung dazu.
    ♥lichen Dank nochmal und liebe Grüße
    Jutta


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  4. Der Stechapfel hat schon eine tolle Blüte, die stachelige Frucht danach auch. Eidechsen einzufangen, nur mit der Kamera, ist nicht so einfach. Da kommt es darauf an, wer ist schneller, deine Fotos sind klasse.
    Lieber Gruß
    Edith

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  5. Deine Fotos sind unglaublich atemberaubend! Du bist ein guter Fotograf! LG riitta

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  6. Liebe Eva,
    Deine Entdeckungstour war ja ein voller Erfolg.
    Diese Stechapfelart kannte ich bisher auch noch nicht. Deine Bilder sind wieder einmal einfach nur wunderwunderschön. Danke fürs Zeigen♥
    Hab einen feinen Donnerstag,
    herzlichst moni

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  7. Nur gut, dass bei den Eidechsen die Schwänze wieder nachwachsen können. Das hat die Natur schon prima eingerichtet. Leider trifft man Eidechsen wirklich immer seltener an.
    Den Stechapfel haben wir sogar schon im Death Valley am Straßenrand gesehen. Er scheint also auch mit richtig extremen Temperaturen und Trockenheit klar zu kommen. Ob sich der Stechapfel wohl hier ausbreiten wird?

    Liebe Grüße
    Arti

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  8. Hallo Eva, das sind klasse Fotos. Vor allem die durchleuchtete Daturablüte im ersten Bild ist wirklich 1A. Ich bin eigentlich selten mit dem Rad unterwegs, wenn ich fotografieren möchte. Ich finde es eher unpraktisch und sehe auch weniger, als wenn ich laufe. Deshalb gehe ich inzwischen viel öfter nur spazieren und lasse das Rad zu Hause. Obwohl man natürlich weiter rumkommt. Super auch dein Zitat. Der Vergleich mit dem Kürbis ist originell.
    Herzliche Grüße - Elke

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  9. Wirklich tolle Aufnahmen!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  10. Da war ja deine Fotosafari nicht umsonst gewesen, eine beeindruckende ausbeute zeigst du uns. Eidechsen spazieren bei uns auf der Terrasse herum und sonnen sich auf der Steinmauer.
    L G Pia

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  11. Manchmal höre ich die Eidechsen, wenn sie im Gras rascheln und das Weite suchen, aber vor die Kamera kriege ich sie nicht. Ich hatte bis jetzt keine Ahnung darüber, wie so ein Stechapfel überhaupt aussieht, ich finde seine Blüten ähneln den Acker-Winden?
    LG Heidi

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  12. Liebe Eva,
    die Fotos von den Eidechsen sind große klasse. Öfters sehen wir Eidechsen bei unseren Spaziergängen, aber die sind immer soooo schnell. Mit der Kamera habe ich sie noch nie erwischt. Naja, mit zwei Hunden, die dann neugierig sind, kein Wunder. Vielen Dank auch für die Beschreibung vom Stechapfel. Jetzt weiß ich auch welche Pflanze ich voriges Wochenende in einem Vorgarten bestaunt habe.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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