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Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft. *Horaz* -

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Pedelectour in den Schloßgarten Winnenden

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 Das Schloß Winnental ist ein ehemaliges Schloß des Deutschen Ordens im Rems-Murr-Kreis in Baden Württemberg und kam im 17. Jahrhundert in den Besitz Württembergs und wurde zu seiner heutigen Form ausgebaut.  Heute befindet sich das Klinikum Winnenden darin.

Zum Schloß gehört auch ein Schloßgarten, der mich fast umgehauen hat. Sowas tolles habe ich noch nie gesehen und ich war begeistert. 

Ich habe mich am 20.10. also aufgemacht um mir dieses Ziel zu erradeln. Grund dafür war der Lebkuchenbaum, der sich in diesem Schloßgarten befindet. Aber ich habe noch soviele andere Bäume gesehen. Aber es gibt auch einige Bäume die sehr unter der Trockenheit gelitten haben. Wie überall !






Von seiner ursprünglichen Nutzung als Jagdgarten der Schlossherren im 19. Jahrhundert ist der Park mittlerweile weit entfernt, die Bäume allerdings sind zumindest teilweise erhalten geblieben. Einige Exemplare sind bis zu 200 Jahre alt. In diesem Park stehen die höchsten und ältesten Bäume Winnendens.

Der Lebkuchenbaum, der in Japan heimisch ist und an feuchten Herbsttagen nach Weihnachtsgebäck duften soll.
Ich habe gerochen, konnte aber nur ganz vage einen ähnlichen Geruch feststellen. Aber auch bedrohte heimische Arten, wie die Ulmen haben beim neuen Brunnen ein Refugium gefunden.


Unteres Bild
Darmera peltata, Schildblatt


Sie hat Ähnlichkeit mit Topinambur,
die Blühfreudige Sonnenblume


 

Vielleicht kommst du mal nach Winnenden und kannst diesen wunderbaren Park ansehen, der wirklich einmalig ist. Vor allem ist er immer geöffnet und die nebenliegende Schloßkapelle, die zu dem Zeitpunkt geschlossen war, ist immer einen Besuch wert. Man kann beim See eine Ruhepause einlegen und diesen wunderbaren Park genießen.

In der Nationalsozialistischen Zeit wurden 400 Menschen aufgrund ihrer Krankheit in verschiedene Lager abtransportiert und getötet. 

Im Garten steht ein Mahnmal, ich hatte ein nettes Gespräch mit Frau Pubanz, der Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit, die mir noch einiges an Informationsmaterial dazu übersenden wird. Immer wieder wird es dort auch Begehungen geben und Einführung in diesen Garten. Ich habe mich mal für einen Tag vormerken lassen.

Die Tötungsanstalt Grafeneck im Landkreis Reutlingen mit der Aktion T4, ist ein schlimmes Beispiel dafür.
Grafeneck werde ich auch noch besuchen und einen Bericht schreiben.









Essigbaum und Pfaffenhütchen


 


Amerikanischer Amberbaum, den habe ich schon mal gezeigt, als ich auf dem Killesberg war. Ich denke, ich radele im November nochmals auf den Killesberg und schaue mir dort die Bäume an. 

https://schwabenfrau.blogspot.com/2019/11/der-amerikanische-amberbaum-liquidambar.html
 

 Wir gehen jetzt am Schloß vorbei und durch das Tor und was dann kommt, das zeige ich dir nächste Woche oder am Samstag, aber da habe ich etwas nettes, was ich gestern gemacht habe. In diesem Park gibt es noch viel mehr Bäume, aber die kann ich nun nicht alle zeigen. Schau dir diesen Garten auch mal an. 

Im Frühjahr werde ich nochmals nach Winnenden radeln und mir noch andere Dinge dort anschauen. Auch die Innenstadt von Winnenden ist ein Besuch wert.

Heute bin ich wieder auf Radtour mit Freund und Gruppe, wohin, das wird nicht verraten. Solange das Wetter noch so schön ist, gehts aufs Rad.

Naturdonnerstag

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  Zusammenstellung Tour am 20.10.2020

 


Vom Wohnort aus über das Monrepo und den Favoritepark, die Zugwiesen und die Schleuse Poppenweiler,  über Leutenbach nach Winnenden. Von dort über Korb, in Waiblingen bin ich auf den Remstalweg übergewechselt dort über Remseck und die Zugwiesen, Marbach wieder nach Hause zurück. 

Winnenden ist ca. ein Weg 25 Kilometer entfernt, aber das hat mir von den Kilometern einfach nicht gerecht. :-)))

77,79 Kilometer
514 Höhenmeter,
Reine Fahrzeit 4 Stunden
Wetter: 5 Grad
79 % Luftfeuchtigkeit


Kommentare

  1. Liebe Eva,

    ohhh, ich war schon ganz neugierig auf deinen Bericht über die Radtour nach Winnenden. Vielen Dank für die tollen Ein- und Anblicke und wieder einmal interessanten Hintergrundinformation zur Parkanlage wie zu den Bäumen. Von einem Lebkuchenbaum hatte ich zuvor noch nie etwas gehört, ich werde auch an den Blättern reiben und riechen, wenn ich den Park besuchen gehe. Du hast mich so neugierig gemacht, dass ich eine Tour dorthin schon auf meine Liste geschrieben habe, was ich gerne mit dem Rad ansteuern würde.

    Deine Route über den Monrepos, den Favoritepark, die Zugwiesen bis nach Winnenden und zurück über den Remstalradweg… herrlich. Diese Route ist sehr sehr schön.

    Herzliche Grüße

    Anni

    PS. Das Zitat von Nansen ist super. Auch dafür vielen Dank, ich habe heute genau die passende Empfängerin dafür, sie wird Augen machen und sich freuen.

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    1. Schön, dass dir das Zitat von Nansen gefällt. Ich bin gespannt, ob du nach Waiblingen radelst und ich habe dir heute schon wieder eine Tour, die zeige ich gelegentlich, die würde die sicherlich auch Spaß machen. Wir waren ganz oben auf dem Burgholzhof und sind dann zu Max-Eyth-See gefahren, haben den umrundet und wieder nach Stuttgart zurück, die Hasenbergsteige hoch, ächtzzzz, und dann Richtung Bärenschlössle, wo wir einen Kaffee getrunken haeben. Aber viele Läden in Stuttgart sind geschlossen nd vor allem Cafes, ich bin gespannt, was das alles noch geben wird.
      Ach ja, kurz sind wir an der Corona-Teststelle auf dem Wasen vorbeigefahren. Da hatte s Schlangen von Menschen.
      Liebe Grüße Eva

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  2. Liebe Eva,
    von einem Lebkuchenbaum habe ich noch nie etwas gehört, da hat man dann so Vorstellungen wie die duften müssen und dann ist es oft nicht so. Ein schöner Park, Winnenden ist einem ja durch das schreckliche Massaker vor Jahren an der Schule bekannt, du hast nun eine schöne Seite gezeigt.
    Sei lieb gegrüßt
    von Edith

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    1. Das war ganz schlimm damals und viele Kinder und Lehrer sind heute noch traumatisiert.
      Am 11. März 2009 geschah das und es starben 16 Schüler und Erwachsene.
      https://www.swr.de/swraktuell/bw/amoklauf-winnenden-2009-schockiert-das-land/-/id=1622/did=4763484/nid=1622/hgfxyr/index.html,
      Der 17jhährige kam aus Weiler, da wo der Steinbruch ist, an dem ich schon zweimal war und ich möchte aber nächste Woche hier nochmals hinradeln.
      Lieben Gruß Eva

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  3. Bei der heutigen Tour war wohl sehr hilfreich, dass du so viel Pflanzen erkennst, wr spannend dich zu begleiten. Stellmmir gerade vor wie es wäre wenn auf dem Lebkuchenbaum wirklich welche wachsen täten und wie Äpfel im Herbst auf den Boden fallen täten.
    Liebe Morgengrüsse von Ayka

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