Rundtour über nach Benningen, Besigheim und über Sachensenheim und Oberrixingen auf dem Enztalradweg zurück
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Heute nehme ich bei der 52 Wochenreise das Thema "Schwierig" und heute beginn nun die 35. Woche von 52 bei Martin.
Schwierig deshalb, weil es bei Eis- und Schnee und auch einem recht starken Wind manchmal recht schwierig war, zu fahren.
Am Mittwoch vergangener Woche waren die Wetteraussichten dann so, dass man durchaus radeln konnte und mit plus
4 Grad war das auch ganz in Ordnung.
Die Straßen waren geräumt, nur auf dem Feldwegen mußte man schon sehr aufpassen, da lag oftmals schon noch Schnnee mit einer Eisdecke drunter und wenn man da ins Schlingern kommt, da geht einem schon das Zäpfchen herunter, es mir passiert, aber dann bin ich abgestiegen und habe das Rad geschoben.
Viele Leute, Radler und auch ein paar Fußgänger waren unterwegs aber wenig Autos und so konnte man durchaus auch mal auf der Straße radeln und trotzdem sah ich nach meiner Tour aus wie die Sau.
Ebenso mein Rad und das habe ich dann gleich in die Waschanlage gestellt und geduscht. Das Wetter macht mir nichts aus, nur Regen und Dreck. Aber das nehme ich auch in Kauf, wenn ich raus kann, es ist so und es baut mich auch auf, sonst fällt mir nun die Decke auf den Kopf.
Ich habe die ganze Tour gut überstanden, aber als ich schon fast zuhause war, bin ich an einem Pfosten der eine Straße trennte, hängengeblieben und vom Rad gefallen. Gottseidank hat das Niemand gesehen und gottseidank bin ich nicht auf den Pfosten gefallen. Ich bin dann halt unter dem Rad hervorgekrochen und war froh, dass dem Rad nichts passiert ist und mir natürlich auch nicht.
Das hätte durchaus schlimm ausgehen können, aber nur die Harten kommen in den Garten und no rist no fun! Bisher ging es immer gut.Schon vorher hatte ich mir überlegt, was ich denn tun soll und mir ist dann das Römerkastell in Benningen, das ist ein Stadtteil von Freiberg am Neckar eingefallen.
Vom Römerkastell ist nichts mehr übrig nur dieses Schild und eine Streuobstwiese, die sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt schöner aussieht, als an diesem Tag. Unter dieser Steuobstwiese befinden sich die Grundmauern des Kastells. Grabungsfunde kann man im Württ. Landesmuseum bzw. im Römerhaus in Walheim besichtigen. Da gehe ich mit Sicherheit auch noch hin.
Ja, das Schild gehört dringend mal in Ordnung gebracht, das ist keine Zierde.
Man kommt auch nicht so recht ran, ohne im Dreck zu baden.
Da das aber fast vor der Haustüre liegt, bin ich von Benningen nach Besigheim durch das Pleidelsheimer Wiesental
Die waren so goldig und wollten unbedingt was zu futtern, aber ich hatte nur Gras anzubieten, das wollten sie nicht und habe an Radtasche geschleckt.
Schafe mit solchen Windenhörnern habe ich auch noch nicht gesehen. Das könnten Shetlandinselschafe sein??
Diese Strecke bin ich schon so oft gefahren und habe auch - wie immer- wieder nach rechts geschaut, wenn ich diese Straße überqueren mußte, aber dass dort oben ein Tor ist und sich dort ein Friedhof befindet, habe ich noch nie bemerkt. Wahrscheinlich auch deshalb, weil hier in normalen Zeiten sehr viele Autos fahren und man aufpassen muß, um über die Straße zu kommen.
Das interessierte mich, was dort oben zu sehen war und ich war schon erstaunt, was mich dort erwartete.
Es ist der alte Friedhof von Besigheim auf dem seit 1975 niemand mehr beerdigt wird. Das mir das seither entgangen ist, ärgert mich schon gewaltig.
Auf diesem Friedhof sind einige berühme Menschen beerdigt und ich werde hier mit Sicherheit nochmals herfahren, wenn es etwas besser Wetter ist. Da ich doch noch eine Strecke vor mir hatte und habe ich mich nur kurz umgeschaut und hinterher recherchiert, was es mit dem Friedhof auf sich hat.
Es gibt auf diesem Friedhof 21 Erinnerungssteine mit Stelen, die an verschiedene Verstorbene erinnern.
Zudem ist dort der Maler Alfred Kollmar beerdigt, der in Besigheim geboren wurde und zur Worpsweder Künstlergruppe in den 1930ern gehörte. Seine doch recht düsteren expressionistischen Bilder gehörten bei den Nationalsozialisten zur "entarteten" Kunst. Er nahm sich 1937 das Leben, nachdem seine Werke aus den Gemeinschaftsausstellungen verbannt wurden. Man lernt immer wieder dazu, obwohl ich schon mal in Worpswede war.
Jeder dieser Grabsteine ist interessant und hat eine Geschichte und es ist auch eine Erinnerungsstätte an die Gefallenen der zwei Weltkriege. Es ist ein wunderschöner Park, der von der Bevölkerung gerne angenommen wird. Aber bei dem Wetter war ich doch alleine, auch recht.
Es gibt aber noch viele andere Grabsteine zu Personen, die durchaus sehr interessant sind. Das aber dann zu einem späteren Zeitpunkt. Wieder einmal war ich erstaunt, was sich alles so in unmittelbarer Nähe bei mir befindet.
Über den Enztalradweg bin ich dann über Bietigheim nach Sachsenheim gefahren und dort über einen Feldweg, der seinem Namen alle Ehre gemacht hat und bin dann über Oberrixingen und Unterrixingen wieder nach Hause gefahren.
War eine schöne Tour, die ich mit Sicherheit nochmals - etwas mehr ausgebaut und bei besserem Wetter- machen werde.
Eine Collage gibts auch wieder und, wenn du schauen willst, das ist bisher geschehen.
https://schwabenfrau.blogspot.com/search?q=52+Wochen
Hier gibt es auch noch einen Film über den Friedhof.


































Kommentare:
AntwortenLöschenLiebe Eva,
AntwortenLöschenda bist Du wieder eine sehr schöne Tour geradelt. Matsch, Schnee und Wind machen das Radeln mitunter sehr anstrengend, das kenne ich auch. Ich hätte früher nie gedacht, wie sehr Matsch bremst.
Ich bin auch schon vom Rad gefallen und dass hat auch keiner gesehen. Heute schneit es bei uns sehr stark, mal sehen, ob ich noch Fahrrad fahre, wollte ich eigentlich. Gestern hatten wir gar keinen Schnee und es war schon fast frühlingshaft.
Alte Friedhöfe finde ich auch immer interessant, sie sind auch ein Stück Geschichte.
Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.
Viele liebe Grüße
Wolfgang
Guten Morgen Wolfgang,
Löschenwir haben wir ganz gutes Wetter, die Sonne scheint, aber der Himmel ist so komische dunkelblau. Ich weiss auch nicht, ich probiere es mal, mal sehen, wie weit ich komme.
Ich will raus und immer nur die gleichen Runden laufen, ist ödeäää!
Schaun mehr mal, bis Laufen ist es ja nicht soo weit.
LG Eva
Liebe Eva,
AntwortenLöschenich verspüre auch den Drang raus mit dem Rad, aber so ganz ungefährlich ist es manchmal nicht. Ich bin eher noch vorsichtig unterwegs, da bei uns die Radwege auch von der Landwirtschaft genutzt werden, sehen sie oft sehr dreckig aus, nicht jeder Landwirt macht den gröbsten Schmutz weg. Bei uns ist der Schnee schon länger weg, dafür gibt es öfter mal blauen Himmel mit tollen Aussichten auf den Schwarzwald.
Dir einen schönen Sonntag
liebe Grüße
Edith
Ich war draußen und bin gerne wieder zurückgegangen.
AntwortenLöschenNä, ich koche ich mir was schönes.
Lieben Gruß Eva
Liebe Eva,
AntwortenLöscheninteressant, wo es überall Römerkastelle gab. Unser nächstgelegenes ist in Köngen.
Der Widder hat schon impossante Hörner und die Bänke sind auch wieder dabei :-D
Ich wünsche Dir noch einen schönen Restsonntag.
LG Bernhard
Was für eine tolle Radtour... Sehr, sehr schön... Wunderbare Fotos hast Du mitgebracht. Vielen Dank fürs Mitnehmen.
AntwortenLöschenHerrlich was du da wieder eingefangen hast, wir staunen, dass du mit dem Rad unterwegs warst - du bist wirklich enorm Wetter erprobt. Bei uns hättest du Schneeketten montieren müssen.
AntwortenLöschenGrüsse von der schmunzelnden Ayka
Gestern an der Thur habe ich auch so lockige Schönheiten gesehen. :-) Liebe Grüsse von Regula
AntwortenLöschenEine schöne Radtour hast du gemacht und mit uns geteilt. Vom / Im Friedhof hast du schöne Motive festgehalten. Da ich ganz in der Nähe immer wieder zu Besuch bin, werde ich mir fest vornehmen, einen Spaziergang in diese Richtung zu machen, mir gefallen alte Steine, vermodertes Holz, wunderschön.
AntwortenLöschenEinen schönen Sonntag
Petra