Solange der Nagellack nicht trocken ist, ist eine Frau wehrlos. *Burt Reynolds*
Ich muß doch die Bemerkung machen, daß die schönen lange nicht so gefährlich sind wie die häßlichen. Denn jene sind gewohnt, daß man ihnen den Hof macht, letztere aber machen jedem Manne die Kur und gewinnen dadurch einen großen Anhang. *Heinrich Heine*
„Tragödie ist eine Nahaufnahme; Komödie, eine Totale.“ *Buster Keaton*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

bi bi bi

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Das Schwäbische kommt mit den sparsamsten Mitteln aus.


 Foto: Pixabay


Ein Konsonant und ein Vokal, das Ganze dann ein paar Mal wiederholt, schon steigt vor dem Auge, ein ganzer Hühnerhof auf. 

Neulich habe ich mal von einem Biberle beim Blumentag erzählt und manche haben wohl überlegt, was das ist. 

Meine Großmutter hatte ja einen Hühnergarten und wenn sie den Hühnern Futter brachte, dann rief sie immer:

"kam bi bi bi!"

Dann kamen von allen Seiten die Hühner angerannt, denn sie wussten, jetzt gibt es was zu futtern. 

Man hörte dann oft auch ein vielstimmiges Piepsen.

 "bi bi bi....".

Ich mache das übrigens auch, wenn ich Hühner sehe und ja doch, sie verstehen das und kommen her. Allerdings habe ich das bis jetzt nur bei schwäbischen Hühnern gemacht.

Was ich seither nicht mehr gesehen habe, sind die Hühnerkücken. Ist das Vergangenheit? Heuzutage gibt es doch die Hühnerfarmen und wie ein Huhn aussieht, das weiß ein moderner Mensch ja doch nur von den Eierkartons auf dem Bilder von Hühner sind, oder?

Wer aber mal das Glück hatte, diese kleinen Biberle in der Hand zu halten. Diese kleinen süßen flauschigen "Biberle", der vergißt dieses glockenhelle "bi bi bi" nicht mehr.

Das bedeutet "Kommt mal alle her, jetzt gibt es was zu essen!"

Es bedeutet aber auch, "ich bin ein Lebewesen wie du und ich,  möchte laufen und mich bewegen, genau wie du und ich möchte mich am Leben erfreuen.".

Bi bi bi. 

Wo sind sie nun die Biberle, geschreddert? Ich habe neulich auch gesehen, dass man diese Entenkücken (männliche?) in den Zoos verfüttert.

Hier noch ein Link, was so alles mit den Kücken passiert.

https://www.agrarheute.com/tier/maennliche-eintagskueken-weit-mehr-nur-abfall-eierindustrie-580058 


Kommentare

  1. Ach man, das habe ich in Zoos schon oft gesehen, dass dort die kleinen Fellbälle als Futter genommen werden, aber... das ist in der Natur ja leider auch so. Fressen und gefressen werden, Pech, wer an der Nahrungskette ganz unten steht.
    Aber das Wort Biberle kenne ich nun seit Deinem Blumentag liebe Eva, und werde es wohl nie mehr vergessen. Wenn ich dann mal ins Schwabenland komme, kenne ich wenigstens eins der Wörter, grins.
    Dir einen schönen Start in die Woche, lieben Gruß
    Nicole

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    1. Nicole ich mag keine Tierparks und bin auch selten dort. In der Wilhelma besuche ich meist nur den gärtnerischen Teil. Nur, wenn es unbedingt sein muß, besuche ich die Tiere.
      Zum Beispiel die Löwen, die gar keinen glücklichen Eindruck machen.
      Liebe Grüße Eva

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    2. Liebe Eva, Du hast recht , Viele ZOO kümmern sich nicht um die Größe der Gehegen. Die Tiere leben ihres leben ohne einen richtigen Auslauf zu haben. Aber das kann man auch sagen zu dem Aquarianer oder zb. Hundehalter die kaum oder selten mit ihren Hunden ausgehen.
      Aber es gibt auch ZOOs die wirklich was neues versuchen. zb. in Wuppertal.Wir haben bei uns eine riesige Löwen Gehege... mann muss manchmal glück haben überhaupt die Löwen zu sichten :-) Ob das aber ersetzt die echte Savanne ... kaum.

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  2. Liebe Eva,
    hier bei uns in der Gegend und auch in unseren Stadtteilen werden immer mehr Hühnermobile aufgestellt und die Tieren können sich tagsüber auf der großen Wiese frei bewegen. Abends geht es dann wieder ab in den Stall. Auch wenn die Eier teurer sind , ist es mir das wert. Das Gute ist, dass sie in unserem Supermarkt zu bekommen sind und wir nicht extra zum Hof laden müssen.
    Hab einen schönen Montag...deine Posts zur schwäbischen Mundart finde ich klasse.
    Lieben Gruß von Marita

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    1. Hallo Marita,
      vielen Dank. Auch ich zahle gerne etwas mehr für das Ei und weiß auch, wo es herkommt.
      Wir haben hier den Fisslerhof und da kaufe ich meine Eier.
      Da ich Eier nicht so gerne mag, macht das nichts aus. Eier verwende ich nur im Kuchen oder in Speisen.

      Liebe Grüße Eva, die jetzt zur Deko künstliche Eier gekauft hat, das Ausblasen finde ich so gruselig.


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  3. von Helga:

    Liebe Eva,

    das Sprichwort von der schwäbischen Sparsamkeit kann man gar nicht oft genug hervorheben. Viel zu abwertend werden heute Lebensmittel behandelt und mit ihnen schändlichst umgegangen. Gestern hab ich ein Weckela im Kühlschrank entdeckt, hab es naß gemacht und im Öfele 4 Minuten aufgebacken und gegessen. Daß es natürlich nicht frisch geschmeckt hat kann man sich ja denken, aber es wurde von mir nicht entsorgt. Die bib bib, hatten wir selbst nach 1945 im Garten und die Sprache wird auch heute noch gesprochen, bib bib und sie kamen. Ich würde noch mehr für ein Ei bezahlen und auf dem Feld wenn ich vorbeifahre und die Hühner betrachte und Eier aus dem Kasten nehme, lege ich 2.- Euro extra dazu. Gelobt zu werden tut jeder Seele gut, denn gute Arbeit wird erst hinter den Kulissen geleistet. Die wird meist nicht beachtet oder gewürdigt. Trinkgeld beim Servieren in Gaststätten finde ich unangebracht. Oft ist es beachtlich hoch wenn Geld nicht so eine große Rolle spielt. Viele Menschen müßen auch den Pfennig umdrehen.
    Apropo Eier nochmal, beim Kuchenkauf sind bestimmt vom Bäcker die Billigsten aufgeschlagen worden. Tsch tsch, die Welt ist eben ungerecht, das erlebe ich täglich.
    Jetzt nicht mehr ärgern, den Tag noch genießen und im Geiste dem pu einen Fußtritt verpassen, sagt Helga

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    1. Hallo Helga,
      du hast recht, ich ess z.B. auch Brot, das älter ist und toaste es.
      Dafür bin ich verlacht worden, Wenn ich bei uns hier in den Biomüll schaue,
      dann finde ich oftmals ein halbes Brot darain.
      Übrigens die Sache mit den Brötchen mach eich auch
      Lebesnmittel werfe ich nur weg, wenn sie schimmelig sind und manchmal
      mache ich z.B. bei Marmelade den Schimmel einfach weg. Ich lebe noch und bin nicht gestorben
      Habs fein und danke.
      Liebe Grüße Eva

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  4. Hier heisst grad das Sturmtief Bibi. Und das ist auch der Vulgo meines Vaters. :-) Liebe Grüsse!

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  5. Adorabilii!
    ❤️ 🧡❤️ 🧡❤️ 🧡
    Mia

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.