Ostern in Hiltpoltstein
Werbung Verlinkung und Ortsnamensnennungen
Bei der Trauerfeier meines Schwagers hat uns die Tochter einer Freundin meiner Schwester, Susanne, eingeladen, Ostern in Hiltpoldstein zu verbringen.
Eigentlich wollte ich ja am Ostersonntag zu meinen Kindern aber wie es so ist, wurden sie allesamt krank und gingen in Quarantäne.
So fuhren wir denn am Ostersonntag Richtung Bayern ins Frankenland nach Hiltpoltstein.
Susannes Haus ist eine ehemalige Villa aus dem Jahr 1922 und so wunderschön. Allerdings kein Fachwerkhaus, sondern ein Steinhaus, ich weiß nicht mehr mit welchem Stein (ist etwas Besonderes) das Haus erbaut wurde. Als sie es erworben hatte, war es in keinen so guten Zustand und in den vergangenen sieben Jahren wurde nun ordentlich gearbeitet und renoviert.
Innen ist das Haus wunderschön mit alten Möbel eingerichtet. Kein Stück ist neu, sondern gebraucht und von eigener Hand hergerichtet.
Auch hier ist es etwas Besonderes und nix ist "von der Stange".
Doch, die Küche wurde vollkommen neu eingerichtet, aber der alte Einbauschrank in der Küche, wurde abgeschliffen und im Rohzustand gelassen und auch das Bad ist neu saniert worden.
Aber sonst nichts, auch der alte Fußboden mit den Dielen durfte bleiben. Es ist ein sehr großes Haus mit zwei Wohnungen, einem Dachboden und einem Gewölbekeller, kurzum eine tolle Sache. Dann gibt es noch einen Vorgarten und hinter dem Haus noch eine richtig große Wiese bez. ein großer Garten. Dort steht ein Hochbeet und ein Gewächshaus. Der Garten ist so schön wild und nicht geplant, ich finde das wunderschön. Susanne rennt auch nicht gleich und zupft Unkraut.
Im Haus wohnen Susanne, ihr Mann, ihre Tochter und natürlich Kater Barnie.
Barnie wurde vor dem Tierheim gerettet und fand in diesem Haus eine ganz tolle Familie.
Im Hof des Hauses stehen noch zwei wunderschöne Birnenbäume, die im Moment blühen.
Aber das ist alles so groß, dass praktisch noch ein Haus hineinpassen würde, aber nein, das wird nicht passieren und Susanne hat keine Nachbarn und somit freie Sicht. Herrlich, da kann man heute lange suchen. Schön, wenn man so ein Anwesen sein Eigen nennen kann.
Susanne ist Künstlerin, fertig und entwirft ganz bestimmte Dinge und stellt sie auch aus..
Ein Beispiel ist der Clorollenhalter, der selbstverständlich auch einen Aluhut trägt.
Auch die Ranzenresi finde ich schon genial und auch die Figur von Klaus.
Susanne arbeitet mit ihrem Mann in diesem Haus. Alles kann ich natürlich nicht zeigen, was Susanne so alles macht.
Klaus ist Webdesigner und arbeitet auch im Haus. So würde ich jetzt doch noch zu einer anderen Website kommen, aber ich fange jetzt nicht mehr von vorne an.
Aber man soll ja "nie" nie sagen.
Verwöhnt hat Susanne uns mit einem Essen für neun Personen. Hat sie sich Mühe gegeben und ist ganz schön lange am Herd gestanden.
Sie hat einen Puter gebraten, nix für mich. Aber es gab noch handgeschabte Spätzle,Semmelknödel, eigener Ackersalat aus dem Garten und Blaukraut. Nochmals vielen Dank.
Kaffee und Kuchen (Donauwellen) gab es natürlich auch. Vielen Dank Susanne, dass du am Ostersonntag so lecker für uns gekocht hast.
Das macht auch nicht Jeder, aber sie kocht sehr gerne und das merkt man auch.
Hilpoltstein ist ein Mark im oberfränkischen Landkreis Forchheim und liegt ca. 25 Kilometer von Nürnberg ich war überrascht, was es da alles zu sehen gibt. Überrascht auch über die Radwege, die es hier gibt, da habe ich jetzt schon geplant, auch mal mit dem Rad nach zu fahren. Eventuell von Crailsheim oder auch Öhringen aus.
Das heisst, ich mache sicherlich einmal Urlaub in Hilpoltstein, das Radwegenetz ist so gut ausgebaut.
Aber ich werde mit dem, was ich dieses Jahr erradeln will, mit Sicherheit nicht fertig werden, aber schauen wir mal. Da muß ich schon ganz ordentlich strampeln.
Nach dem Essen haben wir auch einen kleinen Bummel durch die Stadt gemacht und vieles gesehen. Leider wird im Moment die Stadtmauer renoviert, so dass man nicht überall hingehen kann.
Da wäre mal der Döderleinsturm.
Sie ist von Robert Kessler und nennt sich "Mutes Flügel"
Die Residenz in Hiltpoltstein
1618 bis 1626 von Pfalzgraf Johann Friedrich erbaut - mit kunstvollen Stuckarbeiten der Gebrüder Kuhn
Das ehemalige Residenzschloss des Pfalzgrafen Friedrich wurde 1619 erbaut und mit wertvollen Stuckdecken des Nürnberger Meisters Heinrich Kuhn ausgestattet. Im erhaltenen Hauptgebäude, das in den Jahren 2009 bis 2012 aufwändig saniert wurde, finden Ausstellungen statt.
Interessant sind die Stuckdecken, alle konnte ich nicht fotografieren, aber es lohnt sich wirklich ein Blick darauf zu werden. Toll!
Zeus im Streitwagen
Susanna im Bade
In der Residenz haben wir auch einen Blick auf die dortige Fotoausstellung
der Fotofreunde Hiltpoltstein "Look2022" geworfen und wir waren begeistert, was hier für Fotografien zu sehen waren. Genial und wir hätten gerne ein Bild gekauft, wenn es nicht schon verkauft gewesen wäre. Alle Bilder kosteten 80 Euro.
Die Fotografien waren schon allererste Sahne. Jetzt bereue ich es doch, dass ich kein Bild gekauft habe.
Nun gibt es in Hiltpolstein auch eine Burg und ich habe mich sehr gefreut, dass wir diese Burg auch noch besucht haben. Das lohnt sich schon, nur kann man den Bergfried nicht bin oben besichtigen. Es ist schon eine sehr schöne Anlage.
Das Wahrzeichen Hiltpoltstein liegt von weither sichtbar mitten im Ort auf einem Sandsteinfelsen. Die Schutzburg zählt zu den bedeutendsten Reichsburgen von Mittelfranken. Ihre Existenz ist bereits seit dem frühen 11. Jahrhundert belegt. Die Burg erlebte ihre Blüte während der Zeit der Herren von Stein im 13. und 14. Jahrhundert. Letzte Bewohnerin war Pfalzgräfin Dorothea Maria im 17. Jahrhundert.
Sie prägte mit ihrem großen Umbau noch einmal mageblich das heutige Erscheinungsbild der Anlage. Der Landkreis Roth ließ die Burg archäologisch untersuchen und sanieren.
Ich kann Jedem Hiltpoltstein empfehlen, also ich habe ja eine Unterkunft und komme auf jeden Fall wieder.
War heute mal keine Radtour und viel zum Anschauen und Lesen. Aber es wird noch einiges im April passieren, von vielen Radtouren und vor allem einer Gemäldeausstellung eines Malers, den ich schon als Kind bewundert habe.
Der Post geht heute zu Loretta und Wolfgang von
Gartenwonne.
Quelle: Stadt Hilpoltstein.

















































Was für ein toller Ostertag liebe Eva,
AntwortenLöschendie Villa ist schon genial, schön von außen sieht sie aus.
Und ein großer Garten ist klasse, macht aber auch viel Arbeit. Da kann man wirklich nicht jedes Unkraut direkt zupfen.
Auch die Umgebung sieht so gemütlich aus, der kleine Ort, die Burg, schöne Ausflugsziele.
Die Skulptur hätte auch ein ganz moderner Osterhase mit langen Ohren sein können... grins.
Dir einen schönen Sonntag, lieben Gruß
Nicole
Liebe Eva,
AntwortenLöschenein sehr interessanter Post, und, ja nach Hilpoltstein würde ich auch mal gerne fahren, wenn ich irgendwann mal wieder mehr Zeit haben sollte, besonders die Ruine fasziniert mich, aber natürlich auch all die anderen sehr schönen Gebäude und auch die Residenz.
Aber auch Susannes Haus ist wundervoll. Ich mag ja alte Sachen, alte Böden, alte Möbel, alte Häuser und diese Liste könnte ich noch unendlich fortsetzten...
Dieses Haus bietet, aus meiner Sicht, wirklich alles, was man sich von einem Haus wünschen kann.
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag.
Viele liebe Grüße
Wolfgang
Guten Morgen,
AntwortenLöschendie Figuren sehen toll aus und gefallen mir alle.
Die Renovierung des Hauses haben die zwei alleine gemacht?
Ihr hattet sicherlich einen sehr schönen Tag und für 9 Leute zu kochen das ist schon was.
So einen schönen Sonntag wünsche ich dir,
Hannelore
von Helga:
AntwortenLöschenLiebe Eva,
waaaas, Du warst in Hilpoltsta, nahe bei uns, fast um die Ecke. Mittelfranken und auch andere Landstriche haben sich herausgeputzt in den letzten Jahrzehnten. Der ganze Markt Roth hat sich total gemausert, neue vorwärtsstrebende Bürgermeister und auch Markus Söder hatte sein Mittelfranken stets im Blickfeld. Kürzlich warst Du doch in Tauberfranken mit dem angrenzenden Hohenlohe. Alles so schön und genau vor der Haustüre. Ansbach und Rothenburg auch nahe und wunderschön.
In Stuttgart wollens das Eiswägele der Conny Probst davonjagen, unglaublich, wer ist da denn am Werk. ? Wir unterschreiben sofort. Hast Du schon?
Das gibts doch nicht? 😴 Hat der Putin in Stuttgart Verwandtschaft? Nein...bitte nicht.
Ein sehr schöner Post wieder von Dir, Danke für alle Eindrücke und Erinnerungen. 👏Meist rauscht man nur auf der Autostrada vorüber.
Grüße von Helga und Kerstin, die ihre Heimat sehr verehrt und auch sehr vermißt.
Ob Putin Verwandtschaft hat in Stuttgart, keine Ahnung, ist mir auch wurscht.
LöschenJa, das Eiswägele passt eben nicht ins Stadtbild, warum auch hier keinie Ahnung, wurscht ist es mir nicht.
Denn, das Eiswägele passt schon ins Stadtbild, aber viele andere Dinge nicht, es ist grauenvoll,
was hier abgeht.
Liebe Grüße Eva
Achsooo, nächste Woche geht es wieder an die Grenze zu Bayern, auch in einen schönen Ort.
LöschenStadtführung und Gemäldeausstellung, ich freue mich.
Heute muß ich jetzt mal was schaffen.
Liebe Grüße Eva
2. Versuch
LöschenHallo Eva,
in einem schönen Anwesen hast Du den Ostersonntag verbracht. Hier gibt es Sprossenfenster, über welche wir uns in einen Deiner letzten Posts unterhalten haben und die grüne Fensterläden runden das ganze Erscheinungsbild ab, so muss das sein. Ähnlich wie bei unserem Haus. Die Figuren sind toll, besonders die Dame mit der Krone hat es mir angetan. Danke für diesen interessanten Blogbeitrag. Einen schönen Sonntag und viele Grüße. Grit.
da hattest du einen schönen Ostermontag
AntwortenLöschendas Haus ist wunderschön
und so liebevoll renoviert
auch der Spaziergang durch die Stadt hat mir sehr gefallen
liebe Grüße
Rosi