Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern – Sie können an einem Druckfehler sterben. *Mark Twain*
Freund, wer ein Lump ist, bleibt ein Lump, Zu Wagen, Pferd und Fuße; Drum glaub' an keinen Lumpen je, An keines Lumpen Buße. *Johann Wolfgang von Goethe*
Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. *Albert Einstein*
Demokratie ist die Wahl durch die beschränkte Mehrheit anstelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit. *George Bernard Shaw*

Kein Mensch war ohne Grund in deinem Leben. Der eine war ein Geschenk. Der andere eine Lektion.

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Für gewöhnlich handelt es sich bei Traumfrauen um eine optische Täuschung. *Peter Ustinov*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Mit dem Rad nach Stuttgart und wieder zurück

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Eigentlich wollte ich ja heute den Bericht über den russisch-othodoxen Gottesdienst zeigen, aber mir fehlen noch ein paar wichtige Recherchen. 

Also bringe ich heute meine erste Radtour im Februar, die ich am Dienstag geradelt bin.

Nun ja, morgens waren es -4 Grad, aber ich bin trotzdem um 9:30 Uhr losgefahren und nee, ich war nicht mal alleine, die Sonne hat gescheint und einige Radler waren schon auch unterwegs. Die Temperaturen erreichten ab er an diesem Tag kaum mehr als + 4 Grad und so war der Fahrtwind auch demensprechend frisch.
Auch sind mir beim Fotografieren fast die Pfoten an die Kamera gefroren.

Ich sah aus wie ein Michelinmännchen, dick angezogen, aber leider hatte ich vergessen unter meine warme Radhose eine lange Unterhose anzuziehen, naja, man gewöhnt sich dran. 

Kalt war es nicht, nur im Gesicht, aber ich sage mir "nur die Harten kommen in den Garten" und "was mich nicht Hart macht, macht mich stark", und da ist was dran.

Natürlich fahre ich ja auch kleinere Stecken mit dem Rad, aber das waren doch immerhin 58 Kilometer insgesamt.
Eigentlich nicht viel, aber zu mehr hatte ich auch keine Lust.
Manche fahren ja auch bei diesem Temperaturen zur Arbeit, also ich fahre nicht zur Arbeit, aber ich fahre.

Unterwegs in Ludwigsburg hatte ich Probleme mit einem Fahrer von Amazon Prime, er übersah mich neben einem Lastwagen völlig und ja, es haben ein paar Zentimeter gefehlt und ich wäre wohl jetzt entweder tot oder im Krankenhaus.  Dabei habe ich Handzeichen gegeben und mich rechts zum Abbiegen gehalten.

Ebenfalls unterwegs hat mich eine Autofahrerin in Zuffenhausen auf einer Radstraße mit minimalem Abstand überholt. Das wird sie bitter bereuen. Ich habe sie angezeigt. So gehts einfach nicht. Die Radstraße wird jedem Stuttgarter bekannt sein, das ist eng. Sie ist aber nicht lang und solange muß der Autofahrer eben hinterher fahren.
Wenn sie es eilig hat, muß sie eben früher zuhause losgehen.

Ach ja, an ihrem Fenster hatte sie einen Aufkleber von
"Bündnis 90/ Die Grünen!!!!!!

Ja, meine Dame gerade deshalb sollten Sie entsprechend fahren.

Ich überlege mir einen Abstandshalter an mein Rad zu montieren, dann scheppert es eben am Auto. Ich fahre auf einer Radstraße, also kann die Dame aufpassen. Sowas habe ich noch nie gesehen, die hat gebrüllt und Gift versprüht, einfach schlimm. Ich bin ganz ruhig geblieben und habe nur gelächelt und mein Handy gezeigt.
Da muß ich mich selbst über mich wundern, je blöder die Menschen werden, umso ruhiger werde ich. Hat wahrscheinlich auch mit dem Büro und meinem Chef dort zu tun. Ein toller Mann übrigens, der behält immer die Ruhe.

Interessanter und auch wärmer war die Tour dann am Mittwoch nach ....., ja davon berichte ich dann beim Sonntagsspaziergang.
Sie war so interessant, dass ich mein Handy samt meiner Watch zuhause vergessen hatte und so nur mit dem Nyon (Fahrradcomputer) gefahren bin, geht auch mal. Mag ich aber nicht so.

Bei dieser Tour nach Stuttgart am Dienstag wollte ich mal zur Friedenskirche radeln
Sie befindet sich in Stuttgart-Mitte am Friedensplatz.

Zur Geschichte dieser Kirche

Die erste Friedenskirche wurde ab 1890 für die lutherische Kirchengemeinde in der Stuttgarter Innenstadt im neoromanischen Stil mit Doppelchor und schmaler Empore und auf Holzsäulen gestützter Decke nach Entwürfen des Architekten Conrad Dollinger errichtet und am 11. Dezember 1892 geweiht. Der Turm in der Mitte des Kirchenschiffs war mit Skulpturen von Aposteln und segnendem Christus geschmückt. Die Kirche brannte bis auf den Turm und die Umfassungsmauern aus und stürzte nach Bombenangriffen am 19. Oktober 1944 während des Zweiten Weltkriegs ein.

Die Kirche war zunächst eine Ruine, nur der Turm war noch intakt. Für die Abhaltung von Gottesdiensten wurde der große Saal im Gemeindezentrum umgestaltet. 1959 beschloss der Kirchenrat, einen Kirchenneubau in Auftrag zu geben. Den Wettbewerb von 1960 gewann der Architekt Eberhard Hübner. Nach der Sprengung der verbliebenen Sandsteinmauern des ehemaligen Gebäudes im Jahr 1962 wurde 1964 mit dem Bau begonnen. Obwohl der Architekt die Verwendung von Naturstein favorisierte, entschied sich die Gemeinde für Beton und war damit die erste Kirche in Stuttgart, die aus diesem Material gebaut wurde. Die neue Kirche wurde mit einem Flachdach errichtet und der Turm mit einem Metallhelm gekrönt. Die 1966 geweihte Kirche bietet Platz für 700 Gläubige und dient auch einer koreanischen und einer Nambu-Gemeinde. Die Kirche verfügt über eine Pfeifenorgel von Richard Rensch  und ist ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte. 2020 hat Volker Lutz ein Buch über die Orgel geschrieben. Ein Gospelchor gibt monatliche Konzerte.
 








 

Wir haben in der Nähe gewohnt und deshalb kenne ich diese Kirche noch als Ruine. Deshalb war es mir ein Anliegen, mir diese Kirche anzusehen.
Allerdings finde ich nur den Turm schön, der moderne Bau in Beton gefällt mir absolut nicht und deshalb habe ich ihn auch nicht fotografiert.
Es gibt schöner Kirchen aus Beton.

Danach ging es auf den Pragfriedhof, dort habe ich in der Nähe nochmals die Kirche fotografiert, in der ich ja am Samstag zum russisch-orthodoxen Gottesdienst war. 

Vorbeigefahren bin ich noch am Grab meines Lieblingsschriftstellers, Eduard Mörike, den besuche ich öfters, wenn ich dort bin. 

 


Eines der schönsten, Gräber auf dem Pragfriedhof ist das Hangleitergrab. Albert Hangleiter war Baumeister und königlicher Hofwerkmeister.
Das Grab zeigt eine sitzende Trauernde und ist von Karl Kopp



 
 
Ich wollte eigentlich über den Bärensee nach Hause fahren, aber mir hat man erklärt, dass es dort so dreckig wäre und ich wohl im Schlamm (es hatte ja geregnet) versinken würde.  Zudem fährt man hier meistens nur im Wald und do ischs kalt.
 
Also, da kann ich noch öfters hin. 
Ich bin dann über den Neckartalradweg (dachte es wäre etwas wärmer, Prech gehabt) in Richtung Max-Eyth-See geradelt und habe dort ein wenig den  Lachmöven, ja, die haben wir am Neckar auch, den Schwänen und den Teichrallen zugeschaut. 
 



 










 
Der Frühling lässt sich dort schon blicken , wenn es sonnig ist, dann blühen schon die ersten Frühlingskrokusse. 


 
Einen kleinen Abstecher nach Remseck und dort habe ich mal wieder zugeschaut, wie die Rems den Neckar küsst. Die Rems mündet nämlich bei Remseck in den Neckar.
 



 

Unterwegs bin ich noch bei den Hochlandrindern vorbeigefahren.
Die sind so süß und gefallen mir so sehr.
Zwei Stück waren heute da u.a. auch ein weibliches Hochlandrind.
Zuerst war sie so weit weg, aber dann nachdem ich ihr eine Weile zugeredet habe, kam sie angeschlichen. Ja, das kann man so sagen, schnell sind die nicht. Aber es macht Spaß, sie zu steicheln und abgeschleckt hat sie mich auch noch. 
Ich habe sie auch an der Nase gestreichelt, ja die Hörner aber das Viehzeugs kennt sich und ich hatte keine Angst.
Schade, dass ich alleine war, sonst hätte man die Zunge, die mich gestreift hat sehen können.
 



 

Aber ich war ja vor ein paar Jahren schon mal dort und bin mit den Kindern und dem Enkel dort spazieren gegangen und da war dann schon was los. Diese Zunge ist schon gewaltig. 
 
Bilder vom Sommer, die habe ich noch gar nicht gezeigt. 

 




Ein paar Hühner durften auch noch mit aufs Bild. Der Besitzer erklärte mir, dass das eine Huhn eine Einzelgängerin ist, die hat aber auch immer vor sich hergebruddelt, sowas habe ich noch nie erlebt. Auch ein Huhn ist wohl manchmal eigen. 

 


 
Zurück ging es dann über die Zugwiesen in den Favoritepark und dort habe ich noch ein wenig nach dem Damwild geschaut. 
 


 

Es war frisch aber nicht kalt und und doch, mir hats Spaß gemacht und ich war froh, an diesem Tag was für mich getan zu haben. 

So heute gehe ich mit Melitta in die Oper.
Das Stuttgarter Ballett zeigt die Kamiliendame. 

Wir haben noch kurzfristig 2 Karten bekommen..
Leider sitzen wir nicht zusammen. Deshalb wechseln wir
uns in der Pause ab.

https://www.stuttgarter-ballett.de/spielplan/a-z/die-kameliendame-2022-23/
 

 

 
Wir freuen uns und ich freue mich auch, dass morgen mein Freund gegem Spätnachmittag vom Skifahren wieder kommt.
Er war mit seinen Freunden eine Woche in Lech am Arlberg und hat wunderschöne Bilder mir geschickt.

Aber ich habe mit Schnee nix mehr am Hut.
 
Dennoch werde ich mich heute und morgen sicherlich auf das Rad setzen und eine Runde über den Mittag radeln. Heute soll es ja am Mittag recht warm werden.
Morgen sogar 10 Grad, also mich hält da nix mehr.

Die Touren werden jetzt aber wieder länger, über mittag ist es recht warm aber dann kommt wieder die Kälte geschlichten und auf dem Rad ist es schon
2 bis 3 Grad kälter wegen dem Fahrtwind. 
 
Tour am 7. Februar 2023
58 Kilometer
3 1/2 Stunden
581,5 Höhenmeter
292 Climb
289,5 Downhill
Wetter: sonnig, - 2 - 1 Grad durchgehend

Karte:




 Quellen:
Kirchenrat Friedenskirche
Paul Sauer, Archivar
Remsecker Lebensbilder


Kommentare

  1. Dein Bericht über Deine Fahrradtour war wieder wunderschön und die Bilder obendrauf, liebe Eva. Bei Euch blühen schon die Krokusse, wow, hier schauen noch nicht einmal die Schneeglöckchen hervor. Die Hochlandrinder sind imposante Tiere. Als Fahrradfahrer unterwegs zu sein ist doch ein ganz schön gefährliches Unterfangen, bloß gut, dass Dir nichts passiert ist. Vielen Verkehrsteilnehmern sind die Regeln völlig fremd, erst gestern selbst erlebt, den nachfolgenden Autofahrer waren Abstandsregeln völlig fremd. Ein schönes Wochenende und viele liebe Grüße! Grit

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Eva,
    bei den Temperaturen war es mir bisher zu frisch, den Winter über trainiere ich zu Hause.
    Ja, wenn die PKW und LKW Fahrer nicht aufpassen oder gnadenlos überholen, kann das sehr leicht tödlich enden. Und es gilt jetzt ja auch ein Mindestabstand, wenn man überholt. Du solltest gute Chancen haben, mit Deiner Klage. Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen.
    Von den Grünen hätte ich sehr viel nicht erwartet. Da habe ich in letzter Zeit viel lernen müssen. Was mich immer besonders vor den Kopf stößt, sind offensichtliche Widersprüche und das Auseinanderklaffen von Rede und Tat.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    Antworten
    1. Danke Wolfgang es freut mich, dass du auch der Meinung bist, wie so viele andere und ich hoffe, dass das bald ein Ende hat.
      Ja, mit dem Unfall, das wird wohl noch eine Weile dauern und ich habe gottseidank eine Rechtsschutzversicherung für den Verkehr.
      Mehr darf ich jetzt nicht schreiben.
      Jedenfalls kommt sie so nicht davon.
      Liebe Grüße Eva, wir machen heute nur einen kleinen Spaziergang das Wetter ist nicht gerade einladend.

      Löschen
  3. Guten Morgen Eva,
    gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr scheint für einige ein Fremdwort zu sein, gut das dir nichts passiert ist.
    Die Kirche sieht sehr interessant aus, der Anbau schlimm so was.
    Hhm, schöne Bilder sind das von den Tieren. Die Rinder und die Damhirsche sind ja prächtige Kerle.
    Denke das ihr gestern einen schönen Tag hattet und dann wünsche ich einen schönen Sonntag.
    Gruß
    Hannelore

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  4. Liebe Eva,
    wow was für eine tolle Radtour!
    Und so tolle Bilder hast du gemacht. Dankschön für die Einblicke.
    Ganz liebe Sonntagsgrüße von mir
    Annette

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