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J. Robert Oppenheimer

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Im Moment ist ja ein Film in aller Munde "Oppenheimer".

Ich habe den Film nicht gesehen und werde ihn mir auch nicht ansehen, vielleicht dann, wenn er mal in der Glotze kommt.
Verfilmungen sind immer so eine Sache und meistens stimmen sie auch mit der Wirklichkeit nicht überein.
Über den Film kann ich mir aber keine Meinung bilden. 

Quelle: 


Aber ich habe Bücher über Robert Oppenheimer gelesen, die ich unten als Quelle angeben werde. 

Julius Robert Oppenheimer wurde am 22. April 1904 in New York geboren. Er war der Sohn eines deutschen Einwanderers und einer Amerikanerin. 

Von 1922 bis 1925 studierte er an der Harvard University in Massachusetts zunächst Chemie, dann Physik. 


Anschließend ging er nach England und arbeitete am Cavendish Laboatory in Cambridge. Dort verfasste er seine ersten Arbeiten zur Quantenphysik.
1926 wechselte er nach Göttingen und promovierte im Jahr darauf bei Max Born.

Nach Aufenthalten in Leiden, Utrecht und Zürich kehrte er 1929 in die USA zurück,wo er seine langjährige Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität of California in Berkeley und am Institute of Technology in Pasadena begann. 


1943 wurde Oppenheimer Direktor der neu erbauten Laboratorien von Los Alamos in New Mexico und leitete das Manhatten-Projekt, den Bau der ersten Atombombe.

 Zwei Monate nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki am
6. und 9. August 1945 verließ er Los Alamos. 1947 übernahm der als "Vater der Atombombe" gefeierte Oppenheimer den Vorsitz des General Advisory Committe der staatlichen Atomkommission und wurde außerdem Direktor des Institus for Advanced Study in Princeton, wo er Größen wie Albert Einstein, Kurt Gödel und John von Neumann vorstand. 

Aus technischen und moralischen Gründen sprach er sich gegen den Bau der Wasserstoffbombe aus und trat für eine internationale Kontrolle der Kernwaffen ein. Nach einer Anhörung wegen "Umgangs mit bekannten Kommunisten" wurde ihm 1954 die Erlaubnis entzogen, an geheimen Projekten mitzuarbeiten. 1963 erhielt er den Enrico-Fermi-Preis. 

J.Robert Oppenheimer starb am 18 Februar 1967 in Princeton in New Jersey an Kehlkopfkrebs.

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 1953 erschien Arthur Millers Theaterstück "Hexenjagd" (The Crucible), an dem es zwar vordergründig um die Hexenprozesse in Salem geht, mit dem Miller aber eigentlich gegen die antikommunistische Verfolgungsjagd durch das Untersuchungskomitee von Senator Mc-Carthy polemisierte. . 

Auch Fred Zinnemanns Western "Zwölf Uhr Mittags" (High Noon) von 1952 spielt auf Aktivitäten des Senatsauschusses für "unamerikanische Umtriebe" an.
Erwähnenswert ist auch Elia Kazans Film "Die Faust im Nacken" (1954, On the Waterfront) der acht Oscars erhielt, dem Regisseur aber gleichzeitig scharfe Kritik einbrachte. Indem der Film keinen Zweifel daran lässt, dass Verrat in bestimmten Situationen notwenig ist, diente er Kazan, der vor dem Mc-Carthy-Ausschuss gegen mehrere seiner Kollegen ausgesagt hatte, als Rechtfertigung des eigenen Verhaltens.

Weltruhm erlangte Heinar Kipphardts Theaterstück , "In der der Sache J. Robert Oppenheimer", das 1954 uraufgeführt wurde.

Grundlage des Stücks waren die Protokolle des Untersuchungsausschusses gegen Oppenheimer, dreitausend Seiten die die Atomenergiekommission im Mai 1954 veröffentlicht hatte. J.Robert Oppenheimer reagierte zunächst sehr verärgert auf das Stück. Er fühlte sich falsch dargestellt und protestierte gegen unrichtige wiedergegebene Einzelheiten.
Kipphardt nahm daraufhin einige Änderungen vor. Oppenheimer bedauerte später in einem Brief an den Autor seine heftige Reaktion

Quellen:
Paul Strathern:
Oppenheimer und die Bombe,
Frankfurt/Main 1999

Heinar Kipphardt:
In der Sache J. Robert Oppenheimer
Reinbeck 2000

Sehenswert:
The Day After Trinity - J.Robert Oppenheimer and the Atomic Bomb.
Regie: Jon Else, USA 1980

Diesen Film habe ich gesehen und kann ihn empfehlen. 

The Crucible (Hexenjagd) Regie: Nicolas Hytner, Drehbuch: Arthur Miller
mit Daniel Day-Lewis und Winona Ryder, USA 1996.

Hexenjagd habe ich auch gelesen und auch verschiedene andere Theaterstücke von Arthur Miller im Kleinen Haus in Stuttgart gesehen. 

Diese Bücher sind Klassiker und eignen sich immer wieder zu lesen.




Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.