Morgenrot auf dem Weg zum Bahnhof am 20.09.2026
Ich will lieber ein kalter Krieger sein, als ein warmer Bruder. *Franz Josef Strauß*
Nicht von außen, durch die Lanzette, nein, nur von innen heraus, durch geistige Medikamente, kann der sieche Staatskörper geheilt werden. *Heinrich Heine*
„Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern“ *Friedrich Schiller* Wilhelm Tell, Rütlischwur
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Claude Debussy "La Mer"

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 Bild:
Urlaub auf Fehmarn 2007

 

"Sie wissen vielleicht nicht, dass ich der schönen Laufbahn eines Seemanns bestimmt war, und dass nur die Zufälle des Lebens mich davon abgebracht haben.
Nichtsdestoweniger habe ich dem Meer eine aufrichtige Leidenschaft bewahrt." 

So schrieb Debussy 1903 an den Komponisten und Dirigenten André Messager.

In La Mer, drei symphonischen Skizzen, deren Komposition Debussy am 5. März 1905 abschloß, hat diese Leidenschaft ihren Widerhall gefunden. 

Doch ungeachtet der (nur scheinbar programmatischen) Untertitel ist La Mer kein tonmalerisches "impressionistisches" Fresko, das musikalische Material ist mit fast karger Strenge geordnet, die Disposition der Klangfarben, Harmonien und Linien besticht durch äußerste Klarheit. 

Dieses Ideal der clarté, das Debussy in La Mer erstmals konsequent verwirklicht hatte, löste zunächst einiges Befremden aus. Die Urauführung, die Camille Chevillard am 15. Oktober 1905 in einem Pariser Concerto Lamoureux dirigiert, fand selbst unter den Bewunderern von Debussy nur mäßigen Beifall. 

"Das Meer höre ich nicht, sehe ich nicht und spüre es auch nicht!" 
meinte der renomierte Kritiker Pierre Lalo.

Debussy freilich wollte von einer solche Ästhetik des "Pittoresken" auch gar nichts wissen. 

"Die Musik ist eine geheimnisvolle Mathematik, deren Elemente Teil des Unendlichen sind. Sie bestimmen die Bewegung des Wassers, das spielerische Auf und Ab der wechselnden Winde. 

Debussy war begeistert von asiatischer Kunst und wählte als Titelbild seiner Erstausgabe von La Mer den Holzschnitt "Die große Welle vor Kanagawa"
des japanischen Künstlers Hokusai.

Debussys Musik ist nicht einfach, man muß sich - wie ich immer sage - damit beschäftigen.
Hat man diese Musik dann einmal begriffen, dann ist man begeistert.

Debussy ist musikalisch als Hauptvertreter des Impressionismus zu sehen und er verehrte auch Richard Wagner. 

 



Heute treffen sich die Radler wieder, wir werden radeln, der Treffpunkt ist heute Lorch, da wo das Kloster ist. Das werden wir nicht besuchen, aber was anderes und ich freue mich drauf.
Hier geht es hoch in Richtung Göppingen.


Und morgen gehts alleine in Richtung Heilbronn.
Radtouren liegen noch so viele auf der Halde und warten auf einen Post.
 
Schönes Wochenende und morgen gibt es wieder "Tierisches am Sonntag". 

Quelle: Knaur Konzertführer

Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.