Claude Debussy "La Mer"
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Urlaub auf Fehmarn 2007
"Sie wissen vielleicht nicht, dass ich der schönen Laufbahn eines Seemanns bestimmt war, und dass nur die Zufälle des Lebens mich davon abgebracht haben.
Nichtsdestoweniger habe ich dem Meer eine aufrichtige Leidenschaft bewahrt."
So schrieb Debussy 1903 an den Komponisten und Dirigenten André Messager.
In La Mer, drei symphonischen Skizzen, deren Komposition Debussy am 5. März 1905 abschloß, hat diese Leidenschaft ihren Widerhall gefunden.
Doch ungeachtet der (nur scheinbar programmatischen) Untertitel ist La Mer kein tonmalerisches "impressionistisches" Fresko, das musikalische Material ist mit fast karger Strenge geordnet, die Disposition der Klangfarben, Harmonien und Linien besticht durch äußerste Klarheit.
Dieses Ideal der clarté, das Debussy in La Mer erstmals konsequent verwirklicht hatte, löste zunächst einiges Befremden aus. Die Urauführung, die Camille Chevillard am 15. Oktober 1905 in einem Pariser Concerto Lamoureux dirigiert, fand selbst unter den Bewunderern von Debussy nur mäßigen Beifall.
"Das Meer höre ich nicht, sehe ich nicht und spüre es auch nicht!"
meinte der renomierte Kritiker Pierre Lalo.
Debussy freilich wollte von einer solche Ästhetik des "Pittoresken" auch gar nichts wissen.
"Die Musik ist eine geheimnisvolle Mathematik, deren Elemente Teil des Unendlichen sind. Sie bestimmen die Bewegung des Wassers, das spielerische Auf und Ab der wechselnden Winde.
Debussy war begeistert von asiatischer Kunst und wählte als Titelbild seiner Erstausgabe von La Mer den Holzschnitt "Die große Welle vor Kanagawa"
des japanischen Künstlers Hokusai.
Debussys Musik ist nicht einfach, man muß sich - wie ich immer sage - damit beschäftigen.
Hat man diese Musik dann einmal begriffen, dann ist man begeistert.
Debussy ist musikalisch als Hauptvertreter des Impressionismus zu sehen und er verehrte auch Richard Wagner.
Hier geht es hoch in Richtung Göppingen.
Radtouren liegen noch so viele auf der Halde und warten auf einen Post.











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