Aus der Ausstellung Feininger, Münter, Modersohn-Becker
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Ich bin noch einige Zeit nicht fertig mit meinen Bildern aus dem Museum in Wiesbaden, das mich so sehr beeindruckt hat.
Als erstes Werk schenkte ein Wiesbadener Mäzen 2018, der den Wunsch geäußert hatte, anonym zu bleiben, dieses energiegeladene Bild "Iris auf gelbem Grund", dem Museum.
Dieses Bild stammt von dem engen Jawlensky-Freund (über ihn kommt demnächst ein ausführlicher Post) Pierrre-Paul Girleud.
Ein kunsthistorisches wichtiges Werk, denn es gehört zu den Arbeiten, die 1905 in Paris im Salon d´Automne (Grand Palais) um Henry Matisse ausgestellt waren und einen Skandal in der Kunstwelt verursachen.
Die erboste Kunstkritik nannte den Raum "Cage aux Fauves" (Käfig der Wilden) - ebendiese Fauves sollten die Künstlerinnen und Künstler des deutschen Expressionismus nachhaltig beeinflussen.
Mit dem schönen, an Vincent van Gogh erinnernden Blumenstrauß ließ der Sammler damals wissen, dass das Museum in den nächsten Jahren mit diesem Bild rechnen kann.
Aber selbst im Traum wagte die Museumleitung nie so weit zu denken, dass zum 200. Geburtstag des Museums in Wiesbaden in der Ausstellung "Feininger, Münter, Modersohn-Becker - Oder wie Kunst ins Museum kommt, präsentiert werden würde.
Ich finde es ist ein großartiges Bild und es hat einiges an Aufsehen erregt.
Es waren die Farben, die wohl einigen Kritikern nicht gefallen haben, Blau auf Gelb, war kein Thema.










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