Mein Motto: NO RISK NO FUN!
Ich will lieber ein kalter Krieger sein, als ein warmer Bruder. *Franz Josef Strauß*
Nicht von außen, durch die Lanzette, nein, nur von innen heraus, durch geistige Medikamente, kann der sieche Staatskörper geheilt werden. *Heinrich Heine*
„Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern“ *Friedrich Schiller* Wilhelm Tell, Rütlischwur
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Die Butterkuchen-Serenade 6. Teil

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Der Herbst in Cleversulzbach 

Die Sommer wurden zu Jahren. Eva kam jeden Sommer nach Cleversulzbach. 



 

Was machte Doris?
 Doris hatte sich entschlossen, nach Stuttgart zu ziehen und dort ihre Fachhochschulreife zu machen und dann Kunst zu studieren. Somit flachte diese Freundschaft etwas ab.

Der Horst war halt wichtiger. 

Aber Jeder Sommer in Cleversulzbach begann mit einem Strauß Vergissmeinnicht. 

Dann, passierte etwas:

Eva wollte nicht mehr zurück nach Stuttgart. 

"Oma", sagte sie an einem regnerischen Augustabend,

"was ist, wenn ich hierbleibe?"

Oma legte ihre Stricknadeln zur Seite und sah ihre Enkelin sehr lang an.

"Was ist mit der Schule?" 

"Die kann ich auch hier fertigmachen. Und Horst"
Sie stockte.

"Ach die Jugend", seufzte Oma lächelnd. 
"Glaubst du, ich habe das nicht gesehen? Du leuchtest wie eine Weihnachtskerze, wenn er kommt."

Eva errötete. "Er hat mir noch nichts gesagt. Also richtig gesagt."

"Männer", sagte Oma und schüttelte den Kopf. "Die brauchen manchmal einen Anstoß."

Am nächsten Morgen buk Oma einen Butterkuchen, so groß wie das Blech.

"Den bringst du Horst vorbei Persönlich."

Sie dückte Eva den Kuchen in die Hände.

"Und du kommst erst wieder, wenn du eine Antwort hast."

Eva ging den bekannten Weg zur Bäckerei. Die Glocke über der Tür klingelte. Horst stand hinter der Theke, das Gesicht mehlbestäubt. Als er Eva sah, blieb er stehen. 

"Ich bringe Butterkuchen", sagte sie leise.

Er kam hervor, nahm ihr das Blech ab und stellte es auf die Theke. 

"Eva......ich wollte dir schon soo lange etwas sagen. Aber ich trau mich nicht".

"Dann trau dich jetzt", flüsterte sie. 

Horst atmete tief ein. "Ich hab dich lieb. Nicht nur im Sommer. Sondern immer. Und ich will, dass du bleibst. Für immer".

Eva spürte, wie ihr Herz einen Satz machte. "Das ist gut", sagte sie, "denn ich will auch bleiben". 




 

 Horst lachte erleichtert, nahm ihre Hand - die mehligen Finger hinterließen Spuren auf ihrer Haut - und er zog sie hinter die Theke.  
"Dann zeige ich dir morgen, wie man richtige Brötchen backt. Und morgen zeige ich dir dann, wo die ersten Herbstvergissmeinnicht blühen. Die sind kleiner, aber härter im Wind, wie du".

Sie küssten sich zum ersten Mal, zwischen Mehlstaub und Butterkuchenduft, während draußen der Regen auf das Kopfsteinpflaster von Cleversulzbach fiel. 

Oma bekam ihr Blech erst am nächsten Tag zurück. Sie lächelte nur, als sie die mehligen Fingerabdrücke sah, und sagte: 

"Na also. Manches braucht halt etwas länger". 

 Die letzten Kapitel der Butterkuchen-Verschwörung

HIER 

Fortsetzung folgt und es wird spannend.  

Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.