Der Götterbaum (Ailanthus altissima)
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Sicherlich kennt man den Götterbaum, er wächst überall und macht sich breit.
Als ich gestern in einem Park war und einiges angesehen habe,
habe ich ihn in einem anderen Grundstück gesehen.
Er leuchtete mir direkt ins Auge, leider konnte ich nicht auf das Grundstück, aber ich konnte nahe an die Mauer heran.
Der Götterbaum (Ailanthus altissima) ist schnell wachsend und unempfindlich gegen Trockenheit. Hat wenig Ansprüche an den Boden und auch die Umgebung.
Er begann seinen Siegeszug aus den Trümmern des zweiten Weltkrieges und man findet ihn überall.
Der Götterbaum gehört zur Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae).
Er ist ein Laubbbaum, der während der Blüte im Juni bis Juli, auch im August, einen unangenehmen Geruch verströmt.
Hierfür sind die männlichen Blüten verantwortlich.
Er ist zweihäusig, d.h. er hat in der Regel entweder männliche oder weibliche Blüten.
Leicht zu verwechseln ist er mit der einheimischen gewöhnlichen Esche (Fraxinus excelsior) oder dem Essigbaum (Rhus typhina). Er wird aber nur fünf bis acht Meter hoch und hat grünliche Blüten und wird 50 bis 100 Jahre alt.
Er produziert jährlich bis zu 325.000 Früchte. Die enthaltenen Samen breiten sich durch den Wind im Umkreis aus. Die Bäume wachsen sehr schnell, schon bis zu zwei Metern im Jahr.
Der Ursprung vom Götteraum ist China oder auch der Norden Vietnams. Er ist robust und verträgt auch Luftverunreinigungen, wird kaum durch Insekten geschädigt und ist besonders wärmeliebend. Trockenheit übersteht er unbeschadet, ist aber über Frost nicht erfreut.
Seine Blüte hat mir aber so sehr gut gefallen.
Der Götterbaum kam 1780 nach Europa gezielt für den Handel sowie für die Pflanzung in botanischen und privaten Gärten. Also keinesfall versehentlich.
Er wird seit 2019 als invasiv gelistet, denn er hat ökologische und gesundheitliche und wirtschaftliche Auswirkungen.
In Berlin sind ca. 900.000 Bäume verzeichnet und davon 3.000 Götterbäume. Das hat ihm in Berlin den Spitznamen "Ghettopalme" eingebracht.
Durch sein schnelles Wachstum hat er auch seinen Namen.
Der lateinische Name Ailantus altissima geht wohl auf das Wort "aylanto" zurück. Die Sprache der Molukken und bedeutet "Baum der zum Himmel" reicht.
In China verfüttert man seine Blätter an den Götterbaumspinner bei der Seidenherstellung.
Aber die Insekten mögen ihn sehr.














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