Rottweil, die älteste Stadt Baden-Württembergs 2. Teil
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Im 1. Teil habe ich ja schon von Rottweil berichtet. Das Wahrzeigen von Rottweil ist u.a. der Elevator, aber auch die Hängebrücke über den Neckar.
Da ich ja mit dem Busunternehmen nach Rottweil gefahren bin, hat uns der Fahrer am Elevator aussteigen lassen und ist dann gegen später mit einigen Mitfahrern nach Rottweil zum Essen gefahren.
Ich wollte weder Essen noch sonst was, ich wollte nach dem Besuch des Elevators über die Hängebrücke gehen.
Insgesamt hätte ich ja 3x drüber gehen können, der Fahrer holte uns ja am Nägelesgraben, einem großen Parkplatz in Rottweil ab.
Einmal hin- einmal her und dann wieder nach Rottweil zurück.
Ich bin vor Jahren mal in Südafrika, genau im Tsitsikamma Nationalpark über die Hängebrücke, die den Stroms River überspannt gegangen.
Die Bilder von Südafrika habe ich immer wieder mal gezeigt. Wenns passt, zeige ich sie mal wieder.
Diese Brücke war schon eine Herausforderung, man brauch hin und und zurück etwa eine Stunde. das reicht dann aber auch.
Deshalb dachte ich, diese Brücke über den Neckar ist auch nicht sooo schlimm. Damals hatte ich mir ja geschworen, nie wieder über so eine Hängebrücke zu gehen.
Aber, no risk no fun.
Der Wind hat dort oben ganz schön geblasen und dann soll man noch fotografieren. Nun gut, ich bin drüber gegangen, aber zurück wollte ich nicht, hätte dann ja nochmals wieder über die Brücke müssen.
Aber es war ein Erlebnis und gut ist.
14 Euro kostet der Spass, egal wie lange man auf der Brücke bleibt. Natürlich wird sie ja auch mal geschlossen.
Mir hat es gereicht.
Auf gehts!
Naja, oben Freiheit und unten Freiheit.
Es schwangt ganz schön.
Der Pulverturm, ein historischer, weiß verputzter halbrunder Eckturm der früheren Stadtbefestigung im Bockshof über dem Neckartal.
Zum Pulverturm sagt man auch Bockshofturm.
Im 14. Jahrhundert heiratet Eberhard Bock die Tochter von Konrad an der Waldstraße, Margarethe. Alle Träger dieses Namens "an der Waldstraße", die in Rottweiler Urkunden zu lesen sind, waren auch Bürger der Reichtsstadt.
Hans Bock war von 1398 bis 1417 Schultheiß und Bürgermeister von Rottweil. Hans Bock nannte sich ab 1400 "Ritter". Er hatte also einen Adelstitel erworben
Dann gehts aber auch schnellen Schrittes bis zum Ende der Brücke.
Hier stehen noch einige "Poller", an der die Brücke von dieser Seite befestigt ist.
Das Gelände um den Pulver- bzw. Bocksturm wird für verschiedene Theateraufführungen und Events genützt.
Hier stand gerade "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff auf dem Spielplan.
Man kann ja mit der sogenannten Gäubahn
Der RE IC, ist ein Fernverkehrszug der Deutschen Bahn (Intercity). Er fährt als Regional-Express auf dieser Strecke. Den Zug kann man auch mit der Deutschland Card nutzen, allerdings muß man sein Rad vorher anmelden.
Deshalb werde ich Rottweil von einem anderen Punkt mit dem Rad ansteuern.
Es ist eine barocke Kirche mit einer ausgeprägten Marien- und Rosenkranz-Frömmigkeit des 18. Jahrhunderts.
Hier findet man auch eine Replik der Madonna von der Augenwende, die 2024 hier eingeführt wurde.
Ich mag diesen Marienkult der katholischen Kirche absolut nicht.
Hier steht auch das Dominikanermuseum mit dem ganz berühmten
Orpheus-Mosaik.
Info
Ich konnte mir das nicht anschauen, weil ich die Zeit nicht dafür hatte, aber ich werde es mir noch anschauen, wenn ich diese Stadt nochmals besuchen werde.
Der massive Unterbau aus staufischen Buckelquadersteinen stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert (um 1442), als das Bauwerk noch als "Waldtor" bekannt war. Im 16. Jahrhundert wurde der Turm aufgestockt und erhielt seinen heutigen Namen sowie die charakteristische Uhr.
Rottweil ist eine einzige Baustelle auch um das Münster und man muß aufpassen, dass man sich nicht die Haxen bricht. Man kommt an das Münster gar nicht ran.
Da vergeht einem schon die Lust.
Das Heilig-Kreuz-Münster ist die katholische Hauptkirche von Rottweil. Die Ursprünge gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Der Turm und das spätgotische Landhaus prägen die historische Altstadt.
Im Inneren befindet sich auch ein dem Bildhauer Veit Stoß zugeschriebenes Kreuz.
Ich habe dieses Münster innen auch nicht besichtigt.
Aber ich denke, irgendwann bauen die ja auch nicht mehr.
Kreuz, das Veit Stoß zugeschrieben wird.
HIER
Diese Ölbergszene ist eine rund 500 Jahre alte Figurengruppe aus Lindenholz. Die Holzfiguren wurden im Jahr 2005 von Fachleuten gründlich renoviert.
Deshalb HIER eine Info und ein Plakat.
Gefreut habe ich mich über die Wunderblume oder den Rizinus.
Ich habe ihn schon so lange nicht mehr gesehen und mich daran aber gefreut.
Und klar doch auch über den Waldtabak. Erkennbar ist er den charakteristischen, langen hängenden weißen Trompetenblüten.
Das Original steht im Stadtmuseum. Der Platz ist allerdings nicht gerade einladend. Schade!
Der Stuhl erinnert an das einstige Kaiserliche Hofgericht zu Rottweil, das von 1299 bis 1806 eine der bedeutendsten Gerichtsinstitutionen des Heiligen Römischen Reiches war.
Es wurde aus rotem Stein gehauen und zeigt auf der Rückenlehne und den geschwungenen Armlehnen herrschaftliche Ornamente sowie das kaiserliche Wappenmotiv.
Auch ein historisches Gebäude in Rottweil ist das Gebäude an der Hochbrücke. Es ist der ehemalige Pflegehof des Klosters Rottenmünster, das auf das 14. Jahrhundert zurückgeht.
Hier wollte ich hinunter den Weg zur Hochbrücke gehen und durch diese durchlaufen. Alles gesperrt, das gibt einen besonderen Weg für die Landesgartenschau, dabei ist diese Brücke wirklich interessant.
Im Jahre 1280 wird zum erstenmal eine Holzbrücke an der Stelle der heutigen Hochbrücke genannt. Im frühen 13. Jahrhundert entstanden die Brückenpfeiler aus Buckelquadern.
Was man im Rottweil auch immer wieder sehen kann, sind die wunderschönen Erker und hier auch das älteste Haus von Rottweil.
Ich habe das gar nicht gewußt, dass es hier ein Gefängnis gibt und nicht schlecht gestaunt, als sich ein Mann mit einem "Häftling", er auf der Straße und der andere an Gitterfenster in einer mir nicht verständlichen Sprache unterhalten hat.
Hier bei Petite Confiserie Graf, habe ich einen wunderbaren Kaffee und einen richtig guten Kuchen gegessen, dort ist alles handgemacht und vom Feinsten. Ein wirklich liebevoll gemachtes Lädchen, Tina ist wundervoll.
Geplant und gebucht sind noch zwei Reisen, allerdings erst im September und Oktober.





















































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