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Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Der Esslinger Teufel

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Ich wollte heute meine letzte Radtour im September zeigen. 
Aber da kam mir dann der Teufel dazwischen.  
Denn der ist so genial, dass er Vorrang hat.  

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Am letzten Sonntag war in Esslingen der Teufel los. 

Viele Menschen versammelten sich an der Ecke zur Webergasse und warteten gespannt darauf, dass ein großes rotes Tuch gelüftet wird. 

Was war geschehen?

Die Firma Kessler Sekt und der Esslinger Künstler Tim Bengel hatten zur feierlichen Enthüllung des "Zwieblinger Teufels" geladen.  

Dieses Jahr begeht die Sektkeller Kessler, sie ist ja in Esslingen ansässig, das 200 jährige Jubiläum. Die Sektkellerei entschloß sich anlässlich des 200jährigen Jubiläums, der Stadt ein Geschenk zu machen.  


 

Die meisten Esslingerinnen und Esslinger kennen den Künstler Tim Bengel. 

Die Esslingen haben auch den Spitznamen "Zwieblinger" und das ist eine ganz besondere Geschichte. 

Tim Bengel nahm sich der Geschichte an und schuf eine ganz besondere Skulptur.

Ich finde sie wunderbar gelungen und es ist auch eine Skulptur, die bis in das kleinste Detail geht. Der Teufel zeigt hier auch sehr deutlich, wie er hintergangen wurde.

Aber, es gibt auch andere Leute, die die Figur scheußlich finden und deshalb nimmer nach Esslingen gehen. 
Nun gut, jeder hat einen anderen Geschmack und jeder sieht das alles eben anders.

Was manche alles dagegen vorbringen. Dabei hat Lübeck an der Marienkirche auch ein Teufelchen, da habe ich sogar noch ein Bild, das man damals von mir zusammen mit dem Teufelchen fotografiert hat, als wir in Lübeck waren. 

Teufelchen von Lübeck.

HIER   

 

Da war ich gerade 56 Jahre alt. Das war im Juli 2005.  

Dass die Figur hier nicht lange bleiben wird und auch beschmiert werden wird, ist klar. Es gibt halt wie der Schwabe sagt "sodiche ond sodiche". Bleede ond koine bleede.  

Tim Bengel ging es darum, diese Geschichte auch den kommenden Generationen zu zeigen, damit sie nicht vergessen wird. 

Die Skulptur, die der Stadt von der Sektkellerei gespendet wurde, steht nun eindrucksvoll auf dem Marktplatz und hier wird auch erklärt, warum ausgerechnet eine Zwiebel zum Spitznamen der Esslinger wurde.

Die Überlieferung geht so:

 







 

Der Teufel besuchte einmal den Markt der Stadt und wollte auf dem Markt einen schönen roten Apfel kosten. 

Ein sehr kluge Marktfrau erkannte ihn und überlistete ihn damit, dass sie ihm eine Zwiebel reichte. 
Diese Geschichte über den Einfallreichtum und Mut wird den Esslingerinnen und Esslingern und auch den von vielen Besuchern von Nah und Fern nahe gebracht. 

Der Teufel hat noch keinen Namen, aber man kann beim Wettbewerb mitmachen und helfen einen Namen zu suchen.  

Was lag also näher? Ich hatte meine Radtour nach Esslingen und weiter am Mittwoch geplant und dabei noch einmal Esslingen und vor allem den Teufel besucht. 
War eine klasse Tour über den Schurwald und total schön. 

Der Post folgt. 

Die eine letzte Tour im September bringe ich dann am Samstag und die Malerin vielleicht am Sonntag oder am Montag. 




Kommentare

  1. Hallo liebe Eva,
    ich wohne zwar bei Esslingen, habe aber diesen Teufel noch nicht persönlich kennengelernt, habe nur davon aus der Zeitung erfahren. Bei nächster Gelegenheit werde ich ihn mal anschauen. Mir gefällt er übrigens, ist sehr gelungen, find ich. Ich habe auch schon in meinem Blog die Geschichte erzählt:
    https://www.schlossspross.de/2013/08/06/warum-die-esslinger-zwiebel-hei%C3%9Fen/

    Auch habe ich ein Beispiel, was das Thema "Teufel und Kirche" betrifft. In Frankreich, in Rennes le Chateau, gibt es eine besondere Darstellung des Teufels gleich am Eingang der KIrche, der das Weihwasserbecken trägt. Man erschrickt richtig, wenn man die Kirche betritt. Auch die Geschichte des damaligen Pfarrers ist interessant. Hier kannst du nachlesen:
    https://www.schlossspross.de/fotogalerie/rennes-le-ch%C3%A2teau-frankr/

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Traudi

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  2. Ich finde den "Kerle" auch gut gelungen. Es gibt aber Leute, die meckern, zwecks Teufel usw. Was da für ein Schrott geschrieben wird, da frage ich mich schon, ob die noch "bei Trost" sind. Es gibt ja auch in Donaueschingen dort in der Kirche an der Kanzel einen Teufel, nur weiß das nicht jeder.
    Aber es wird immer offensichlicher, dass sie Leute schon irgendwo einen "Schatten" haben und oftmals als Zombie herumlaufen.
    Nun wünsche ich dir ebenfalls ein schönes Wochenende, es gibt so vieles in unserem Ländle.
    Lieben Gruß Eva

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    1. Hier der Link zu Donaueschingen
      https://schwabenfrau.blogspot.com/2025/11/die-brigach-und-dir-breg-die-bringen.html

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    2. Hallo Eva,
      ganz aktuell: gerade lese ich in der EZ (online), dass der Teufel mit schwarzer Farbe besprüht wurde. (War ja zu erwarten.... leider.)
      Grüßle
      Traudi

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  3. Waaas, das ist doch unmöglich, aber wie du schreibst, war das zu erwarten, da bin ich aber froh, dass ich ihn noch ohne Farbe gesehen habe. Es ist unglaublich, was es für - mir fällt nichts ein - es gibt.
    LGEva

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Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.