Mein Motto: NO RISK NO FUN!
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes (GG).
Je älter ich werde, umso mehr verstehe ich, warum Katzen mitten im Gespräch einfach weggehen. *Unbekannt*
Ich bin ein Katzenfan und ich hätte gerne eine Katze, doch ist mir hier doch meine Wohnung wichtiger. Deshalb habe ich keine, aber ich mag Katzen und fast jede Katze kommt unterwegs zu mir, wenn ich sie locke und sie schmeicheln mir um die Beine. Es ist ein so schönes Gefühl. *Eveline Heyden*
A Schwob wird erscht mit 40 gscheit, an andrer net in Ewigkeit *Schwäbisches Sprichwort*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Killing Fields, Schreiendes Land

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 Draußen ist ein gruseliges Wetter und kein Mensch geht wohl vor das Haus. In den Neubauten gegenüber sind Leute, vorwiegend junge Leute eingezogen.

Die Dame von der Firma, die diese  Häuser erstellt hat, hat mir gesagt, dass viele Wohnungen mehr Kapitalanlagen sind. Wie hoch die Mieten sind, das lasse ich jetzt im Dunkeln. 
Naja, wenn man zu Zweit arbeitet, kann man sich das leisten. 

Ich habe nun von 12 Bastelschubladen 6 neu eingeräumt. Das ist schon eine Weile dringend nötig und ich habe mir wieder überlegt, wie eine Einzelperson soviel Krempel haben kann. 
Aber ich wohne ja schon seit seit 35 Jahren - mit gelegentlichem Übernachtungsbesuch - hier, da sammelt sich schon was an.  

Ich habe von Perlen, Schmuck habe ich auch gebastelt und auch verkauft und früheren Liebesbriefen (sowas kann man ja nicht wegwerfen), das war auch interessant zu lesen, so ziemlich alles wieder eingeräumt, aber ich habe auch entsorgt und auch den Dreck, der sich hinter den Kommoden angesammelt hat. 

Eigentlich muß man öfter umziehen.  

Dabei habe ich doch tatsächlich einen Bericht von mir über den Maler Henri Matisse gefunden, den ich mal vor vielen Jahren als Referat in der Schule geschrieben habe. Ich wußte gar nicht mehr, dass ich das habe. Schade, gerade dieses Referat hätte ich gut für meinen Post über  Olga Meerson brauchen können. Aber ich habe noch andere Dinge gefunden, die hier in den Schubladen eine Wohnung gefunden haben und ich sie schon gesucht habe, aber nun ist alles fein am Platz und ich habe für die nächsten Jahre genug Stoff dies alles in einem Post zu schreiben. 

 Nun muß ich noch die restlichen sechs Schuladen aufräumen und da bin ich mal gespannt, was da alles zum Vorschein kommt. 

Ach ja, ich habe noch ein Programm über Max Schmeling gefunden, der hier in den 1930er Jahren gegen einen bekannten Boxer bestritten hat. Es ist unglaublich was sich so alles angesammelt hat.  

 


 --- 

Heute Morgen hat mich eine Bekannte angerufen und mir erzählt, dass sie mit ihrem Mann nach Kambodscha reisen möchte. 

Schön für sie, aber als ich sie gefragt habe, ob sie die neuere Geschiche dieses Landes und auch Pol Pot kennt, mußte sie passen. 

Pol Pot, schon der Name jagt mir einen Schauer über den Rücken, er wollte aus Kambodscha einen Argrarstaat machen. 

Als Bruder 1 herrschte er vom 17. April bis zum 7. Januar 1979 über das Land Demokratisches Kambodscha. 

Er verfolgte das radikale Ziel, eine klassenlose, rein agrarische Gesellschaft ohne Eigentum und Geld zu errichten. Nach der Machtübernahme wurden Städte, darunter die Hauptstadt Phnom Penh, zwangsweise evakuiert und die Bevölkerung zur Feldarbeit gezwungen.  
Während seiner etwa vierjährigen Herrschaft starben 1,5 bis über 2 Millionen Menschen, das war damals etwa ein Vierteil der damaligen Bevölkerung Kambodschas . Die Todesursachen waren systematische Hinrichtungen, Folter, Zwangsarbeit, Hunger und Seuchen. Bekanntes Symbol des Terrors ist das Folgergefängnis Tuoi Seng sowie die sogenannten Killing Fields. 

Ende Dezember 1978 marschierte die vietnamesische Armee in Kambodscha ein und vertrieb die Roten Khmer im Januar 1979 aus der Hauptstadt.  

Pol Pot floh in den Dschungel und starb am 15.April 1998 in Anlong Veng, offiziell an Herzversagen. Andere meinen, er hätte Suizid begangen. 

 

Nun vielleicht ist das die Gnade der frühen Geburt, dass ich das kenne, wie so vieles andere auch.  

Es wundert mich immer wieder, dass so viele Leute verreisen, ohne auch nur etwas über das Land zu wissen. Gerade bei Kambodscha und bei Vietnam hätte ich kein so gutes Gefühl, denn wer um den Vietnam-Krieg und die Geschehnisse in Kambodscha weiß, der geht - so wie ich - nicht mit einem guten Gefühl dort hin. 

Aber vielleicht bin nur ich so, weil ich mich auch damit beschäftigt habe und damals noch Nachrichten gehört habe. 

Der Bekannten habe ich geraten, sich diesen Film anzuschauen. 
Ich kenne diesen Film und habe ihn damals auch im Kino und später dann im Fernsehen angeschaut, auch hatte ich ihn als Video. 

Der Film wurde nach einer wahren Begebenheit gedreht.
Es ist ein sehr berührender Film, aber auch grausam und er kostet Nerven. 

Was ich auch empfehlen kann, ist der Reiseblog von Jens. 
HIER berichtet er über das Foltergefängnis und das finde ich schon sehr gut, wenn man in ein Land reist, das so eine Geschiche hat, muß man auch etwas von der Geschiche zeigen, nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen. 

 Den Film kann man hier - mit Unterbrechungen, da Werbung - anschauen. 

Ich finde, der Film lohnt sich.

Einer der besten Antikriegsfilme mit John Malkovich und Julian Sands, die ich kenne.
Der Film gewann insgesamt 3 Oscars, 1 Golden Globe und 8 British Academy Awards.  


 

Die Handlung gibt es HIER zu lesen.  

 Bei der Recherche und Gelegenheit habe ich auch erfahren, dass Joscha Schmierer ein glühender Kommunist und ein Verehrer von Pol Pot war. 

Interessant, was KI mir hier serviert hat. 

Ja, Hans-Gerhart „Joscha“ Schmierer – in den 1970er-Jahren als Sekretär des Zentralkomitees die führende Figur des maoistischen Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) – stand dem Regime von Pol Pot und den Roten Khmer politisch nah und unterstützte sie öffentlich. [1, 2]
  • Besuch in Kambodscha: Schmierer leitete 1978 als Chef des KBW eine Delegationsreise in das von Pol Pot regierte Demokratische Kampuchea. [1, 2]
  • Öffentliche Grußbotschaft: Im April 1980 veröffentlichte Schmierer in der KBW-Zeitung Kommunistische Volkszeitung eine Grußbotschaft und Solidaritätsadresse an Pol Pot, in der er die Erfolge beim „Aufbau des Landes“ unter Führung der Kommunistischen Partei Kampucheas lobte. [1, 2, 3]
  • Spätere Einordnung: Schmierer erklärte später rückblickend (u. a. 2013 in einer Buchrezension), er habe damals im Rahmen einer vorgespielten „heilen sozialistischen Modellwelt“ nur angebliche Fortschritte wahrgenommen und den dortigen Massenterror der Roten Khmer verkannt. [1]
Weitere Hintergründe zu dieser Biografie und dem KBW finden sich unter anderem auf Wikipedia. [1]
Und das servierte mir KI auch noch. 
Ja es gab eine professionelle Verbindung zwischen Frank-Walter Steinmeier und Hans-Gerhart „Joscha“ Schmierer. Schmierer, der in den 1970er Jahren als Anführer des maoistischen Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) politisch aktiv war, arbeitete später als Politikberater im Auswärtigen Amt. [1, 2]
  • Dienstverhältnis: Schmierer wurde 1999 unter dem damaligen Außenminister Joschka Fischer in den Planungsstab des Auswärtigen Amts geholt. [1]
  • Zusammenarbeit mit Steinmeier: Als Steinmeier im Jahr 2005 das Amt des Bundesaußenministers übernahm, blieb Schmierer bis 2007 in dieser Funktion unter ihm tätig. Schmierer war dort unter anderem für Grundsatzfragen der Europapolitik zuständig. [1]
Darüber hinaus gab es keine ideologische oder parteipolitische Verbundenheit: Steinmeier war während seiner Studienzeit zwar im linken studentischen Spektrum aktiv (unter anderem bei der Zeitschrift Demokratie und Recht), gehörte jedoch nie den dogmatischen K-Gruppen oder dem KBW an, deren Führungsfigur Schmierer war. Ihre Verbindung war rein professioneller Natur im Rahmen von Schmierers Tätigkeit als Beamter und Berater im Ministerium. [1, 2, 3, 4]

Es sollte zur Mahnung sein, denn wer weiß.....!!!!???


Manchmal ist das Internet gar nicht mal so schlecht.

Vielleicht wundert sich der eine oder andere, dass hier soviel geschrieben wird. 
Es ist für mich aber erbaulicher und wissenswerter, hier Informationen zu schreiben, als irgendwo unsinnige Kommentare abzugeben. Das finde ich schon für mich besser. 
Die Leute kommen auch so.  

Eve of Destruction


 

Kommentare

  1. Hallo Eva,
    mit was du dich allem beschäftigst und das wußte ich auch nicht, wahrscheinlich die spätere Geburt. Aber es ist wissenswert und klar doch man sollte sich schon mit dem Land, in das man reist, beschäftigen.
    Bei Vietnam und Kambodscha hätte ich auch ein komisches Gefühlt, schreibt doch der Reiseblogger auch, dass die Menschen recht fröhlich wirken, obwohl die älteren soviel haben durchmachen müssen.
    So lange ist es ja auch nicht her Siebziger Jahre.
    Danke für den Bericht, bei dir kann ich schon was lernen.
    LG Wolfgang

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Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.