Solange der Nagellack nicht trocken ist, ist eine Frau wehrlos. *Burt Reynolds*
Ich muß doch die Bemerkung machen, daß die schönen lange nicht so gefährlich sind wie die häßlichen. Denn jene sind gewohnt, daß man ihnen den Hof macht, letztere aber machen jedem Manne die Kur und gewinnen dadurch einen großen Anhang. *Heinrich Heine*
„Tragödie ist eine Nahaufnahme; Komödie, eine Totale.“ *Buster Keaton*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Echte Tollkirsche (Atropa bella-donna)

Ich habe sie durch Zufall auf einer Wanderung hier gesehen und war sehr angetan von ihrem Aussehen.
Leider ist sie tödlich giftig. 



Ihren Namen "Atropa" trägt sie nach der griechischen Schicksalsgöttin Atrops (die "Unabwendbare"), die den Lebensfaden abschnitt. Das Alkaloid Atropin erweitert außerdem die Pupillen. Dies galt früher als schön.  (lat. "bella donna" = schöne Frau). 
Vögel wie Drosseln können die Beeren unbeschadet fressen.

Klassifizierung: Nachtschattengewächs



Wo kommt diese Pflanze vor:

Waldlichtungen, Waldweg. Auf etwas feuchten nährstoffreichen, meist kalkhaltigen Böden.
Die Pflanze gibt es häufig. Im Norden im Tiefland sieht man sie kaum.

Die Echte Tollkirsche ist eine Staude,
die Blüten 2,5 - 3 cm lang. 
Glänzend schwere Beeeren mit bleibendem Kelch. 
Die Blätter sind eiförmig zugespitzt. 
Im Blütenbereich jeweils 1 großes und 1 kleines Blatt.



Ich denke, beim nächsten Besuch dieser Pflanze kann ich die Beeren fotografieren. 

Kommentare

  1. Ja, ja, die Tollkirsche, eine ganz besondere Faszination strahlt sie schon aus. Die Blüten sind schon etwas besonderes und erst die Kirschen. Wenn wir welche sehen schaut Frauchen ganz gut, dass es mir nicht in den Sinn kommt welche zu naschen.
    Einen guten Wochenstart wünscht Ayka

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  2. Hallo liebe Eva,
    außer den schlimmen und giftigen Wirkungen besitzt sie auch etwas Positives. man benutzt das Atropin als Gegengift bei Intoxikationen mit E605.
    Bei uns in der Eifel habe ich die Pflanze noch nicht entdeckt. Die Beeren besitzen aber einen wunderbaren Glanz, da kannst du dich schon drauf freuen.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche
    Arti

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    1. Das wußte ich nicht liebe Arti,
      Ich weiß, dass das sogenannte "Schwiegermuttergift" früher in den Weinbergen als Pflanzenschutzmittel versprüht wurde und sich viele Menschen damit das Leben genommen habe. Ist nicht so angenehm.
      Ja, da freue ich mich schon auf die Beeren und hoffe, dass die die Tollkirsche wieder finde und sie nicht an Trockenheit eingegangen ist.

      Lieben Gruß Eva
      man haben wir heute ein blödes Wetter, aber besser als die Hitze auf jeden Fall.

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