Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft. *Horaz* -

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Cornus florida, Ostrya carpinifolia und Sequoiadentron gigantheum

erbung wegen Verlinkung und Links.Mit geht das auch auf den Wecker, aber die DSGVO schreibt es nun mal vor. 

Am 20. April 2019 haben wir uns in Stuttgart-Korntal zu einer großen Radtour getroffen.
Die ersten 18 Kilometer von Tamm bis Korntal bin ich alleine geradelt und dann ging es nach einem kurzen Gespräch in Richtung Zuffenhausen, Bad Cannstatt den Berg hoch, über den Rot- und Schwarzwildpark (dort haben wir eine Bache mit ihren Jungen



 
gesehen, die waren aber so gut versteckt und kamen nicht hervor, so dass man kaum gute Bilder machen konnte) und Vaihingen über die Panzerstraße nochmal einiges den Berg hoch um zu den Hohenheimer Gärten zu kommen. Sie liegen am Stuttgarter Radlthon in Stuttgart-Hohenheim. In der nahe gelegenen Speisemeisterei habe ich Anno 1971 meine Hochzeit gefeiert. 
Vom Schloß in Hohenheim und der Geschichte werde ich gerne mal etwas erzählen. Das ist wieder mal württembergische Geschichte. 




Ich wollte schon lange mal wieder dorthin und gucken  und dir mal die wundervollen Bäume zeigen, die es dort gibt.
Übrigens war ich in diesen Gärten schon als Kind, dort gab es schon immer die Uni, so lange ich denke kann. Allerdings so groß und umfangreich war sie in den 50er Jahren noch nicht.

Von Hohenheim habe ich dir drei Bäume mitgebracht, es gibt dort aber noch viel mehr und ich werde mit dir im Laufe der Zeit nochmals dorthin gehen.

Was die Universität Hohenheim betrifft, da schau bitte diesen Link an, wenn es dich interessiert.



Nun kommen wir aber zu den Bäumen, die im Park von Hohenheim stehen. Was ich sehr interessant finde, ist, dass man eine Baumapp sich auf das Handy laden kann und dann schauen, welchen Baum möchte ich sehen und er ist dann leicht zu finden. Es ist so ein großes Gebiet, dass du dich dort tagelang aufhalten kannst.
Ich werde es bei den drei Bäumen belassen und ich zeige dir dann gelegentlich noch andere Dinge, die es dort gibt. Auch hin und wieder natürlich einen Baum.

Da wäre jetzt
Cornus florida (Blumen-Hartriegel)
Dieser Baum mit seinen Blüten hat mir so gut gefallen, dass ich heute mit ihm anfange.

Erstmals kommt dieser Baum aus dem östlichen Nordamerika, vom äußersten Süden Kanadas bis hin zum nördlichen Florida, von der Atlantikküste bis zum östlichen Texas und Oklahoma.
Der Blumen-Hartriegel mag keine trockenen und staunasse Standorte. Er wächst gerne in Kiefern- und Laubwäldern. Gerne mag er durchlässigen humosen Boden mit leicht sauerem bis neutralem PH-Wert.






Der Blumen-Harriegel wächst in seinem Verbreitungsgebiet als Strauch oder kleiner Baum und kann schon auch 
12 Meter erreichen. Die Seitentriebe wachsen fast waagerecht vom Stamm.
Im Frühjahr entfalten sich diese wundervollen Blüten. Etwas zwanzig sind zu kleinen kugelförmigen doldigen Blütenständen vereint. Jede Dolde wird von vier weißen, oft auch rosa gefärbten Hochblättern eingefasst. Oft kann man schon an der Knospe im Winter die Hochblätter erkennen.
Die Zweige und deren Rinde sind gründlich mit rötlicher Färbung auf der Sonnenseite, dann wird sie grau und es wächst eine rissige Borke.
Interessant ist auf jeden Fall die Herbstfärbung und ich denke mal, dass wir diesen Baum vielleicht im Herbst wieder sehen werden.




Dann gehen wir weiter zur Ostrya carpinifolia (Gewöhnliche Hopfenbuche)

Sie wird auch gerne Europäische Hopfenbuche genannt. Insgesamt gibt es weltweit acht bis zehn Arten, die alle aus der Familie der Birkengewächse kommen.

Die Gemeine Hopfenbuche ist ein sommergrüner Laubbbaum und wird 15 Meter hoch und wenn sie Glück hat, dann schafft sie 20 Meter. Imposant und typisch für diesen Baum ist die tief ansetzende Kröne. Sie wächst sehr rasch und wird selten älter, als 100 Jahre. Die Rinde ist grau bis graubraun und glatt.

Hopfenbuchen sind einhäusig getrennt geschlechtlich.  Die männlichen Blütenstände kann man bereits im Herbst des Vorjahres sehen und überwintern als geschlossene Kätzchen. Zur Blütezeit im April/Mai strecken sich die Kätzchen auf sechs bis acht Zentimeter Lange und vier bis sechs Milimeter breit. Auch hier freue ich mich vielleicht im Herbst den Baum nochmals zeigen zu können, denn dann sieht der Fruchstand aus wie Hopfen.










Und hier kommt nochmals ein Baum, den hat meine Mutter sehr geliebt, eine
Wellingtonie (Sequoiadentron gigantheum)


Ein Riesenmammutbaum man sagt auch Berg-Mammutbaum oder Wellingtonie dazu. Wenn man sich mal damit befasst, dann stellt man fest, dass es doch ganz schön viele Mammutbäume gibt.
Im Lindental am Bärensee in Stuttgart gibt es davon ein ganze Menge und alljährlich findet dort der Lauf "um die Mammutbäume" satt. Da ist allerhand los. 

 Interessant finde ich seine Nadeln, die sind spiralig angeordnet und in drei Reihen um einen Trieb laufen. Nach drei bis vier Jahren werden die Nadeln, die Seitentriebe und die Leittriebe mit dem Zweig abgeworfen.  

Quelle: Jeweils Universität Hohenheim




Von Hohenheim fuhren wir dann weiter den Berg hoch in Richtung Denkendorf und weiter über Altbach am Neckar und Plochingen nach Esslingen am Neckar. Es ein Stück Körschtalradweg und dann wieder Neckartalradweg. Ein tolle Landschaft mit einem irren Ausblick. Über Esslingen ging es dann weiter nach Bad Cannstatt und einen kleinen Abstecher in ein Lokal, in dem wir gegessen haben. 
Wäre gerne die restlichen Kilometer wieder nach Hause gefahren, aber wer die Strecke kennt, und wie es hier den Berg hinaufgeht, der weiss, die Strecke zu schätzen.
Mir hätte auch mein Strom nicht mehr gelangt, die 15 Kilometer, die ich im Aku noch hatte, hätten nicht nach Hause gereicht. Insgesamt sind wir an diesem Tag 108 Kilometer gefahren. Aber wir können noch mehr. 
;-)))))




Kommentare

  1. Weiss der Hecht, ich kann heute keine Kommentare freischalten. Vielleicht probierst du es
    trotzdem.
    Lieben Gruß Eva

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  2. Liebe Eva.
    was ist denn los?
    Die Tour war toll und der Tourleader auch.
    Lieben Gruß Veronika

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  3. Guten Morgen Eva,
    zuerst möchte ich Dir sagen Ja Dein Kommentar ist dann angekommen bei mir - vielen Dank.
    Eine tolle Baumvorstellung gibst Du uns und ja ich finde den Lieblingsbaum Deiner Mutter auch sehr beeindruckend. Der Name klingt schon so schön,
    liebe Grüße sendet
    Kirsi

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    1. Guten Morgen Kirsi,
      gottseidank hat es geklappt mit dem Kommentar.
      Aber ich konnte heute morgen 2 Kommentare von Blogger nicht freischalten,
      die waren weg. Du kommst ja von WordPress und nun schauen wir mal.
      Auch meinen Kommentar hier schreibe ich jetzt zum dritten Mal.
      LG Eva

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  4. Die Nahaufnahme der Harriegel Blume ist so schön. Die Hopfenbuche war auch in einem schönen Stadium als ihr dort waren. Das war ein sicher ein spannender Tag und Wetterglück scheint es hattet ihr auch. Mit Fachleuten unterwegs zu sein macht es noch interessanter.
    L G Pia

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  5. Liebe Eva,
    Danke für die vielen Infos zum Hartriegel. Das ist wirklich interessant. Wunderschön sind Deine Fotos, vor allem die Detailbilder!
    Schönen Donnerstag
    moni

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  6. Hallo Eva,

    das war ja wieder eine wunderschöne Tour auf die du uns mitgenommen hast. Die bache ist aber zeitig dran, wenn sie bereits Frischlinge hatte. Aber die Natur ist ja eh zur Zeit total früh dran.
    Den Blumenhartriegel fand ich immer schon schön, wenn er in voller Blüte stand und den Zeitpunkt hast du ja gerade prima erwischt.
    Beim Mammutbaum kann man sich kaum vorstellen, dass es von Kalifornien bis Oregon riesige Wälder davon gibt. Es sind einfach Riesen, die man gut schützen muss.

    Liebe Grüße
    Arti

    Ja, deine Lösung zum Rätsel ist absolut richtig, aber Katerchen (die andere Eva) war leider etwas früher, aber nicht viel :))) Trotzdem ganz herzlichen Dank für deinen Einsatz und ich hoffe, es hat dir zumindest etwas Spaß gemacht.

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  7. Da bist du ja wieder recht weit herumgekommen, mein Frauchen schwärmt für deine Baumbilder und ich schaue etwas skeptisch zur Bache. Die Frischlinge sind ja schon oberschnuselig - aber ich galub ich will ihrer Mutter oder gar dem Vater im Wald nicht begegnen. Gut dass sie meist in der Nnacht unterwegs sind - ihre Wühltätigkeiten kann ich regelmässig beobachten.
    Liebe Grüsse von Ayka

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  8. Liebe Eva,
    wie gut das ihr die Bache mit ihren Frischlingen in einem Rot- und Schwarzwildpark gesehen habt und nicht unterwegs getroffen. Bei uns sind sie nämlich jetzt auch oft auf den Feldern zu sehen. Dort wühlen sie das Saatgut aus und verursachen großen Schaden. Bei der Trockenheit finden sie bestimmt im Wald zu wenig Nahrung. Herrliche Bäume stellst du uns vor. Die Blüten vom Hartriegel sehen sehr schön aus. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  9. Danke fürs Mitnehmen. Was für eine schöne Tour. Es ist sehr beeindruckend, was Du alles mit dem Rad schaffst und was Du dabei siehst. Dein Blog ist toll...

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  10. Liebe Eva,
    das war wieder eine tolle Tour, herzlichen Dank für die schönen Bilder und zahlreichen Informationen dazu!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in eine wunderschöne und zufriedene neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  11. eine schöne Tour hast du gemacht
    und 3 bemerkenswerte Bäume "mitgebracht"
    Hartriegel kannte ich aber die anderen beiden noch nicht
    sehr interessant

    liebe Grüße
    Rosi

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  12. Ach, einen Zweig des Blumenhartriegel sah ich neulich auf dem Tischchen eines engen Garten-Freundes in der Klinik stehen, aus seinem eigenen Garten, den er nun bald schon ein Jahr lang wegen seiner schweren Verletzungen nicht sehen konnte... Ich kannte ihn gar nicht und nun finde ich ihn bei dir... Lieben Gruß Ghislana

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