Solange der Nagellack nicht trocken ist, ist eine Frau wehrlos. *Burt Reynolds*
Ich muß doch die Bemerkung machen, daß die schönen lange nicht so gefährlich sind wie die häßlichen. Denn jene sind gewohnt, daß man ihnen den Hof macht, letztere aber machen jedem Manne die Kur und gewinnen dadurch einen großen Anhang. *Heinrich Heine*
„Tragödie ist eine Nahaufnahme; Komödie, eine Totale.“ *Buster Keaton*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

der schwan rilke

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An dem Sonntag, als ich in Waiblingen war und hier darüber berichtet habe, war ich noch am Abend am Monrepossee und habe mir den See und die Schwäne angeschaut, die hier geschwommen sind. 







 

Sehen sie nicht schön aus? Das eine ist ein ausgewachsener Schwan und das andere ein Schwan, der noch nicht ausgewachsen ist und er deshalb ein dumpf graubraunes Gefieder trägt. Das wird aber im Laufe seines ersten Lebensjahres heller. Ein vollständiges weißes Gefieder haben Jungschwäne erst nach der Vollmauser im zweiten Lebensjahr. 

 




 

Schwäne bewegen sich ja im Wasser sehr elegant nur, an Land haben sie einen etwas merkwürdigen Gang, was 

Rainer Maria Rilke zu folgenden Versen bewegte:


Der Schwan

Diese Mühsal, durch noch Ungetanes
schwer und wie gebunden hinzugehn,
gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwanes.

Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen
jenes Grunds, auf dem wir täglich stehn,
seinem ängstlichen Sich-Niederlassen – :

in die Wasser, die ihn sanft empfangen
und die sich, wie glücklich und vergangen,
unter ihm zurückziehen, Flut um Flut;

während er unendlich still und sicher
immer mündiger und königlicher

Rainer Maria Rilke 1905/06, Meudon


Als Rilke dieses Gedicht schrieb, war er Sekretär bzw. Buchhalter von Auguste Rodin in Rodins Haus in Meudon. Diese Gigantenbeziehung ging nicht gut und die beiden Männer entzweiten sich. Rilke aber entwicklelte durch diesen großen Künstler einen neuen Blick auf Dinge, der ihm erlauben sollte, tief in ihr Wesen zu sehen und erkannte, welche Bedeutung sie im Hinblick auf die Menschen haben.

Das Gedicht ist übrigens in der Versform Trochäus geschrieben.

 Der See hatte teilweise eine leichte Eisschicht und man konnte sehen, wie Frau Nilgans ihre Kücken auf dem Eis ausführte.

 




 

Zum Schluß wurde ich noch von einem total schönen Sonnenuntergang bedacht. 

 


 Der Schwan aus dem Karneval der Tiere von Saint-Saëns.
Wunderbar von der besten Cellistin, die es je gab:

Jacqueline du Pre


 Naturdonnerstag


 


Kommentare

  1. Guten Morgen liebe Eva,
    die zarten Spiegelungen auf der Eisschicht sind einfach zu schön anzuschauen bei dem Familienausflug.
    Ich finde ja das Andersen die Verwandlung des Schwans wunderschön in eine Geschichte verpackt hat, das hässliche Entlein gehört zu meinen Lieblingsmärchen ;-)
    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Kirsi

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  2. Wow, das sind wieder tolle Beobachtung die du gemacht hat,
    schön, dass du deine Fotos mit uns teilst beim " Natur-Donnerstag"
    Und ich muss sagen, mir gefällt das farbige Gefieder der Jungschwäne fast besser wie das ganze Weiß.
    Und niedlich die Nilgans Familie ist so entzückend.
    Liebe Grüße

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    Antworten
    1. Da sind wir einer Meinung liebe Jutta,
      deshalb habe ich den Schwan ja auch in meinem Header.
      Was schön ist, das muß man nicht putzen.
      Liebe Grüße Eva
      ich steige jetzt nochmals auf das Rad

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  3. sehr schöne Bilder von den Schwänen
    und die Nilgänse haben schön Junge??
    Süß sehen sie aus

    liebe Grüße
    Rosi

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.