Flug Westküste Amerika

Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft. *Horaz* -

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Wasserschloß Oppenweiler

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Meine Tour führte mich am Donnerstag letzter Woche nach Oppenweiler.
Dort wollte ich das Wasserschloß und gleichzeitig auch die
Burg Reichenberg besuchen.

Vom Wohnort aus bin ich über Steinheim an der Murr über Aspach und Rietenau gefahren. Teils durch den Wald und durch einen jämmerlichen Dreck, nun gut, das ist nun mal so. Da diese Gegend recht steil ist, habe ich mir fast gedacht, aber meine Kondition hat das doch recht schnell wieder geschafft. Man kommt da recht schnell wieder hin.
 
Die Burg Reichenberg ist wegen der derzeitigen Lage geschlossen. Man kann zwar hoch hinauf, aber man kann nicht in den Schloßhof hinein, von dem man eine wundervolle Aussicht hat. Ich habe das dann verschoben, denn ich komme hier nochmals her, wenn es länger hell ist und auch die Bäume wieder ihre Blätter haben. Dann ist es hier nochmals so schön
 
Oppenweiler ist eine Gemeinde im Rems-Murr-Kreis und ca. 30 Kilometer nordöstlich von meinem Wohnort und liegt am schönen und idyllisch gelegenen Fluß Murr. 

Gleich, wenn man aus dem Wald herausfährt, sieht man die Burg Reichenberg und leider auch diesen Turm im Hintergrund. Von diesem Standpunkt aus ist es unmöglich ihn nicht aufs Bild zu bekommen. Aber er gehört nun mal dazu. 



Ja, so sehen nun mal die Schuhe aus und vom Rad ganz zu schweigen.
Ich ziehe den Dreck magisch an.
 
 

Unterwegs begegnete mir noch dieser Kurzhaarcollie das ist ein süßer Hund. Leider habe ich den Namen der Dame vergessen. 
 
 

 





Das Wasserschloß befindet sich am Ortsrand auf einer Insel, die in einem See liegt und  über eine steinerne Brücke kann man zum Schloß und auf die Insel kommen. 
Um das Schloß herum befindet sich ein Park mit vielen Bäumen. 
 







 

Innen habe ich das Schloß nicht besichtigt eben auch wegen der derzeitigen Lage. 
Als ich so um das Schloß herumgelaufen bin und fotografiert habe, kam ein sehr gut angezogener Herr auf mich zu und erzählte mir einiges über das Schloß. Auch ist hier wohl ein Eisvogel beheimatet, der hat sich aber nicht gezeigt, auf einer Insel gibt es Gänsesäger, Enten und Teichhühner. 
 








 
Als ich den Herrn so angeschaut habe, fragte ich ihn, ob er nicht der Bürgermeister sei und siehe da, er war es. Er sagte mir dann auch, dass er sich freue, wenn Leute kommen und das schöne Schlösschen fotografieren und darüber berichten, klar habe ich gesagt, was ich hier mache und ich bedanke mich auf diesen Weg bei Herrn Bürgermeister Bernhard Bühler.
Ich habe mich so in meinem Dreck geschämt. ;-)))


Bis 1575 stand auf dieser Insel eine Wasserburg und wurde 1782 wegen eines Schloßneubaus abgebrochen. Teilweise wurde aber das Kellergewölbe erhalten. 
Franz Georg von Sturmfeder beauftragte den Heidelberger Baumeister Johann Andreas von Traitteur mit dem Bau eines Schlosses. Mängel am Bau führten allerdings schon 1854 zu erheblichen Schäden und Friedrich Carl von Sturmfeder veränderte die Wände, das Dach und die Dachaufsätze. 1939 wurde das Schloß Rathausgebäude und 1959 nochmals saniert. 
 
Das Schloß wurde in klassizistischer Bauweise aus Bruchsteinen in einem Achteck gebaut. Es hat ein Zeltdach und einen Pavillionaufsatz, der ein achteckiges Zeltdach besitzt.  Ein Säulenportikus mit Balkon 
 

 
befindet sich am Eingang zum Schloß. Dort ist auch das Wappen derer von Sturmfeder angebracht und mittig befindet sich im 2. Obergeschoß ein Ochsenauge
 

 
 mit einer Tafel, die die Bau- und Renovierunggeschichte und ebenso die Sanierung von 1959 zeigt..    
 
Nach Hause zurück bin ich über Großaspach und Fürstenhof
 
 

 
 in Richtung Marbach am Neckar gefahren. Dort am Schiller Nationalmuseum vorbei.

Hier befinden sich ganz interessante Dinge u.a. auch der Nachlass von
Walter Hasenclever.
 
 
Weiter in Richtung Schleuse Marbach 
 
 

 
 
gefahren und dann über Neckarweihingen und Ludwigsburg und das Monrepos wieder nach Hause.  Der Neckar führte schon recht viel Hochwasser und hatte eine enorme Strömung.   
 
  
 
Ich hoffe, dir hat mein Bericht ein wenig Lust gemacht auch mal zum Sturmfederschloß zu fahren oder auch zu radeln.

Quelle: Gemeinde Oppenweiler
 
 
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Zusammenfassung
Radtour am Donnerstag 4. Februar 2021
70,37 Kilometer
841 Höhenmeter
4 Stunden
Wetter: 6 Grad, teilweise sonnig
Luftfeuchtigkeit 76 %
 
Karte
 

 
 
Morgen zeige ich noch eine Radtour nach Winnenden vom Samstag und dort haben wir den Frühling in allen Schattierungen gesehen.  

Kommentare

  1. Liebe Eva,

    alle Achtung über 70 km. Eigentlich solltest Du Dich als Testfahrerin für Dauertests bei einem E-Bikehersteller melden :-)

    Als ich die Bank erblickt habe, musste ich schmunzeln und an meinem Fimmel denken.

    LG Bernhard

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    1. Nun, da gibt es aber besser Tester, als mich und ehrlich auf einem Pedelec ist es ja wirklich nicht schwer, so weit zu fahren. Allerdings fahre ich meist auch im Eco-Gang, damit auch der Strom reicht, jetzt wenn es so frisch ist, ist der Akku schon anfälliger.
      Jaaa, wenn ich eine Bank sehe, dann denke ich an dich, das haste nun geschafft.
      Liebe Grüße Eva, die gerade von draußen hereinkommt und mit dem Auto unterwegs war, es ist furchtbar glatt und es gab auch unterwegs ein paar Unfälle, morgen früh fahre ich mit der S-Bahn und dem Bus, das mache ich nicht nochmals mit. Von Streufahrzeugen keine Spur, ich muß aber heute und morgen früh zum Doc.

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  2. Wei herrlich, mein Frauchen liebt Wasserschlösser sehr und freut sich ob deinen Bildern. Als Wasserhund wünschte ich mir so ein Zuhause. Das mit dem Schlamm an Schuhen und Velos kann ich noch ergänzen, bei mir wir der Bauch zusätzlich so richtig eingesaut.
    Dir gute Tage wünscht Ayka

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    1. Ja, das glaube ich dir, dass du am Bäuchlein schmutzig wirst, aber sich ist das leichter zu reinigen, als die Schuhe mit dem Profil.
      Es schneit und schneit, wer hat das bloß bestellt, ich war es nicht.
      Liebe Grüße Eva

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  3. Oh Eva,
    jetzt stell Dir vor, der nette Herr wäre der Schlossherr gewesen, dann wäre es noch viel schlimmer mit dem ganzen Dreck gewesen... ;-)
    Obwohl, Aschenputtel hat ja auch dem Prinzen gefallen, trotz des Schmutzes... jetzt muss ich doch grinsen.
    Ein ganz wunderbares Schloss, ich hoffe, Du kannst es uns nochmal zeigen, wenn es wieder geöffnet hat. Das liegt ja wunderbar idyllisch.
    Dir nun einen schönen Start in den Tag, lieben Gruß
    Nicole

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    1. Ja, ich werde dahin nochmals radeln, das ist kein großes Problem.
      Lieben Gruß Eva

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  4. Welch eine Radelleistung und dazu noch so schöne Bilder mitgebracht, liebe Eva. Das Schlösschen ist ja ein Schmuckstück und drinnen wird eine Führung sicher auch sehr interessant sein...wenn es wieder möglich ist. Einen Kurzhaarcollie habe ich bewusst noch nicht wahrgenommen...vielleicht habe ich diese Rasse auch für einen Galgo/Podenco gehalten.
    Hab einen feinen Tag, Marita

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    1. Ich kannte die Rasse auch nicht und du hast recht, man könnte ihn tatsächlich mit dem Podenco verwechseln, so eine hat mich mal in die Hüfte gebissen.
      Seither bin ich mit Hunden vorsichtig. Habe ich darüber berichtet.
      Och von der Radelleistung her ist das für mich normal, nachher kommt noch ein Post, da waren es ein wenig mehr Kilometer. Jetzt bin ich für ein paar Tage zufrieden, kann ja auch nicht radeln. Aber morgen gehts wieder raus, zu Fuß, währscheinlich an den Neckar..
      Bis später muß hier noch einiges erleidigen, dann schau ich mal was es neues gibt.
      Liebe Grüße Eva

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  5. Liebe Eva,
    ♥lichen Dank wieder für deine Verlinkung zum "DND",
    diesmal 2 Beiträge sind zu bewundern.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  6. Wow - ein langer aber schöner Fahrradausflug und das Schlösschen ist bezaubernd!

    Liebe Grüße zu Dir
    Liz

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  7. das ist ein sehr hübsches Schlösschen
    und sehr idyllisch gelegen
    wa würde ich auch wieder hinfahren ;)

    liebe Grüße
    Rosi

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