52 Wochen-Reise 43/52 "Für....."
Heute habe ich mich bei der 52 Wochen-Reise für das Thema
"Für...."
entschieden.
Für was bin ich dankbar.
Das ist so vieles, für das ich dankbar bin, das geht von der Gesundheit bis hin zu meinem Alter und auch, dass ich jeden Morgen gesund aufstehen darf.
Dankbar bin ich auch für meine Familie und auch dafür, dass ich dem Tod schon einige Male von der Schippe gesprungen bin, deshalb erschüttert mich vieles gar nicht mehr.
Bewußt wurde mir das, als ich diese Woche meine Schubladen ausgeräumt habe und wieder die Bilder des unverschulden Autounfalls gefunden habe. Da dachte ich auch mal wieder, dass Jeder wohl irgendwie immer sein Fett abbekommt. Die Bilder haben wir damals aus Versicherungsgründen gemacht. Es sind Polaroid-Bilder, die haben jetzt auch schon 45 Jahre auf dem Buckel und dieser Unfall jährt sich ja am 1. Mai dieses Jahr
Am 1. Mai 1976 fuhren mein Mann und ich von einem kleinen Ausflug mit unserem neuen Passat (bis ein paar wochen zuvor hatten wir einen Käfer, wäre das mit diesem passiert hätten wir diesen Unfall nicht überlebt) nach Hause (wir wohnten damals in Möglingen) zurück.
In einer Linkskurve (ich fahr da immer mit dem Rad vorbei, wenn ich nach Stuttgart fahre, weil hier die Gärtnerei ist, die riesige Blumenfelder hat und dort auch die Barbata zu finden ist) fuhr dann ein dunkler VW-Käfer auf unsere Fahrbahn und prallte mit unserem Passat zusammen.
Der Käfer pralle auf unser Auto überschlug sich, drückte auf das Dach ein und schlitterte weiter über das Dach des Passats und schlitterte kopfüber weiter ein paar Meter auf der Straße.
Unser neuer Passat auf dem Schrottplatz in Asperg, nachdem er abgeschleppt wurde.
Die beiden Männer 18 und 24 Jahre alt, hatten keine Chance. Sie wohnten auch in Möglingen, der 18jährige sogar in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Sie kamen gerade von einer Maifeier, mehr haben wir nie erfahren und auch nicht, warum der 24 Jahr alte Fahrer sein Fahrzeug nicht in der Gewalt hatte Das Dach des VW Käfer wurde eingedrückt. Weiter möchte ich dazu nichts schreiben. Ob da Alkohol im Spiel war, wurde wohl auch nie geklärt. Mein Schwager hatte das zusammen mit dem Anwalt damals in die Hand genommen. Mein Mann und ich waren so schwer verletzt, dass wir dazu gar nicht in der Lage waren. Jedenfalls waren wir nicht an dem Unfall schuld. Was so ein Zusammenprall für eine Wucht hat, kann man fast nicht glauben und dass man aus so einem zerstörten Auto wieder doch lebend herauskommt, ist schon ein Wunder.
Ich weiss noch heute, dass ich damals zu meinem Mann sagte "Du da kommt ein Auto auf uns zu", weiter weiß ich nichts mehr und ich sehe das immer noch heute vor mir. Aufgewacht bin ich wieder im Auto, als ich meinen Mann stöhnen hörte und als ich zum Fenster hinaussah, ich Blaulicht und jede Menge Menschen gesehen habe. Ich wollte aus dem Auto raus, jedoch die Tür ging nicht auf. Es ist ein komischer Zustand, man weiß gar nicht, was los ist. Ich konnte das damals und kann das heute nicht beschreiben.
Ich wurde dann durch das Fenster gehoben und in ein Rettungsauto transportiert Was mit meinem Mann war, wußte ich nicht und ich konnte meine Beine nicht mehr bewegen, das ist auch ein komisches Gefühl.
Hinterher wird mir immer wieder bewußt, wieviel Glück ich gehabt habe und wie ich dafür dankbar sein kann, ich hätte damals vom Hals ab gelähmt sein können.
Nach einigem Hin- und her, das habe ich mitbekommen, weil die Rettungskräfte nicht wußten, wo sie mich hinbringen sollten, wurde ich ins
Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart gebracht.
Ich wurde ausgezogen (naja, alles aufgeschnitten und nackig gemacht) ein Tuch über mich gelegt und erst mal geröntgt, Da wurde dann die Schwere der Verletzungen festgestellt.
Danach wurde mir in einer sehr netten Weise von einer Ärztin erklärt, während sie mir ein grünes Tuch über das Gesicht legte, das ein Loch hatte und mir dann die Glas- und sonstigen Splitter mit einer Pinzette aus dem Gesicht gezogen hat. Die Worte der Ärztin werde ich nie vergessen, nun ja eine Schwäbin, rau aber herzlich
"Sie haben eine Luxationsfraktur des 2. Halswirbels, da werden Sie lange zu tun haben, ferner ein offenes Nasenbeintraum und einen Schlüsselbeinbruch, den können wir aber nicht behandeln, weil die Luxationsfraktur vorgeht. Mein Gott haben Sie viele Splitter im Gesicht, da habe ich ja eine Menge zu tun! Da werde ich ja nie fertig und Ihr Augenlied ist auch fast durchtrennt."
Gottseidank trugen wir damals Sicherheitsgurte, was damals auch recht neu war und nicht jedes Auto hatte sowas, an meinem Körper konnte man das auch sehen, der hatte blutunterlaufene Streifen, genau da, wo der Sicherheitsgurt war. Ich denke ohne Sicherheitsgurte wäre ich nicht mehr am Leben.
Heute grinse ich, wenn ich mir die Worte so wieder durch den Kopf gehen lasse. Aber so war es ja auch und warum sollte die Ärztin denn ein Blatt vor den Mund nehmen?
Man hat mich dann auf die Intensivstation verlegt und dort wurde mein Kopf in eine Haube mit einem Halsband verfrachtet, was sehr unangenehm war. Heute weiß ich, dass das für die Streckung des Wirbels gedacht war, die mittels eines Flaschenzuges läuft. Da lag ich dann und konnte nachdenken. Ich bin so, es gibt Dinge, die nehme ich eben an, denn ich kann sie nicht ändern. Froh war ich, dass ich meine Beine dann wieder einigermaßen bewegen konnte.
Verständigt wurden dann die Angehörigen und ich erfuhr dann auch, dass mein Mann im Krankenhaus in Ludwigsburg lag.
Der nächste Tag verging, ohne dass ich eine Nachricht von meinem Mann hatte, aber meine Angehörigen kamen vorbei und durften kurz auf die Intensivstation und dort erfuhr ich dann weiteres.
Dann endlich am zweiten Tag rückte ein Chirurg an und ich wurde unterrichtet, was jetzt zu tun ist. Ich bekam eine sogenannt Cutchfieldzange. In örtllicher Betäubung wurden mir dann links und rechts zwei Löcher in den Schädel gebohrt und ich an dieser Zange aufgehängt. Auch wieder zur Streckung. Mich würde heute mal interessieren, ob das heute auch noch so gemacht wird. Diese Streckung wurde dann immer wieder vom Arzt verändert, wahrscheinlich aber gestreckt. So recht weiß ich das nicht mehr.
Prinzessin Johanna zu Sayn-Wittgenstein (* 1948), eine Urenkelin des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Die trennten sich aber 1996 wieder.
So vergingen dann ein paar Tage auf der Intensivstation und dann kam ich auf die normale Station und hatte dort auch ein Telefon, damit ich mit meinem Mann, der in Ludwigsburg auch ein Telefon hatte, mich unterhalten konnte.
Ich weiss nicht, was die Telefonrechnung ausgesehen hatte, aber das hat alles die gegnerische Versicherung übernommen.
Während dieser Zeit kam meine Mutter immerhin damals 71 Jahre alt, jeden Tag von Leonberg mit dem Bus nach Stuttgart gefahren und fuhr abends wieder mit dem Bus nach Hause. Insgesamt vier Wochen lang, dafür bin ich ihr heute noch dankbar. Meine Mutter hatte ein Jahr zuvor auch ihren Mann, meinen Vater verloren. Der starb mit 74 Jahren an den Folgen der NS-Haft in Torgau.
Ich lag also so vier Wochen lang auf dem Rücken, konnte nicht aufs Clo, nur auf den Topf, wurde gewaschen und konnte die Decke betrachten, lesen ging aber die Arme ermüden dann doch sehr aber Musik mit dem Kopfhörer war klasse, da war gerade der
Major Tom von Peter Schilling der HIt oder aber
dieser Song, der Gruppe Sailor, der mir heute noch gefällt.
A Glass of Champagne. Diese Gruppe und Ihr Nikolodeon hatten es mir angetan.
Tja und warum auch immer entzündeten sich die Bohrlöcher und ich scharf an einer Knochenhautentzündung (Periostitis)vorbei. Glück gehabt. Naja, dachte ich, aber es kam dann noch was.
Der Herr Professor kam dann auch nach vier Wochen und erklärte mir, dass ich jetzt einen Minervagips bekommen würde, der geht vom Kopf bis zum Bauchnabel, herrlich. Ich frage mich heute noch, ob das so nötig war. Aber ich hatte manchmal den Eindruck, die Ärzte waren mit dem was ich so hatte, total überfordert.
Mein Herr Professor (er lebt bestimmt nicht mehr) stand immer bei der Visite an meinem Bett und meinte: "Was machen, was machen wir nur?" Sehr hilfreich für mich, ich konnte es ihm doch auch nicht sagen.
Man sieht ich kann doch noch lachen.
Naja, das Prozedere, bis ich den Gips nun an mir liegen hatte, war auch so eine Sache. Man liegt vier Wochen und ja, dann wird diese Kette, an der man vier Wochen gehangen ist, in einer Schiene eingehängt, die oben an der Decke angebraucht ist. Man glaubt es nicht, aber es wird einem schon schwindelig. Aber das alles muß ja gestreckt und eingegipst werden. Ich sehe mich heute noch auf einem Hocker sitzen mit zwei Besenstielen in der Hand, damit ich nicht umfalle, dabei bearbeitet mich der Professor mit Gips. Klingt komisch, aber es war so.
Schön schwer ist so ein Gips und naja, auch daran gewöhnt man sich. Blöd ist halt auch, dass die Leute einen immerzu angucken, denn ich konnte ja damit auch auf die Straße und meine Mutter hat mir dann Blusen in Größe 46 gekauft, was anderes hat ja nicht gepasst, aber Hosen konnte ich tragen, der Gips ging ja nur bis zum Bauchnabel. Die ersten Nächte konnte ich nicht so gut schlafen, aber dann ging das wunderbar.
Sechs Wochen durfte ich diesen mir dann doch lieb gewordenen Gips tragen. Man bedenke, dass der Sommer 1976 ein sehr heißer Sommer war und als man mir dann den Gips abgenommen hat, konnte man ihn locker flockig mit der Schere aufschneiden. Danach durfte ich nach Hause gehen, Reha oder sonstiges gab es nicht. Heute ist da Krankengymnastik angesagt. Gabs nicht.
Hätte ich auch nicht gemacht, nach 10 Wochen Krankenhaus nein.
Auch meine Narben im Gesicht und der Nasenbeinbruch, habe ich nicht mehr machen lassen und heute sieht man fast nichts mehr davon. Diese Narben gehören zu mir.
In der ganzen Zeit hatte ich aber mit meinem Mann, mit den Kollegen und den Bekannten Kontakt übers Telefon und mein Zimmer war immer gut besucht. Schön, wenn man eine extra Versicherung für solche Fälle hat, das alles wurde aber von der gegnerischen Versicherung übernommen. Da bin ich meinem Schwager, der auch schon gestorben ist, sehr dankbar, dass er das in die Wege geleitet hat.
Dann habe ich auch meinen Mann samt meinem treuen Begleiter (Gips) im Krankenhaus in Ludwigsburg besucht.
Über die Verletzungen meines Mannes möchte ich jetzt nichts schreiben, er war schwerer verletzt, als ich, aber es wäre ihm bestimmt nicht recht, wenn ich das hier schreiben würde.
Es hatte ein Gutes, nachdem wir sechs Jahre vergeblich auf ein Kind gewartet haben, durfte ich ein Jahr später im Sommer 1977 ein Kind auf die Welt bringen.
Entgegen der Aussage der Ärztin im Robert-Bosch-Krankenhaus hatte ich niemals auch nur annähernd Probleme mit meinem Wirbel. Nur bei Rötgenaufnahmen usw werde ich immer wieder gefragt, was ich am 2. Halswirbel habe. Man sieht es wohl heute noch, wie schwer ich verletzt war und ich hatte Glück und konnte wieder gehen und alles gut. Dafür bin ich sehr dankbar.
Etwas schleppend verliefen die Schmerzensgeldverhandlungen, aber das war dann alles auch sehr gut. Ein guter Anwalt ist Gold wert
Also, wer sowas mal mitgemacht hat, den kann wohl nichts mehr erschüttern und ich hätte hier noch einiges zu berichten, wo der Tod keine Chance hatte. Deshalb ich habe keine Angst vor ihm, wenn er kommt, werde ich ihn begrüßen wie einen guten Freund, denn er wird kommen, Jeder muß sterben und man sollte beizeiten sich damit auseinandersetzen und seine Sachen ordnen. Auch hat das letzte Hemd keine Taschen und da wird auch nicht gefragt, ob du arm oder reich bist, da wird gefragt, was hast du gemacht, wie hast du dein Leben gelebt. Man kann nichts mitnehmen und das ist so auch in Ordnung. Ich glaube an ein Leben nach dem Tode, denn, wenn ich das nicht machen würde, dann hätte mein Leben keinen Sinn gehabt. Ich sehe das so und das mag jeder für sich entscheiden.
In diesem Zusammenhang geht mir immer das Zitat von Christian Morgenstern durch den Kopf.
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
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Kommentare:
AntwortenLöschenLiebe Eva,
AntwortenLöschendas war ein schlimmer Unfall. Aus deinen Zeilen spürt man, dass du als Betroffene auch nach so vielen Jahren noch dankbar bist, es so gut überstanden zu haben. Und das ein Jahr später deine Tochter geboren wurde, zeigt mit wieviel Zuversicht ihr der Zukunft entgegen gesehen habt.
Ja, sterben müssen wir alle und wie du richtig sagst, das letzte Hemd hat keine Taschen. Die meisten von uns haben schwierige Stationen im Leben gehabt. Ich sage immer, ich lebe noch, es hätte auch anders ausgehen können. Dafür bin ich dankbar und ich kann nichts mitnehmen. Deshalb freue ich mich über meine ehrenamtliche Arbeit, die mir nach meinem Renteneintritt begegnet ist und die mir Kontakt mit jungen Menschen aus unbekannten Ländern beschert. Afrika kommt in mein Wohnzimmer - wer hätte das gedacht.
LG Agnes
Liebe Agnes,
AntwortenLöschenich habe einen Sohn und der hat seinen Weg wahrlich gemacht. Ich bin mächtig stolz auf ihn.
Er hat das alles ganz alleine geschafft, ohne mich
Ja, kann schon sein, dass ich froh bin, das überstanden zu haben, denn es würde viele Dinge nicht geben, die ich so habe.
Ehrenamtliche Arbeit ist schön, habe ich auch schon im Rahmen der Nachbarschaftshilfe gemacht, aber nach so vielen Jahren habe ich das nicht mehr machen wollen und helfe da lieber meiner Schwester mit ihrem dementen Mann.
Liebe Grüße Eva, ich back jetzt einen Kuchen und schau nachher bei dir vorbei. Ich bekomme heute Besuch.
Dein Bericht über Eritrea hat mir sehr gut gefallen. Mal sehen ob es mit dem Kommentieren bei dir heute klappt.
autsch..
AntwortenLöschenbei dem Bild von dem Auto fragt man sich wirklich wie ihr das überleben konntet ..
und die "Krankengeschichte" hatte es ja auch in sich ..
da kann man wirklich dankbar sein alles recht gut überstanden zu haben ..
mein Mann hatte mit 32 Jahren ja auch einen schweren Unfall
er war zwar nur 3 Wochen im Krankenhaus hatte aber zeitlebens an den Folgen zu knabbern
mir ist ausser kleinen "Unfällen " ( umgeknickt.. Treppen runter gefallen ) sonst zum Glück nicht viel passiert
liebe Grüße
Rosi
Liebe Eva,
AntwortenLöschendeine Geschichte klingt fast unglaublich, besonders wenn man das Unfallauto sieht und dich heute sieht, dann grenzt es an ein Wunder. Deine Dankbarkeit hat zu Recht einen großen Stellenwert im Leben bekommen. Auch ich habe allen Grund dankbar zu sein, sicherlich hat jeder schon mal eine schwierige Situation im Leben gehabt, gut wenn man dann jemanen hat, der einem zur Seite steht, bei mir ist es Gott, der Zuversicht und Hoffnung schnekt.
Liebe Sonntagsgrüße
Edith
Liebe Edith,
Löschenja, man hat immer so Situationen im Leben und ich meine auch, dass es auch gut ist, wenn
man dankbar ist und ich bin es auch. Der liebe Gott ist bei mir der Schutzengel und an den galube ich fest.
Liebe Grüße Eva, mein Besuch kommt, jaaaa, nun sie haben das akademische Viertel wenigstens eingehalten.
Puh, liebe Eva, wie heftig und du lachst auf deinen Bilder, obwohl du schwer verletzt wurdest...alle Achtung und meinen großen Respekt. Ja, du hast Recht, man kann dankbar sein, wenn man so gut beschützt wurde und so geht es mir auch, wenn ich zurückblicke und meine nicht immer leichte Vergangenheit betrachte. Dankbarkeit, Zuversicht und Gottvertrauen sind auch meine Optionen.
LöschenHab einen schönen Abend - lieben Gruß, Marita
Oh Eva, da mag ich gar nicht viel zu schreiben, nur gut,
AntwortenLöschendass Du das alles so gut weggesteckt hast und dass nichts Schlimmes übrig geblieben ist.
Du bist halt ein Stehaufmännchen.
Mir gruselte schon beim Lesen.
Dir einen dicken Drücker und guten Start in die Woche
lieben Gruß
Nicole
Ich erwarte doch auch gar nicht, dass man was dazu schreibt. Das zeige ich auch nur,
Löschendass jeder so sein Fett wegbekommt, wie auch immer.
Ich bin froh, dass das so ausgegangen ist. .
Liebe Grüße Eva