Vergeben und Vergessen heißt kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauszuwerfen.

Arthur Schopenhauer






: https://beruhmte-zitate.de/autoren/hans-georg-gadamer/

Radtour zum Altneckar in Horkheim, 41/52 Wochenreise (ohne Reue)

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Ohne Reue habe ich mich am letzten Sonntag im Februar mit Brigitte in Horkheim, das ist ein Stadtteil von Heilbronn zu einer Radtour getroffen.  Horkheim ist von meinen Wohnort ca. 29 Kilometer entfernt. Diese 29 Kilometer sind mehr als leicht abzuradeln. Aber ich hatte mir eine andere Tour ausersehen, weil ich etwas Zeit hatte und durch die Weinberge radeln wollte. 

Brigitte und ich wollten den Altnecker in Horkheim beradeln. Getroffen haben wir uns in Horkheim am Bürgerzentrum und da  ich etwas zu früh dort war, habe ich mich an den Brunnen gesetzt und in der Sonne gewartet. 

Dabei habe ich immer wieder die Skulptur angeschaut, mir aber nichts dabei gedacht. Pünktlich wie die Maurer um 11 Uhr, wie verabredet kam Brigitte angeradelt und mußte erst mal die Füße in der Sonne wärmen.

Dabei hat sie sich für die Skulptur interessiert. Nun ja, ich habe sie auch fotografiert, leider nichts ahnend, was ich da vor mir hatte. 




 Nun gut, jetzt weiss ich das, es ist der Dachreiterbrunnen von Karl-Ulrich Nuss von 1989.
Der Utzname der Horkheimer ist Dachreiter, Die Legende besagt, dass ein Horkheimer vor den Steuerschulden auf das Dach seines Hauses geflohen sein soll und deshalb sind das die Dachreiter.
Die Skulptur reitet tatsächlich auf einem Dach. 

Über Karl-Ulrich Nuss habe ich schon mal einen ganzen Post geschrieben,
als ich den Skulpturenpfad in Strümpfelbach abgeradelt bin.

https://schwabenfrau.blogspot.com/2020/09/skulpturenpfad-in-strumpfelbach-1-teil.html

Ich habe auch nicht gewußt, dass es in Horkheim soviele interessante Sachen gibt, man sollte sich schon vorher kundig machen. Aber ich bin wirklich seither immer nur auf der Fahrt nach Heilbronn hier durchgeradelt, das wird sich ändern, denn ich war hier nicht zum letzten Male. 

Brigitte und ich radelten dann weiter Richtung See im Altneckergebiet und dort hat es ordentlich gewindet, was man sicherlich auch am Schilf und an den Typhas sehen kann.  Besonders schön sehen sie aus, wenn sie aufgeplatzt sind und ihre Samen verteilen. 









Ein paar Teenagerschwäne waren auch da, die hatten noch ihr braunes Federkleid und ich bin dann nach vorne gegangen, weil ich wissen wollte, was hier am See im Schilf liegt und dachte, dass das ein toter Schwan ist. 

Neee, es war ein Jungschwan, der mich richtig freundlich begrüßte und gar keinie Angst vor mir hatte und ich vor ihm auch nicht. Von wegen Schwäne sind gefährlich. Bislang konnte ich das nicht feststellen. Ach ja, es war ja Sonntag und fast
12.00 Uhr und ich bin ein Sonntagskind und die verstehen ab 12.00 Uhr am Sonntag die Sprache der Tiere. Was will Frau mehr. 






 Huflattich gab es auch, der erste, den ich dieses Jahr gesehen habe.
Da freue ich mich auf die Zugwiesen in Ludwigsburg, wenn er blüht, das sind ganz Wiesen voll mit Huflattich. 



Weitergeradelt sind wir im Naturschutzgebiet, bzw. hier sind wir gelaufen und sind dann an das Stauwehr Horkheim gekommen.


Mich fasziniert immer wieder solch ein Wehr, weil es diesen hohen Druck aushalten muß, den das Wasser auf diese Konstreuktion hat. Die Bauzeit diese Wehrs war von 1927 bis 1929. Was ist das für eine unglaubliche Ingenieurleistung für diese Zeit. Renoviert wurde das Stauwehr in der Zeit von 2012 bis 2018. 

Das Stauwehr steht unter Denkmalschuz und ich ärgere mich gerade, dass ich es nicht besser fotografiert habe, aber bei Brigitte kannst du bestimmt die besseren Bilder sehen. 

ich interessiert sowas sehr und wenn du schaun möchtest, hier gibt es eine ganze Menge Information zu diesem Stauwehr. 

Ein kleiner Blick auf den Altneckar gab auch noch. Im Moment ist nicht so viel los, aber warte ab, ich fahre demnächst wieder hier hin, wenn es frühlingshafter ist. 


Über diese Brücke überquert man per Fuß oder Rad den Neckar. 



Weiter ging es nach Lauffen am Neckar, auch eine sehr hübsche Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. Von Lauffen habe ich auf meinem Blog schon viel berichtet. Wenn dich da interessiert, mußt du halt in der Suchfunktion schauen. In Lauffen haben wir unser erstes Eis gegessen und haben uns entschlossen, bis Brackenheim zu radeln. Auch hier waren wir schon oft und haben Papa Heuss, besucht. 

In Brackenheim haben wir uns schon oft getroffen und auch wieder getrennt und das war dieses Mal auch so. Brigitte fuhr gen Heilbronn und ich gen Ludwigsburg.

Dabei waren mir die Kilometer nicht genug und ich habe noch eine große Runde u.a. durch das Leudelsbachtal gefahren und habe ein wenig Höhenmeter gemacht, um du gucken, was hier schon los ist. Leider noch gar nichts, das wird sich aber sicherlich bald ändern. 

Übrigens ein großes Lob an Brigitte, sie ist seit November 2020 nicht mehr geradelt und ging hier gleich in die Vollen, schau mal nach 62 Kilometer. Bravo. 

https://www.fotowelt-brigitte.de/_blog/2021/03/07/331-Radtour-zum-Altneckar/ 

Unterwegs ist mir dieser Bussard begegnet, auch mit ihm habe ich mich unterhalten und wir Beide haben uns doch recht gut verstanden.
Sonst fliegt der immer weg, aber am Sonntag hat er wohl meine Sprache verstanden. 



 Dieses ist ein Beitrag für Martins 52 Wochen-Reise und der 41. Beitrag, da heisst, 0hne Reue.

 

 Tour am 28.02.2021

86,83 Kilometer
600 Höhenmeter
Fahrzeit: 4 Stunden
Wetter: 0 Grad, sonnig
Luftfeuchtigkeit: 81 %

Karte: 


Sodele, wer mit Brigitte und mir oder nur mit Brigitte oder auch nur mit mir radeln möchte, der ist herzlich eingeladen. Demnächst fahre ich wieder nach Heilbronn bzw. auf die Weibertreu. Das sind etwa ein Weg 40 Kilometer und dann eine etwas längere Steigung von ca. 350 Höhenmetern. Das ist mit einem Pedelec aber gut zu bewältigen. Allerdings darf man das nicht im Turbogang fahren, sonst reicht es nicht mehr nach Hause. Ich würde mich freuen und Brigitte auch.
Demnächst dürfen wir ja wieder zumit mehreren Personen treffen und dann geht auch die Radlergruppe wieder. Gottseidank.

Das alles geht morgen zu Martins 52 Wochenreise und eine Collage gibt es auch noch.

Die nächste Woche wird wieder geradelt und dann gibt es noch ein paar interessante Schafe. Blümchen und Eidechsen. 

Kommentare

  1. Guten Morgen Sonntagskind,
    ich muss ja gleich mal schauen, an welchem Tag ich geboren bin, ich glaube aber, es war ein Freitag.
    Schade, da kann ich den Schwan leider nicht verstehen...
    Der Dachreiter sieht schon lustig aus.
    Und Ihr hattet prima Wetter auf der Tour.
    Nun freue ich mich auf die nächsten Ausflüge, schönen Sonntag und lieben Gruß
    Nicole

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    1. Lach, ja schau mal nach, ich weiss das aber schon lange und genau um
      12:45 Uhr bin ich in der Veronikaklinik in Stuttgart geborgen.
      Hier kannst du es eingeben.

      https://geboren.am/11-dezember-1949

      Lieben Gruß Eva
      die dieses Jahr 72 Jahre wird, Großer Gott, ich glaube es nicht.
      Sollte ich mich lieber hinter den Ofen verziehen.
      Ich bin ein Schütze mit Aszendent Fisch.

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  2. Guten morgen
    ich musste natürlich auch direkt nachsehen, bei mir war es ein Samstag im Oktober.

    Ne, hinter dem Ofen gehörts du nicht. Solange es noch geht sollte man auch noch alles machen wozu man Lust hat.
    Schönen Sonntag noch.
    Sonnige Grüße
    Hannelore


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    1. Hannelore, du bist eine Waage, ein sehr schönes Sternzeichen, Klasse. Ich glaube eines der besten überhaupt.
      Lieben Gruß Eva

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  3. Liebe Eva,
    das war wieder eine beeindruckende Tour, sowohl von den Sehenswürdigkeiten her, als auch von der Kilometerleistung. Ich mache mich meist auch immer erst nachher schlau, wenn ich irgendwo etwas Interessantes entdecke. Besser wäre es natürlich, ich machte mich schon vorher kundig...
    Vor Schwänen habe ich auch keine Angst, sie vor mir allerdings auch nicht.
    Alte Technik finde ich auch immer sehr interessant und auch ich staune oft genug. Wenn ich mal in München bin und ich habe Zeit, gehe ich immer ins Deutsche Museum.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  4. Liebe Eva,
    im Moment auf Tour zu gehen ist sehr schön. Man erlebt die Natur wie sie erwacht und darf sich daran erfreuen. Ich radle gerne sehr langsam, um rechts und links vom Weg alles zu erfassen. Vom Bussardfoto bin ich ganz begeistert, er schaut dir ganz interessiert zu, viellecht gibt es sogar noch einen Happen, wird er denken.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Och, das kann ich auch beim schnellen radeln, links und rechs alles zu erfassen, sonst würde ich ja keine Fotos mit nach Hause bringen.
      Nur, wenn ich nur langsam radeln würde, käme ich ja nie soweit.
      Sehen tu ich schon genug.
      Warte mal ab, was ich die letzten Tage alles gesehen habe. :-))))
      Morgen möchte ich in ein Aboretum radeln, aber vielleicht überlegt sich mein Freund das nochmals anders und da muß ich meine Beine schon bewegen.
      Liebe Grüße Eva

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    2. Scheee war's ! Gell der Brunnen ist interessant 😉 Tsstss ich war wohl zu sehr mit meinem lädierten Ständer beschäftigt, den Jungschwan sah ich gar nicht und mit mir reden die Tiere nicht, die hauen ab wenn sie mich sehen 😥 Wünsch Dir eine wunderschöne Woche. Liebe Grüße Brigitte

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  5. Liebe Eva,
    wir haben es genossen dich virtuell duch die herrliche Landschaft zu begleiten, riecht stark nach Frühling. Das mit dem Dachreiter ist wirklich ein zusätzliches Geschenk, ist doch immer wieder toll wenn man anschliessend noch zu den passenden Infos kommt.
    Dir einen ganz erfolgreichen Wochenstart wünscht - Ayka

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  6. Es gibt ÜBERALL exterm INTERESSANTE Sachen. :-) Huflatich heute auch auf dem Spaziergang gesehen. :-) LG Regula

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