“Eines Mannes Ziel ist niemals ein Ort, sondern eine neue Art, die Dinge zu sehen.” – Henry Miller



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Pedelectour zum Pomeranzengarten in Leonberg zum Engelbergturm und zum Gerlinger Löwe

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Ein weiteres Mal führte mich eine Pedelectour in den Pomeranzengarten in Leonberg 

Ich habe ja schon oft von diesem Garten berichtet und vor allem von seiner Geschichte und der Entstehung.

Auch hier ist ein weiteres Stück der württembergischen Geschichte zu sehen. 

https://schwabenfrau.blogspot.com/2019/04/sibylla-von-wurttemberg-und-der.html

Die Geschichte der Sibylla von Württemberg ist schon ganz interessant.







Dort im Pomeranzengarten wollte ich die Japanische Kirschblüte ansehen.
Als ich neulich daran auf dem Glemstalweg, als ich in Magstadt war,  vorbeigeradelt bin, war sie noch nicht soweit und ich habe beschlossen am Ostermontag in den Garten zu radeln. Aber, da war das Wetter nicht so gut. 

Also habe ich mir das am Donnerstag letzter Woche vorgenommen und gehofft, dass die Blüten nicht erfroren sind. Aber sie waren es, nur ganz wenige haben es geschafft. Ein Jammer, von ganz weither kommen Menschen, um jedes Jahr die Japanische Kirschblüte in Leonberg zu sehen.

Über den Glemstalradweg kommt man ganz bequem rauf nach Leonberg. Die meisten Menschen fahren ihn aber lieber runter, dabei ist auch kein Problem, den Weg nach oben zu fahren.

Als ich dann direkt im Pomeranzengarten in Leonberg angekommen bin, habe ich doch schon viele Blumen in den Beeten gesehen, die Küchenschelle ist doch schön. Auch der Winterschneeball ist hier vielfach vertreten.















 Interessant finde ich die Naturschatz Wolfsmilch.


Die Naturschatz Wolfsmilch war die Staude das Jahres 2013 und ist, wie der Name schon sagt, ein Wolfsmilchgewächst. Der Name kommt von dem Milchsaft her, der austritt, wenn die Staude verletzt wird und er ist giftig.

 Es gibt verschiedene Wolfsmilcharten, die mit den Römern als
Archäophyten eingeschleppt wurden.

Tja und wie es so sein soll, feierte ein Paar hier seine standesamtliche Hochzeit.
In kleinem Kreise aber die Hochzeit wird dann irgendwann mal nachgeholt.
Man feierte und es war ziemlich frisch und ich wurde zu Brezel und Sekt eingeladen. Die Brezel nahm ich gerne aber den Sekt nicht, ich trinke keinen Alkohol.
Die Hochzeiter und ihre Gäste haben mir erlaubt, hier ein Bild zu machen, wobei ich einige der Gäste doch unkenntlich gemacht habe.

Weiter ging es dann durch Leonberg in Richtung Engelbergturm, der auf einer Höhe von 480,60 m auf dem Engelberg steht. Am Engelberg habe ich bis 1971 im Haus meiner Eltern gewohnt und als meine Eltern tot waren, haben wir das Haus verkauft. Es ist heute total umgebaut und ich erkenne es nicht wieder. Als Jugendliche war ich öfters mit der Schule auf dem Turm, der das Wahrzeichen der Stadt Leonberg ist.
Der Turm hat eine Höhe von 34,70 m und einen Durchmesser von 7,90 m. Der heute leere Wasserbehalter im 4. Stock hat ein Fassungsvermögen von
72
m³. Zur Aussichtsplattform führen 123 Stufen hinauf. Es lohnt sich auf jeden Fall ihn zu besuchen, nur leider im Moment geht es halt nicht. Man kann im Turm auch heiraten. 







Daneben steht der Kleine Engelbergturm.  Es ist der schiefe Turm von Leonberg.

 

Er fristet sein Dasein als unbekanntes Türmchen. Er wurde aber vermutlich 1674 an der Stelle eines verfallenden Turmes neu errichtet. In Kriegszeiten war der Hochwachtturm mit Wächtern besetzt, die vom lange Zeit unbewaldeten Engelberg Sichtverbindung zur Stadt hinunter hatten. 

Der Engelberg in Leonberg verdankt seinen Namen seiner geographischen Lage. Er liegt am Ende des Höhenzuges, der von Stuttgart aus nach Nordwesten verläuft.
Der Engelberg wurde bis ins 16. Jahrhundert hinein als "Endelberg" (Endberg) bezeichnet, woraus sich Engelberg entwickelte. 

Nach Leonberg zieht es mich immer wieder, schließlich bin ich dort mit meinen Eltern im Jahr 1962 in ihr damals neu erbautes Haus am Engelberg gezogen. Ich habe viele Erinnerung an diese Stadt.

Was du hier auch sehen kannst, istein Denkmal für den großen Philosophen Schelling. Mit ihm habe ich schon in der Schule Bekanntschaft geschlossen und nahe der Kirche in Leonberg steht das Schellinghaus. Gleich, wenn man oben aus dem Pomeranzengarten herauskommt, geht man rechts und dann links und kommt geradezu auf die wunderschöne Kirche und das Schellinghaus zu. Das war mir dann an diesem Tage aber zuviel, das auch noch zu fotografieren. Es gibt sicherlich noch oft Gelegenheit nach Leonberg zu radeln und den Pomeranzengarten zu besuchen. 



Auch ein Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges ist zu sehen. 


Ja, wer sich für Holzverkauf interessiert, kann diese geheimnisvollen Zeichen vielleicht deuten
https://www.merzig.de/merzig/uploads/2018/11/Markierungen-im-Wald-und-ihre-Bedeutung.pdf

Holz ist zur Zeit ein Verkaufsschlager und noch nie, wie zur Zeit,  wurde soviel für Holz bezahlt


Über Leonberg bin ich dann über die Gerlinger Heide zum Gerlinger Löwen auf dem Gerlinger Schloßberg (336 m) geradelt. Hier hat man einen wundervollen Ausblick auf die Gegend. Den Gerlinger Löwen besuche ich immer wieder sehr gerne und ich habe auch schon von seiner Geschichte berichtet.



https://schwabenfrau.blogspot.com/2020/05/radtour-nach-leonberg-in-den.html

Dann ging es weiter zum Schloß Solitude, das inzwischen wieder mal renoviert wird und ja es war doch ziemlich dunkel geworden und der Regen stand nahe.
Das Wetter war an diesem Tage durchwachsen und manchmal hat die Sonne gescheint. Trotz allem war es eine wunderschöne Tour, die ich schon mal wieder gerne wiederhole. 


Von der Solitude aus geht ein schöner Weg recht steil abwärts (vorsicht Bremsbeläge ;-))) durch den Wald in Richtung Weilimdorf und dann über Korntal und die Solitudealle ging es nach Hause 

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Zusammenfassung

Tour am  8 April 2021
801 Höhenmeter
71,11 Kilometer
Wetter: 3 Grad
Luftfeuchtigkeit: 55 %
Reine Fahrzeit: 4 Stunden

Karte:

Kommentare

  1. Liebe Eva,
    wieder eine schöne Tour, wir leben schon in einer sehr abwechslungsreichen Gegend, Berge, Wald, Reben, Schlösser, Burgen usw.usw....
    Beim Radeln sieht man viel, kann schnell absteigen, um ein Foto zu machen, das gefällt mir sehr.
    Liebe Grüße
    Edith

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  2. Was für eine tolle Tour Liebe Eva,
    Hochzeit, tolle Blüten, ein klasse Turm,
    was Du immer alles so erlebst.
    Ich bin immer wieder erstaunt, was es bei Euch alles Schönes zu sehen gibt.
    Mach Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
    Nicole

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    1. Man kann hier viel erleben und Brigitte und ich haben mal beschlossen, ein Bloggerradtreffen zu veranstalten, wenn Corona mal vorbei ist. Es gibt ja soviele Radler unter den Bloggern und da könnten wir schon mal was oranisieren. Allerdings Sitzufleisch und Ausdauer muß man bei uns haben.
      Aber man erlebt auch etwas und nicht nur Wald und Blümchen, da ist jede Menge wissenswertes mit dabei.
      Warte meine andere Tour ab ins Kreuzbachtal, da gibt es einige Insekten und vor allem Brigittes und meine Tour nach Pfedelbach, da gibt es auch viel privates von mir. Die Tour habe ich nicht ohne Hintergedanken gemacht, gell Brigitte ! :-))))
      Liebe Grüße Eva

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    2. Auch wieder eine klasse Tour. Und nun kann ich nachschauen was diese Zeichen am Holz bedeuten, in meinen jüngeren Jahren half ich im Wald und grübelte immer was die Zeichen bedeuten, danke für den Link.
      Eva, die Hintergedanken waren mir ja bekannt :-) Hauptsache eine schöne Tour und was für die Fitness getan. Mit Dir zu radeln ist immer schön!
      Liebe Grüße, Brigitte

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  3. Huch, jetzt habe ich doch fast diesen blumigen und spannenden Beitrg von dir verpasst. War wieder so reich was du uns mitgebracht hast.
    Einen lieben Morgengruss von Ayka

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  4. Hallo liebe Eva,
    Das ist ja ein langer Eintrag. Ich muss gestehen ihn nicht ganz gelesen zu haben. Mich haben die Kirschblüten hergelockt die liebe ich und Du hast hier sehr schöne Fotos davon.
    Dank für Deine Kommentare wollte ich noch loswerden, die freuen mich immer sehr.

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