Tour zum Schloß Schöckingen, Schloß Münchingen und zum Schloß Hochdorf
Werbung
Meine Radtouren gehen weiter, schließllich möchte ich sie hier alle noch zeigen,
Schließlich zeigen ja auch die Blogger zum X-ten male ihre gestrickten Socken, Täschchen und Kleider und jammern über Knieprobleme, Migräne und dergleichen mehr. Kann man ja, wenn man das braucht. Jeder macht das, was er für sich richtig findet. Warum auch nicht, man muß es ja nicht ansehen. Also nicht aufregen.
Übrigens Kreuzschmerzen kommen von viel Ärger und Sorgen. Ich habe schon lange keine mehr. Es heißt ja auch "Man hat ein schweres Kreuz zu tragen!".
Wer Knieprobleme hat, sollte viel radeln, das hat der Doktor zur Nachbarin gesagt, als sie künstliche Kniegelenke bekommen hat. Leider bewegt sie ihren Hintern nicht so gerne.
Es ist MEIN Blog und ich muß mir von Niemand vorschreiben lassen, wie ich ihn zu führen habe.
Meine Tour führte mich im Juni auch wieder mal nach Schöckingen, wo ich vor einiger Zeit schon war und ich hier nochmals hinfahren wollte, denn Schöckingen hat auch ein Schloß.
Über Schöckingen und seine wunderschönen Fachwerkhäuser habe ich schon mal berichtet.
Auf dem Weg nach Schöckingen habe ich so viele schöne Eindrücke bekommen.
Auch dieses Haus, das ein Architekt sich umgebaut hat, hat mich "gefangen" genommen. Wenn man bedenkt, wie alt es schon ist.
Vor allem der Garten hatte es mir angetan.
Aber man merkt, dass es den Leuten Spaß macht, ihn zu pflegen.
In Schöckingen wollte ich auch die Evangelische St. Mauritius-Kirche anschauen.
Es ist eine Chorseitenturmanlage. die Altarweihe war 1267. Spätgotischer Umbau mit Malerei und Plastik des 15. Jahrhunderts und reformiert 1599.
Tja, es war Sonntag und als ich dort war, fing gerade der Gottesdienst an.
Ich habe mich dann auf das Bänkle gesetzt und dem wunderschönen Gesang des Kirchenchores zugehört. Mein lieber Schwan liebe Schöckinger, das ist ja was ganz wunderbares. Ich war wirklich hin und weg und ich verstehe was von Chorgesang.
Nun, ich kann da ja mal wieder auf einer anderen Tour hinradeln, da werde ich sicherlich auch im Inneren fotografieren.
Schöckingen ist ein Stadtteil der Stadt Ditzingen und wen es interessiert, der schaut mal hier. Es lohnt sich.
Schöckingen wurde erstmal 814 im "Lorscher Codex" erwähnt. Das ist doch was und lag im Einflußbereich der Herren von Nippenburg.
Schöckingen ist ein wunderbares Beispiel für eine wunderbar gelungene Dorfsanierung. Ich kenne Schöckingen von früher, als ich noch in Leonberg gewohnt habe. Ein großes Lob an die Schöckinger, das wäre auch ein Ort, der mir zum Wohnen gefallen würde.
Wer sich für die Geschichte des Schlosses interessiert schaut HIER.
Da ist das alles sehr schön beschrieben.
Zuerst stand ich vor diesem Schloß und getraute mich nicht hinein, da das ja Privatbesitz ist und ich da ja nicht reindarf, das sollte man schon beachten.
Aber ein Hund bellte und ein kleiner Junge spielte im Hof, den habe ich gefragt, ob seine Eltern zuhause wären und ob ich sie sprechen könnte. Ja, ich konnte und ich durfte fotografieren. Was mich in Bann genommen hat war - so sage ich mal - ein Geisterhaus,
das nebenan auf einem Grundstück liegt. Das Grundstück gehört nicht zum Schloß, deshalb konnte ich hier auch nicht hinein, aber ich konnte es fotografieren. Ich hätte da schon gerne mal einen Blick hineingeworfen.
Was mich auch sehr beeindruckt hat, ist diese "Zisterne".
Natürlich nehme ich die "Frau von Welt" von Birgit Rehfeld
auch noch mit. Wer die Vita von Birgit Rehfeld anschaut, stellt fest, dass sie bei Prof. Seemann (den Lieblingsbildhauer von mir) an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttart studiert hat. Schon ein Pluspunkt von mir für sie.
Skulpturen von Prof. Seemann findet man hier im Blog zuhauf.
Die Skulptur wurde zur 1200 Jahrfeier von Schöckingen an der Bushaltestelle aufgestellt.
Achtung gleich dahinter geht der Radweg in Form einer Rampe weiter. Ich habe das zuerst nicht kapiert. Ist ein wenig komisch, aber jetzt weiß ich das auch.
Die Frau von Welt trägt eine Weltkugel und der Rabe, der auf ihrer Schulter sitzt, ist das Symbol der Schöckinger und symbolisiert Heimat. Erziehung und Bildung befähigen sie in die Welt zu sehen, das bedeutet die Weltkugel. Dass die Frau an der Bushaltestelle steht soll heißen, dass ihr alle Wege offen stehen. Das habe ich aber erst im Nachinein erfahren.
Ich habe mir schon oft überlegt, was denn Kunst ist, manchmal zweifele ich schon, was in Künstlern so vor sich geht und manchmal überlege ich mir auch ob "Künstler" nicht ein Begriff sein sollte, der geschützt ist. Die Definition "Künstler" ist sehr mannigfaltig.
Aber Kunst liegt ja auch im Auge des Betrachters.
Sodele dann ging es weiter über wunderbare Felder mit blühenden Mohnblumen, zu schön ist das, hier durchzuradeln, ich genieße das immer wieder.
Ich war hier erst vor kurzen, das heißt im März, da hat es aber noch nicht so schön geblüht.
Dieser Balkon am Schloßturm fasziniert mich immer wieder. Er kommt mir vor, wie der Balkon von Romeo und Julia von Shakespeare in Verona.
Ob sich auf diesem Balkon nicht auch mal eine Julia im Liebesschmerz nach ihrem Geliebten sehnte?
Ich höre hier die berühmten Worte: "Romeo, oh Romeo, warum bist du Romeo?"
De ko au dr Gottlob sei!
;-)))
Das Schloß ist heute teilweise eine Eigentumswohnanlage und ich hatte die Erlaubnis hier zu fotografieren und habe mit sehr lange mit einem Eigentümer über vieles unterhalten.
Auch Münchingen lohnt sich nazuschauen, ich wollte aber zur Eisdiele, die hier um die Ecke in einem wunderbaren renovierten Fachwerkhaus untergebracht ist. Das Eis schmeckt sooo gut.
Das Fachwerkhaus in dem die Eisdiele untergebracht ist, war früher mal ein Gasthof. Näheres hier an der Tafel.
Habe ordentlich zugegriffen und Kalorien getankt, aber das konnte ich mir tatsächlich nach der Tour auch leisten.
Dann ist mir noch eingefallen, dass ich noch das Schloß Hochdorf, das zu Remseck am Neckar gehört, besuchen könnte.
Tja, das liegt ja genau entgegengesetzt, war ja auch egal. Ich hatte Lust dazu und der Weg war schon ein wenig lang und ging hoch und runter.
Ich wollte das Schloß Hochdorf schon längst mal besuchen und so steuerte mich mein Rad dorthin.
Die Tafel sagt auch alles darüber aus.
Hochdorf ist ein Stadtteil der Stadt Remseck am Neckar.
Die Ernennung Hochdorfs stamm aus dem Hirsauer Codex von 1105 -1120
Aufpassen, es gibt noch ein Hochdorf, das ist da, wo der Keltenfürst sein Museum hat.
Im Schloß Hochdorf sind heute städt. Gebäude und Eigentumswohnungen untergebracht. Deshalb kommt man auch nicht so recht an das Schloß heran, das Privatbesitz.
Unten an der Straße gibt es noch eine Bäckerei mit Cafe und die hatten so tollen Kuchen, dass ich da auch schwach geworden bin.
Aber ich hatte an dem Tag genug geradelt und da waren die Kalorien nicht so schlimm
Morgen muß ich früh raus, denn morgen mache ich eine recht große Tour, mal sehen. Vielleicht radele ich auch von dieem Ort nach Hause, allerdings weiß ich das noch nicht. Es kommt drauf an, wie ich mit den Höhenmetern zurecht komme.
Da ich vor 9.00 Uhr mit dem Zug in Richtung Unterland fahre, muß ich eine Radkarte lösen, das ist eben so.
Ich hoffe, dass ich nicht zuviel CO2 ausstoße, gell Frau Baerbock.
;-))))
Am Freitag gibt es wieder Blümchen und da mag zum Kaffee kommen, wer möchte.
Heute hat mein Freund mir neue Bremsbeläge auf das Fahrrad gemacht, nur kann ich wieder 3.000 Kilometer fahren. So lange haben die alten Bremsbeläge nämlich gehalten.
Es ist halt schon ein Unterschied, was man hier kauft und vor allem, wie man fährt.
Wie waren noch im Leudelsbachtal und haben soviele Schmetterlinge gefangen. Toll!
Das aber ein anderes Mal und ich freue mich so sehr über meine neues Objektiv.
Zusammenfassung
Radtour am 11.06.2023
75 Kilometer
1.906 Höhenmeter
947 Climb
959 Downhill
Fahrzeit: 5 Stunden
Gesamtkalorien 2.242 KCAL
Wetter: 20 Grad
Luftfeuchtigkeit: 66 %

























































Kommentare:
AntwortenLöschen