Solange der Nagellack nicht trocken ist, ist eine Frau wehrlos. *Burt Reynolds*
Ich muß doch die Bemerkung machen, daß die schönen lange nicht so gefährlich sind wie die häßlichen. Denn jene sind gewohnt, daß man ihnen den Hof macht, letztere aber machen jedem Manne die Kur und gewinnen dadurch einen großen Anhang. *Heinrich Heine*
„Tragödie ist eine Nahaufnahme; Komödie, eine Totale.“ *Buster Keaton*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Von Fröschen, Schmetterlingen, Pflanzen, einer Skopionsfliege, Schiffen, Schleusen und noch viel mehr

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Ganz am Anfang des Monats habe ich eine Nachmittagsradtour auf dem Remstalradweg unternommen. 

Ich wollte mal wieder zum Tümpel mit den Fröschen, die dort immer und immer wieder gut zu fotografieren sind.

Klar es hat auch geklappt. 

 Das saßen die Fröschlein und haben sich gesonnt und was fand ich noch?

 



Eine Skorpionsfliege, das ist meine allererste, ich wußte zuerst nicht was das für ein Insekt ist, aber ich habe dann geschaut und ich wurde fündig.
Ich fand sie an am Zwerghollunder und an den noch grünen Bällchen des Wolligen Schneeballs, der hier am Wegesrand reichlich wächst.

ich muß lachen, eine Frau hatte es besonders wichtig und meinte, ich müsse aufpassen, denn das könnte der Bärenklau sein. Ich hab sie reden lassen, denn ich wußte, was es für eine Pflanze ist. 

So gut kenne ich mich inzwischen schon aus. 

 







Eine Skorpionsfliege, ich habe nicht schlecht gestaunt, dass mir das Bild doch recht gut gelungen ist, obwohl das Insekt gleich wieder weggeflogen ist.

Ich bin also hin und weg, dass ich das Insekt im Kasten habe und freue mich.

Die Skorpionsfliegen (Panorpidae) sind eine Familie der Schnabelfliegen, die in der Welt in etwa 100 Arten vorkommt. 
Sie hat eine Körperlänge von etwas 18 Milimetern.  



Die Skorpionsfliegen besitzen, wie alle anderen Schnabelfliegen auch, einen rüsselartig verlängerten Kopf  mit kauend-beißenden Mundwerkzeugen. 

Im Sommer halten sich die Skorpionsfliegen vor allem in schattigen Bereichen, häufig an Büschen auf. Sie ernähren sich von toten und verletzten Insekten. Manchmal auch von Nektar, Früchten, wie auch von Himbeeren, Honigtau und von Blattläusen. 
Bekannt ist auch, dass sie Insekten verspeisen, die in Netzen von Webspinnen gefangen sind. 
Zu diesem Zweck balancieren sie auf den Spinnenfäden und mit Hilfe ihres eigenen Mitteldarmasaftes können sie sich von den klebrigen Fäden wieder lösen. 
Ungeklärt ist, warum die Spinnen die Skorpionsfliegen nicht attakieren, wenn sie die Spinnen besuchen. 
 



Es erstaunt mich immer wieder, was man so alles auch durch Zufall finden kann. 
 
An einem Garten an der Rems bin ich hängengeblieben. Dort steht auch ein kleines Wochenendhäuschen, wohnen darf man da ja nicht, weil es Naturschutzgebiet ist, trotzdem richten die Besitzer das Häuschen richtig gut her. 

Da gabs alles mögliche an Schmetterlingen. Vor allem den Dickkopffalter, der scheint dieses Jahr sehr gut vertreten zu sein und Grünadernschmetterlinge. 
Die hingen am Blutweiderich und die schönen Taglilien und Lilien haben wir schon sehr gut gefallen. 




Das hier ist auch so ein Insektenmagnet, es ist der Sibirische Goldkolben. Mein lieber Schwan, da flog es nur so herum.
Ich war schon begeistert.









 In Waiblingen war ich zum Kaffeebesuch eingeladen und ich bin ja dorthin geradelt, es sind ja nur so ca. ein Weg 25 Kilometer und auf dem Remstalradweg rutscht man das auf einer A-Backe ab.
Da ich ja selten auf demselben Weg zurückfahre, wurden es ein paar mehr Kilometer.

Interessant ist ja auch der Mann im Waiblinger Kreisel von Wolfgang Balkenhols. Der Künstler hat es mir auch angetan, weil er schon sehr viel Plastiken erstellt hat, die man hier auch auf dem Blog finden kann. 



Ich bin anschließend noch über die Zugwiesen gefahren, hier habe ich ja schon oft darüber berichtet, das ist auch ein Naturschutzgebiet und man kann sich hier auch aufhalten und beobachten. 

Die Kühe und ihre Kälber waren auch vor Ort, aber die kommen alle in den Kopftopf, ohne mich. 





Interessant finde ich diesen Fisch, der dort schwimmt. Ich habe ihn noch nie gesehen, nur auf dieser Tafel.
Ich bin Vegetarier und esse auch keinen Fisch, war noch nie ein Fischesser.
 

So und dann gings in Richtung Heimat und immer am Neckar entlang Richtung Marbach, denn dort kann man dann weiter fahren und noch einige Kilometer dazuradeln. Gefällt mir, obwohl es ordentlich den Berg raufgeht. 

Dort begegnete mir dieses Schiff, ich denke es fuhr hier ein Holländer, denn das Auto auf dem Schiff hatte ein holländisches Nummernschild.

Man sieht wenige Schiffe auf dem Neckar und wenn man mal eines sieht, muß man schon fix sein. 




Dann habe ich noch ein wenig an der Marbacher Schleuse geschaut, die genauso ein Hubtor hat, wie in Pleidesheim, nur ist es hier nicht so hoch. 

Hier wurde der Wasserstand des Neckars gesenkt und leider habe ich es versäumt, das Schiff zu fotografieren, wenn es aus der Schleuse fährt. Hier sind es Schleusentore. Auch hier muß man dankbar sein, wenn man das mal sieht. 




Ich igele mich bei diesem Wetter übrigens nicht ein, ich fahre dennoch Fahrrad, denn auf dem Rad weht immer ein Lüftchen. '

Manche meinen ja, wenn sie rausgehen trifft sie der Hitzeschlag.


Zusammenfassung
Tour am 1. Juli 2023
65 Kilometer
449 Höhenmeter
199 Climb
250 Downhill
Fahrzeit 2,5 Stunden
Gesamtkalorien 1.800 KCAL
Wetter 22 Grad
Luftfeuchtigkeit 46 %




Ich radele nächste Woche über den Glemstalradweg in den Pomeranzengarten in Leonberg und besuche dort das alte Gipswerk, das jetzt zu einem schönen Naturschutzgebiet umgebaut wurde. 

Ich bin mal gespant, ob ich hier wieder Schmetterlinge finden werde.

Nach Haus werde ich wohl über die Solitude oder den Rappenhof radeln. Schaun mer mal.  Aber vielleicht überlege ich mir das noch anders, der Monat ist ja bald rum und ich muß noch mein Tickes ausnützen.  .


 

Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.