Von Fröschen, Schmetterlingen, Pflanzen, einer Skopionsfliege, Schiffen, Schleusen und noch viel mehr
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Ganz am Anfang des Monats habe ich eine Nachmittagsradtour auf dem Remstalradweg unternommen.
Ich wollte mal wieder zum Tümpel mit den Fröschen, die dort immer und immer wieder gut zu fotografieren sind.
Klar es hat auch geklappt.
Das saßen die Fröschlein und haben sich gesonnt und was fand ich noch?
Eine Skorpionsfliege, das ist meine allererste, ich wußte zuerst nicht was das für ein Insekt ist, aber ich habe dann geschaut und ich wurde fündig.
Ich fand sie an am Zwerghollunder und an den noch grünen Bällchen des Wolligen Schneeballs, der hier am Wegesrand reichlich wächst.
ich muß lachen, eine Frau hatte es besonders wichtig und meinte, ich müsse aufpassen, denn das könnte der Bärenklau sein. Ich hab sie reden lassen, denn ich wußte, was es für eine Pflanze ist.
So gut kenne ich mich inzwischen schon aus.
Die Skorpionsfliegen besitzen, wie alle anderen Schnabelfliegen auch, einen rüsselartig verlängerten Kopf mit kauend-beißenden Mundwerkzeugen.
Es erstaunt mich immer wieder, was man so alles auch durch Zufall finden kann.
Da gabs alles mögliche an Schmetterlingen. Vor allem den Dickkopffalter, der scheint dieses Jahr sehr gut vertreten zu sein und Grünadernschmetterlinge.
Das hier ist auch so ein Insektenmagnet, es ist der Sibirische Goldkolben. Mein lieber Schwan, da flog es nur so herum.
Ich war schon begeistert.
In Waiblingen war ich zum Kaffeebesuch eingeladen und ich bin ja dorthin geradelt, es sind ja nur so ca. ein Weg 25 Kilometer und auf dem Remstalradweg rutscht man das auf einer A-Backe ab.
Da ich ja selten auf demselben Weg zurückfahre, wurden es ein paar mehr Kilometer.
Interessant ist ja auch der Mann im Waiblinger Kreisel von Wolfgang Balkenhols. Der Künstler hat es mir auch angetan, weil er schon sehr viel Plastiken erstellt hat, die man hier auch auf dem Blog finden kann.
Ich bin anschließend noch über die Zugwiesen gefahren, hier habe ich ja schon oft darüber berichtet, das ist auch ein Naturschutzgebiet und man kann sich hier auch aufhalten und beobachten.
Die Kühe und ihre Kälber waren auch vor Ort, aber die kommen alle in den Kopftopf, ohne mich.
Interessant finde ich diesen Fisch, der dort schwimmt. Ich habe ihn noch nie gesehen, nur auf dieser Tafel.
Ich bin Vegetarier und esse auch keinen Fisch, war noch nie ein Fischesser.
So und dann gings in Richtung Heimat und immer am Neckar entlang Richtung Marbach, denn dort kann man dann weiter fahren und noch einige Kilometer dazuradeln. Gefällt mir, obwohl es ordentlich den Berg raufgeht.
Man sieht wenige Schiffe auf dem Neckar und wenn man mal eines sieht, muß man schon fix sein.
Dann habe ich noch ein wenig an der Marbacher Schleuse geschaut, die genauso ein Hubtor hat, wie in Pleidesheim, nur ist es hier nicht so hoch.
Hier wurde der Wasserstand des Neckars gesenkt und leider habe ich es versäumt, das Schiff zu fotografieren, wenn es aus der Schleuse fährt. Hier sind es Schleusentore. Auch hier muß man dankbar sein, wenn man das mal sieht.
Manche meinen ja, wenn sie rausgehen trifft sie der Hitzeschlag.
Zusammenfassung
Tour am 1. Juli 2023
65 Kilometer
449 Höhenmeter
199 Climb
250 Downhill
Fahrzeit 2,5 Stunden
Gesamtkalorien 1.800 KCAL
Wetter 22 Grad
Luftfeuchtigkeit 46 %
Ich radele nächste Woche über den Glemstalradweg in den Pomeranzengarten in Leonberg und besuche dort das alte Gipswerk, das jetzt zu einem schönen Naturschutzgebiet umgebaut wurde.
Ich bin mal gespant, ob ich hier wieder Schmetterlinge finden werde.
Nach Haus werde ich wohl über die Solitude oder den Rappenhof radeln. Schaun mer mal. Aber vielleicht überlege ich mir das noch anders, der Monat ist ja bald rum und ich muß noch mein Tickes ausnützen. .




































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