Blütentour nach Diefenbach und dort zur Mandelblüte
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Ja, ich weiß, ich wollte morgen meine Tour durch das Leudelbachtal zeigen, aber die zeige ich ein anderes Mal, weil ich morgen ja wieder radeln gehe und mich dieses Mal ein bisschen weiter weg wage. Ich hoffe nur, dass alle Aufzüge - aber das ist ja mittlerweile auch nicht so tragisch, weiß ich doch, wie ich mein Rad die Treppen hochtragen kann, aber das muß nicht sein - gehen und auch die Züge pünktlich sind.
Da ich morgen früh keine Zeit habe, kommt der Post nun eben heute schon.
Aber die Tour durch das Leudelsbachtal kommen schon noch.
Ich fahre ja jedes Jahr nach Diefenbach zur Mandelblüte und hatte mir dann noch ein paar andere Dinge zu Tour herausgesucht.
Berichtet hatte ich HIER ja schon mehrfach davon und auch von Diefenbach selbst.
Das ging etwas daneben, weil ich versehentlich die Tour nicht offline abgespeichert hatte.
Einen Waldweg konnte ich nicht machen, weil der Weg so schmutzig und dreckig war, weil hier wohl auch Forwarder fahren und der Weg hatte tiefe Furchen, die auch mit Wasser gefüllt waren.
Ich bin vom Ort aus wie immer über Sachsenheim in Richtung Maulbronn geradelt und dann weiter nach Diefenbach, es ist in der Regel immer derselbe Weg, aber immer sieht er anders aus.
So habe ich hier wundervolle Gärten mit den schönsten Blüten gesehen.
Unter anderem hier in Sersheim die Japanische Kirschblüte (Sakura)
Traubenhyazinthen, Tulpen, Lenzrosen und noch mehr, schon sehr schön. Ich hätte überall anhalten können, aber dann komme ich ja nicht weiter.
Ist alles ein wenig früh dran, dieses Jahr und ich glaube zum Diefenbacher Mandelblütenfest im April ist die ganze Pracht vorbei.
Viel war es nimmer, aber es blühen ja nicht nur die Mandelblüten sondern auch die Traubenhyazinthen, die von Grünadern-Schmetterlingen umschwirrt wurden.
Ich habe schon welche gefangen, aber die Aufnahmen sind nichts geworden. Schade, diese Insekten sind halt immer noch hyperaktiv.
Was mir auch aufgefallen ist, viele Weinberge werden nicht mehr bewirtschaftet und platt gemacht. Hier waren die jungen Leute von älteren Weingärtnern mit ihren Fahrzeugen beschäftigt den Weinberg einzuebnen. Die Eltern können das nicht mehr bewirtschaften und die jungen Leute wollen es nimmer. Kann ich verstehen, ich habe auch in den 1950er Jahren bei der Oma mehrere Weinberge, damals noch nicht rebflurbereinigt bewirtschaftet. Mir graut auch davor und so geht es vielen Weingärtnern.
Unterwegs bin ich noch einem Ehepaar begegnet, die waren ganz begeistert von meinem Rad, fahren aber selbst Pedelecs und der Herr meinte, ich wüsste ja gut Bescheid. Der wußte auch noch nichts von dem neuen Bosch-Motor und was es so alles für ein Rad gibt.
Nun gut, ich beschäftige mich eben damit, wenn man Pedelec fährt, sollte man das tun und die beiden Herrschaften fahren alles in der Turbo-Stufe. Erstaunlich, dass sie nicht mal wußten, was sie für einen Motor haben.
Ohhhh mein Gott!
Aber so ist das bei vielen, dass sie eben ein Pedelec haben und keine Ahnung davon. Aber ich kenne mich ja mit Nähmaschinen, Strickmaschinen und dergleichen auch nicht aus. Habe auch nur eine ganz einfache elektrische Nähmaschine, die hier nur rumsteht.
Also hier ein wenig Mandelblüte noch.
Es grün und blüht am Mandelblütenweg, aber ich finde, die Bäumchen werden immer weniger. Vielleicht lag es auch daran, dass vieles schon verblüht ist.
Hier wollte ich schon lange mal hin, zur Metterquelle, ich bin ja schon so oft durch das Mettertal geradelt und die Metter durchfließt ja auch Bietigheim und wo sie mündet, steht ja auch dem Schild. Ja, hier soll die Quelle sein, aber ich habe nichts von einer Quelle gesehen. Aber das Schild ist da und somit ist hier die Quelle.
Noch ein wenig weiter und hier hat mich dann ein Forwarder überholt, das heisst, er wollte vorbei und ich lege mich nicht mit einem Forwarder an. Noch mehr Dreck und dann habe ich diesen Weg nicht mehr genommen. Hier verbirgt sich etwas, was ich unbedingt noch sehen möchte, aber dazu muß es dann schon sehr trocken sein.

Genau hier hatte ich keinen Empfang für den Navi mehr und ich bin auf gut Glück geradelt. Wegweiser gibt es hier keine. Die gehen in die andere Richtung und weil ich eben meine Touren anders plane, als andere Menschen, bin ich eben ohne Navi leider schon ein wenig verloren.
Ich habe dann vom König, so heißt der Weinberg mit der Mandelblüte eine Abzweigung zu den Maulbronner Klosterseen gemacht. Ich war dort auch schon sehr oft und ich werde diese Seen wieder mit einer Tour verbinden, denn hier gibt es schon die eine oder andere seltene Pflanze.
Auch Schmetterlinge, leider habe ich nur das Tagpfauenauge "fangen" können, weil es die Sonne liebt.
Überall Bärlauch und die Leute haben doch kräftig gesammelt, ich bin aber inzwischen nicht mehr so scharf drauf und mitnehmen konnte ich ja auch keinen.
Der ganze Wald ist mit Buschwindröschen bestückt.
Hier ist auch der Rettungplatz vor dem Tunnel mit den Pfosten.

Meine Tour führte mich wieder auf den Weg, der das ehemalige KZ in Vaihingen-Enz umschließt. Berichtet habe ich HIER davon und ich habe dort auch mal eine Besichtigung gemacht und festgestellt, dass ich darüber noch gar nicht berichtet habe, das ist aber auch schon Jahre her.
Ich finde es - für mich - schon wichtig, dass ich meine Touren usw. auch dokumentiere. Da habe ich dann immer Zugriff drauf.
Das Schloß Kaltenstein mal von der anderen Seite. Ja und hier möchte ich schon so lange mal raufradeln, aber ich habs bislang noch nicht geschafft.
Grrr!
Blauer Himmel gabs halt nur bedingt.
Dann habe ich - es war so geplant - noch einen Abstecher in den Pulverdinger Forst gemacht.
Info
Dort gibt es viele Hofläden und ich habe hier auch schon oft eingekauft.
Aber alles auf einmal kann selbst ich nicht. :-)))
Im Moment ist es überall halt diesig, das wird auch wieder besser, aber dann radele ich halt auch weiters weg, wo ich erst mit Zug hinfahren muß und dann je nachdem nach Hause radele.
Sodele im Pulverdinger Forst gibt es sehr viele Bunker, die noch von der Neckar-Enz-Stellung vorhanden sind. Allerdings halt auch zerstört, denn sie wurden nach Kriegsende gesprengt. Ich habe ja auch hier - wie so oft - Bunkerführungen mitgemacht. Viele von den Bunkern sind tief im Wald und man kommt mit dem Rad nur schwer hin.
Diesen hier, kann man aber sehr gut mit dem Rad besuchen.
Ganz interessant so ein Bunker. Aber selbst im Leudelsbachtal gibt es ja einige.
Sodele und hier habe ich mit einem Bild gefragt, was das ist.
Es ist ein Armierungsstahl für den Beton des Bunkers.
Ich denke immer, wie lange das schon her ist und die Bunker sind immer noch da.
Die kommen auch nicht mehr weg.
Die Neckar-Enz-Stellung war aber nie irgendwie gefährdet.
Wer sich für die Bunker interessiert, schaut
HIER, da habe ich mal eine Bunkerführung dokumentiert.
.. und es gibt auch noch eine Funkfeueranlage bei Aidlingen auf dem Venusberg.
Mich interessiert das eben. Basta.
Auch das ist ganz interessant.
Noch ein Stück B10 mußte ich radeln, aber das war nur kurz und dann bin ich in Richtung Markgröningen abgebogen.
Dort habe ich mir noch einen Latte und ein Eis gegönnt.
Sehr nett dort in diesem Lokal am Marktkplatz.
Schön wars und ich habe wieder mal viel gesehen.
Zusammenfassung
Tour am 19. März 2026
80 Kilometer
1.865 Höhenmeter
932 Climb
933 Downhill
Fahrzeit: 4,00 Stunden
2.224 Gesamtkalorien KCAL
Temperatur: 6 Grad
Luftfeuchtigkeit: 69 %
Luftqualität: 3
Mal sehen, was ich morgen zu Gesicht bekomme, ob alle Aufzüge in Ordnung sind und wie es dort ist, wohin ich radeln möchte.
Jetzt muß ich noch geschwinde meine Wäsche falten und mein Zeugs für morgen richten.
Schönen Sonntag.























































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