Die Begriffe vereinfachen, ist die erste Tat aller Diktatoren "Erich Maria Remarque*

Ich dachte immer, jeder Mensch ist gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen. *Erich Maria Remarque*
Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren. *Romain Rolland*
Für eine Frau ist Schönheit unbedingt wichtiger als Intelligenz, denn für Männer ist Sehen leichter als Denken. *Lil Dagover*

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst. *Erich Maria Remarque*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Nun zum Schluß, nochmals Mainz

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Nun ist aber das hier der letzte Post von Mainz und das gibt ein Konglomerat aus verschiedenen Dingen. 

Ich möchte noch verschiedene Bilder aus dem Landesmuseum Wiesbaden zeigen, dann ist auch das erledigt.

Hier nochmals ein richtig schönes impressionistisches Bild von Max Slevogt aus dem Landesmuseum in Mainz. 

Ich mag dieses Bild ganz besonders. 

 Sommermorgen (Frau mit Sonnenschirm), 1901, Öl/Leinwand

Ein selbstbewußter Auftakt in Berlin!

Der "Sommermorgen" ist ein grandioses Überformat, das malerisch den überkommenen Münchner Realismus seines Frühwerkes hinter sich gelassen hat und sich stattdessen am französischen Impressionismus orientiert. Eine geglückte Positionsbestimmung in der für Slevogt noch neuen Berliner Kunstwelt. Gezeigt ist seine Frau Nini, wie sie auf einer Waldwiese liegt - kühn, diagonal komponiert. Ganz harmonisch scheint sie mit der sie umgebenen Natur eins zu sein. Das herrliche frische Sommerlicht legt sich zart auf sie und die sie umgebende, in duftigen Pinselstrichen gemalte Waldlandschaft. 

Ein so wunderschönes Bild, man muß es im Original sehen. 


 Da wir ja auch in Mannheim Bilder von Max Beckmann gesehen haben - darauf komme ich noch zurück - habe ich dieses Bild auch "mitgenommen". 

Man muß Max Beckmann mögen, leider bin ich noch nicht soweit, aber ich arbeite an mir. 

Beckmanns Bilder sprechen für sich, man muß auch bedenken, was dieser Mann alles durchgemacht hat. Das schlägt sich eben auch auf die Malweise eines Malers nieder. 
Beckmann auch ein Maler der Berliner Secession.

Über Max Beckmann hatte ich schon mal berichtet, als wir in der Kunsthalle in Mannheim waren. 

HIER  

 

Vor dem Kostümfest, 1945
Öl/Leinwand

Leere und müde Blicke aus tiefdunkeln Augen. Alle drei Frauen machen sich laut des Titels für ein Kostümfest zurecht. Sie tragen die typischen holländischen Mützen, die zugleich auf Beckmanns unfreiwilliges Exil in Amsterdam verweisen. Doch in ihren Gesichtern entdeckt man nicht Heiteres oder eine Vorfreude auf das zu erwartende Fest. Keine lacht oder blickt die Anderen an, auch berühren sie sich nicht. Die eigene Auswegslosigkeit des über Jahre dauernden Exils verbildlicht Beckmann hier durch die passiven Figuren sowie die dünsteren Symbole wie den rabenartigen Vogel, die nach unten gesenkten Blumen und den schwaren Spiegel ohne Spiegelbild. 

Noch zwei Bilder von Willi Baumeister, der in Stuttgart geboren und gestorben ist.
Ich hatte immer wieder mit ihm zu tun, natürlich nur lesender Weise, aber ein sehr interessanter Mann und im Rathaus in Stuttgart hängt ein sehr großes Bild von ihm, von dem ich auch beeindruckt war.

Willi Baumeister verkörpert die abstrakte Kunst und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Nachkriegsmoderne. Sein Werk umfasst eine Entwicklung von spätimpressionistischen Anfängen über den Konstruktivismus bis hin zu ungegenständlichem Spätwerk.

Mit Lineamenten VII, 1938, Öl/Holz  

Fische, Amöben oder Urzeittiere  - daneben erinnern Baumeisters Formen an Fantasiewesen, die über die Leinwände zu schweben scheinen. Es handelt sich um mythische Szenerien, die an die Ursprünge der Welt erinnern. Alle diese Figurenschöpfungen oder Formenverwandlungen vereint eine spielerisch, heitere Leichtigkeit, sei es durch die runden Formen oder die Farben. Das Werk gehört zu der Werkgruppe der "Eidos-Bilder", die vermutlich durch Baumeisters Hinwendung zu Goethes Vorstellung der Urpflanze und andere frühe Lebenformen inspiriert wurde. Für die Arbeitsweise von Baumeister sind umfangreiche Serien wie die der "Eidos-Bilder" typisch,. 


 

Der Maler Walter Blümel war ein Schüler von Willi Baumeister. 
Gelebt hat er in Leonberg, wo er auch 1997 gestorben ist. 

Seine Frau hatte noch eine Galerie in Leonberg, wo sie so nach und nach seine Bilder verkaufte. Eine Schulfreundin von mir brachte mich zu diesem Maler, von dem ich auch ein Originalbild gekauft habe. 

Glücklich der, der ein Bild von Walter Blümel hat. 

Was unbedingt auch noch zu meiner Sammlung gehört, ist Lovis Corinth.

Die Blendung Simsons, 1907, Öl Leinwand

Durch ein wildes Handgemenge wird der eigentlich als unbesiegbar geltende Simson von zahlreichen Philistern zu Boden gedrückt. Kurz zuvor hatte Delila das Geheimnis seiner Stärke herausgefunden und ihm die Haare im Schlaf abgeschnitten. Schmerzverkrümmt mit weit aufgerissenen Augen, gilt sein letzter Blick vor der Blendung durch den links schon bereitsstehenden Schergen dem Betrachter selbst. Durch seine schonungslose Darstellung von Brutalität ließ das Gemälde beretis das zeitgenössische Publikum erschaudern und erregte große Aufmerksamkeit. Vorbild für Corinth war die Version des Themas des weltberühmten Barockmalers Rembrandt van Rijn. 

Also, man hatte in der Antike und im Mittelalter schon drakonische Strafen. 

Blendung  


 

Das Bild ist ein Geschenk von Dr. Alfred Ganz 

Dr. Alfred Ganz (1874-1922) war eine Mainzer Kunstsammler, der eine bedeutende Sammlung moderner Kunst besaß. Bekannt ist er auch durch ein 1921 entstandenes Porträt von Lovis Corinth, das sich heute im Kunstmuseum Luzern befindet. Nach dem Tode von Dr. Ganz wurde seine Sammlung in Berlin durch Paul Cassirer versteigert. 

Ich habe schon einmal von Samson und Delia bereichtet und zwar ist es eine Oper von Camille Saint-Saëns

Hier

Max Liebermann hat dieses Thema auch in ein Bild gefasst, gesehen habe ich es bei der Ausstellung in Baden-Baden. Herrjee, da muß ich ja auch wieder in eine Ausstellung. Es ist immer irgendwo etwas. 

HIER  

Im April bin ich bei Monet. Ich bin gespannt. 

 

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Nun ganz zum Schluß die katholische Kirche St. Peter. 

Mir haben die beiden Türme imponiert und dann bin ich noch geschwinde reingegangen. 

Mainz wurde am 27. Februar 1945 fast vollständig durch Brandbomben zerstört. Auch hier gab es sehr große Schäden. Ich frage mich immer wieder, warum man immer nur von Dresden redet. Jede Stadt in Deutschland wurde in Grund und Boden gebomt und ob das nötig war, das frage ich mich oft. 

Am 27. Februar 1945, da war der Krieg ja schon fast vorbei. 

1959 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen und 1961 war soweit wieder alles fertiggestellt. 

Die Kirche St. Peter ist eine typische Barockkirche und ich war schon nicht schlecht begeistert, als ich das alles gesehen habe, 








Allerdings auch das hier, ich verstehe es nicht. 




Aber die Zeit bringt es mit sich, dass vielen Menschen alles egal ist. Das fängt bei Autofahren an und hört damit auf, dass Menschen diese Kapelle als WC benützen, wie weit muß man nur sinken. 

Aber, ich erlebe es ja fast jeden Tag, wie weit die Menschen schon gesunken sind und ich werde langsam aber sicher zum Misanthrop. 

Weiter Info über die Kirche St. Peter bekommt man
HIER  

Damit wäre diese Stadt und die Ausstellung auch fertig. 

Aber als nächstes kommt noch Mannheim und da gibt es auch einiges was interessant ist. 

Weiteres  von Mainz auch von früheren Besuchern gibt es 

HIER   

 

Zubin Mehta der große indische Dirigent dirigiert mit 90 Jahren noch und hat soeben
mit den Wiener Philharmoniker und Pinchas Zukermann an der Violine gezeigt, dass der Geist über den Körper siegen kann. 

Wiener Konzerthaus, 18. März 2026

Carl Maria von Weber: Overtüre zu "Oberon"  

 


Max Bruch
Konzert für Violine und Orchester in g-Moll op 26

 

 

Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 7 in A-Dur op 92

  


Leider habe ich von dem Konzert in Wien keine Aufnahme gefunden. 

Aber die Aufnahmen, bei Youtube mit diesen Künstlern sind auch sehr gut.  


Quelle: Landesmuseum Mainz 

 

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