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Adriana Lecouvreur von Francesco Ciléa

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Francesco Ciléa
23.Juli 1866 in Palmi (Prov. Reggio di Calabria)
20. November 1950 in Varazze (Prov. Savona)

 

Gegen den Wunsch seines Vaters, wie er selbst Jurist zu werden, konnte sich Francesco Ciléa unschwer durchsetzen, denn schon Kompositionen des Neunjährigen hatten den Pädagogen und Musikwissenschaftler Francesco Florimo dermaßen beeindruckt, dass er zum Studium am Konservatorium in Neapel riet. Noch während seiner Studienzeit (1881-1889) schrieb Ciléa seine erste Oper Gina. Der dadurch mit dem Verleger Sonzogno geknüpfte Kontakt führte zu dem Auftragswerk Gina, das 1892 in Florenz ohne anhaltenden Erfolg herauskam. Ciléa zog es zog es deshalb vor, Lehrer zu werden. Er unterrichtete dann 1894-1896 am Konservatorium in Neapel. 1895-1904 in Florenz. Die 1897 in Mailand mit Caruso uraufgeführte "LÁrlesiana" nach Daudets gleichnamigen Schauspiel bedeutete für ihn
- und Caruso - einen Wendepunkt in der Karriere. Das Lamento des Federico

(E la solita storia)


gehört seither zum Standardrepertoire italienischer Tenöre. Caruso war auch bei Ciléas nächster Uraufführung der Adriana Lecouvreur (1902), beteiligt. Obwohl Ciléa 1913-1916 und 1916-1935 die Leitung der Konservatoiren in Palermo bzw. in Neapel innehatte, blieb er in den Augen des Publikums der von seinem Nachruhm lebende Komponist der Adriana Lecouvreur. Seine von Toscanini uraufgeführte Gloria änderte nichts daran.

Adriana Lecouvreur die Handlung kann man

HIER

lesen. 

Wie Giordanos Andrea Chenier, ich habe schon darüber berichtet,

HIER

ist Ciléas Adriana Lecouvreur eine historische Figur. Adrienne Lecouvreur galt als Frankreichs größte Schauspielerin. Als sie 1730 erst 38jährig starb, kam das Gerücht auf, sie sei vergiftet worden.

Adrienne hatte tatsächlich eine Liebesaffäre mit Moritz von Sachsen (1696-1750), dem später zum Generalmarschall Ludwigs XV. aufgestiegenen Sohn von August des Starken. Dabei war es zu einem Skandal mit der Duchesse de Bouillon gekommen.
Die Duclos (1665-1748) war ebenfalls ein mit der jüngeren Lecouvreur noch rivalisierender Bühnenstar. Gut hundert Jahre danach machte Eugéne Scribe, in der Zusammenarbeit mit Ernest-Wilfried Legouvé, diese Vorgänge zur Grundlage seines Schauspiels Adrienne Lecouvreur, in dem später Sarah Bernhardt, Ellen Terry und die Duse Triumphe feierten. Das mit zahllosen historischen Anspielungen gespickte Textbuch von Arturo Colautti exisitert in drei Fassungen, wobei sich die ausführlichste genau an Scribe hält und Adrianas Vergiftung erklärt.

 Die Fürstin haben unwissentlich beinahe ihre Puderquaste in ein Gift getaucht, das ihr Mann ein renommierter Chemiker, für einen Mordprozeß analysieren sollte. Von ihrem Mann aufgeklärt, wußte sie nun gut, womit die Blumen präpariert werden könnten.

Seit der Mailänder Uraufführung mit Angelica Pandolfini, Caruso und
Guiseppe de Luca gehört die gesanglich nicht sehr anspruchsvolle Titelpartie zu den Schlachtrössern der berühmten Primadonnen, die verlangt vor allem große darstellerische Versiertheit.
Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 15.11.1903 in Hamburg statt. 

Aus der durchkomponierten Partitur ragen einige Arien als Nummern heraus,
darunter Adrianas leitmotivisch erarbeitete Auftrittsarie

lo son l´umile ancella.


Neben den großen Solopassagen sorgen breite Konversationsszenen, Michonnets reizvoll rezitativische Arie

Ecco il monologo


 sowie Adrianas molodramatische Phädra-Rezitation für atmosphärische Vielfalt. 


Eindringliche schlichte Melodik kennzeichnet die zentralen Arien und Liebesduette, in denen Cilás Musik einen ganz individuellen schmelzend leidenschaftlichen Ton annimmt

Moritz 

La dolcissima effigie


La´anima ho stanca 


und

 

II Russo Mencikoff  


Adrianas 

Poveri Fiori 



und das

Acerba volutta
der Fürstin 

 

Spieldauer: ca 2 1/4 Stunden 

1. Akt = 35 Minuten
2. Akt = 35 Minuten
3. Akt = 25 Minuten
4. Akt = 40 Minuten

 Eine Oper, die ich sehr mag, in verschiedenen Ausführungen auf CD habe. Allerdings noch nie öffentlich als Oper gesehen, schade. 

Quelle: Reclams Opernführer
Wikipedia
Klaus Fath

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Heute ist einkaufen angesagt und ich werde kurz ins Leudelsbachtal auf die Schmetterlingswiese gehen, vielleicht fange ich doch noch einen Schmetterling.

Das Wetter wird ja schlechter, ich habe die Wärme genossen, für mich ist es nie zu warm. Ich kann mich anpassen. Das Wetter druckst so herum, wenn die Sonne nicht scheint, ist auch kein Schmetterling zu sehen. Morgen mal sehen, da werde ich wohl meine Deutschlandcard ausnutzen, es soll ja ziemlich regnen. Aber meistens kann man sich auf die Vorhersagen nicht verlassen.
Regen muß auch sein.   

So, wie es wettermäßig aussieht, werde ich am Dienstag oder Mittwoch eine schöne Radtour machen.  Am Donnerstag gehts dann zu Otto Dix und Hermann Hesse, so wie es aussieht, ist auch schönes Wetter.

Fenster wurden gestern eingebaut. Die Handwerken haben nicht mal soviel Dreck gemacht und alles sauber hinterlassen. 

ich hätte die Fenster am liebsten gleich geputzt, aber das muß erst noch 2 Tage ruhen und dann kann geputzt werden. 

Ist schon schön so. 



Kommentare

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Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.