Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern – Sie können an einem Druckfehler sterben. *Mark Twain*
Rien n'est plus fort qu'une idée dont le temps est venu. *Victor Hugo*
Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. *Albert Einstein*
Liebe, Musik, Leidenschaft, Neugier, Heldentum - was sonst macht das Leben lebenswert? Henri Stendhal

Kein Mensch war ohne Grund in deinem Leben. Der eine war ein Geschenk. Der andere eine Lektion.

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Für gewöhnlich handelt es sich bei Traumfrauen um eine optische Täuschung. *Peter Ustinov*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart

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Bevor ich auf die Entstehungsgeschichte dieses  Singspieles in drei Akten eingehe, möchte ich noch folgendes schreiben:

Neulich habe ich ja die türkische Serie "Das prächtige Jahrhundert" empfohlen und inzwischen bin ich durch die Serie, die es bei Youtube zum Ansehen gibt, durch. 

Halit Ahmet Ergenç spielt den Sultan Süleymann, ein so wunderbarer und gutaussehender Mann, ich bin hin und weg von ihm.
Wow, sieht der gut aus!
;-)))))

Die anderen Darsteller kann man hier lesen.  

Es geht um die Geschichte von Hürrrem bzw. Alexandra, die geraubt wurde und die in den Harem des Sultans verkauft wurde. Der Sultan gewinnt Gefallen an ihr und heiratet sie auch, was zu dieser Zeit schon ein Bruch mit der Tradition war.

Man glaubt immer, dass es etwas Wunderbares ist, in einem Harem zu leben, ich wollte es nicht, denn man ist als Frau einzig und alleine da, die Kinder für den Sultan zu gebären und ihm zur Verfügung zu stehen. 

Was so viele Frauen in einem Harem - ein geschlossener Raum - machen, möchte ich mir nicht vorstellen. Intrigen, Hass, Eifersucht usw. sind hier doch die Folge. 

Hürrem, bzw. Roxalena steigt auf, ist aber vor Intrigen nicht sicher. 

Ich kann diese türkische Serie empfehlen, sie ist in türkischer Sprache, man kann aber die Untertitel in Deutsch einstellen.

Mir ist dann ein Post von mir ins Auge gefallen, als ich nach der Türkeireise suchte, bei der ich dachte, ich hätte sie hier schon gezeigt. Ist aber nicht so, also werde ich die Türkeireise auch noch zeigen. 
Das war damals schon etwas, wir durften sogar bei einem Beschneidungsfest dabeisein. 
Ist nicht Jedermann Sache. 

Ich habe doch tatsächlich mal einen Post über Roxalena geschrieben und die Musik dazu beschrieben. 

Manchmal blicke ich auch nicht mehr durch, was ich schon alles geschrieben habe. ES ist ja unglaublich, wie man mit der Zeit seinen Blog füllt. 

Aber den Post, der sich sicherlich lohnt, den kann man HIER lesen. 

In dieser Zeit war es in westlichen Gefilden auch Mode sich mit dem Orient zu befassen. Viele Schriftsteller und auch Komponisten besuchten den Orient. 

Das Morgenland, war in den Augen vieler Menschen geheimnisvoll und spannend. 

Gustave Flauberts ausgedehnte Orientreise (1849-1851) mit Maxime Du Camp führte ihn nach Ägypten, Palästina, Syrien und den Libanon. Die Reise diente zur Überwindung seiner Schreibblockade und prägte durch sinnliche Eindrücke sein Werk. Besonders erwähnt sei hier "Die Versuchung des heiligen Antonius". Die Erlebnisse sind in seinen Briefen im Orient festgehalten.    

Also, was liegt näher, sich in den nächsten Posts, bei
"Musik am Samstag" sich mit der Musik des Orients zu befassen. 

Ich finde schon, dass diese Musik etwas hat.  

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Da ich jetzt noch eine Weile im Orient bleiben möchte, berichte ich über die Entstehungsgeschichte des Singspiels "Die Entführung aus dem Serail".

Text von Johann Gottlieb Stephanie d.J. nach einem Bühnenstück
von Christoph Friedrich Bretzner.

Die Handlung der Oper/des Singspiels findet man 

 


HIER  
und das ist auch die Quelle des Bildes. 

 Schon als Kind habe ich sie in der Olgastraße in Stuttgart gehört. Mein Bruder war immer und immer wieder von der Arie des Osmin begeistert.

"Oh, wie will ich trumphieren", wenn Euch zum Richtplatz führen. 
Es ist schon ganz lustig, was sich der Librettist 
 Christoph Friedrich Bretzner dabei gedacht hat. 

OSMIN 

Oh! wie will ich triumphieren!
Wenn sie euch zum Richtplatz führen
Und die Hälse schnüren zu;
Hüpfen will ich, lachen, springen
Und ein Freudenliedchen singen
Denn nun hab' ich vor euch Ruh.

Schleicht nur säuberlich und leise
Ihr verdammten Haremsmäuse,
Unser Ohr entdeckt euch schon.
Und eh' ihr uns könnt entspringen,
Seht ihr euch in unsern Schlingen,
Und erhaschet euren Lohn.

Oh! wie will ich triumphieren… 

Gesehen habe ich das Singspiel noch nie und naja, vielleicht wird es doch mal an der Oper Stuttgart gespielt.  Dabei wird es immer wieder an den großen Opernhäusern Deutschlands gespielt. 



 

Im August 1781 begann und vollendete Mozart die Komposition des 1. Aktes, im Mai 1782 war die Oper vollendet. Nie zuvor hatte Mozart so intensiv bei der Textgestaltung mitgewirkt. Anteil hatte er wohl auch an der wesentlichen Abweichung von Betzner, die darin besteht, dass Belmonte sich nicht als Selims Sohn, sondern als der seines Todfeindes herausstellt. Erst dadurch wird die großmütige Vergebung des Paschas ethisch motiviert. Das Sujet hat mehrere bedeutende Vorläufer. Darunter 

Glucks  "La rencontre imprévue
(Die Pilger von Mekka oder die unvermutete Begegnung (1764).

Haydns "L íncontro improvviso" (Die unverhoffte Begegnung 1775) 

und 

Mozarts eigene Zaide (1779/80)

Die Literatur kannte den edlen morgenländischen Fürsten aus Voltaires "Zaire" (1732) oder Lessings "Nathan der Weise"  (1779), sicherlich kennen viele das Stück, das um die "welches ist die richtige Religion" geht.

Das Publikum mochte das - von Mozart ausgekostete - orientalische Kolorit. Mozart hatte die Sänger der Hauptpartien und ihre Fähigkeiten - Caterina Cavalieri (Konstanze), Johann Valentin Adamberger (Belmonte) und Johann Ignaz Fischer (Osmin)  - im Kopf, als er Arien wie 

"Ach, ich liebte, war so glücklich"


und 

"O wie ängstlich, o wie freurig", 
(das die eigentliche Keimzelle des Singspiels ist)
komponierte. 


 Musikalisch bedeutet die "Entführung" insofern eine Abkehr von den vorangegangenen Werken, als sich hier jede Arie der Handlung einpasst und jeweils ein neues Mosaikstück zur psychologischen Erklärung der Figuren hinzufügt. Die Figuren besitzen ihren unverkennbaren Ton und werden darüber hinaus in ihrer Entwicklung vorgestellt. Die meisten Arien stehen dem Typus der Ariette, dem liedhaft schlichten Gesang, nahe und besitzen eine sinnbildhafte, fast volkstümliche Prägnanz. Der Dacapo-Form der Seria verhaftet sind Konstanzes 

"Martern aller Arten"


und Belmontes

"Ich baue ganz auf deine Stärke",

 
dagegen entwickelt sich Konstanzes

"Traurigkeit ward mir zum Lose"


 aus einem ausdrucksstarken Accompagnato (ein von Instrumenten begleitetes Rezitativ).

Blondes Arien stehen in der Tradition der Buffa und besitzen einen frischen eigenwilligen Charakter, auch Pedrillo wird in seiner Romanze

"Im Mohrenland gefangen war..." 


 

als weit mehr denn nur eine eindimensionale Lustspielfigur dargestellt. Mit dem Osmin, einer Buffo-Gestalt von eigenster Prägung, brachte Mozart ganz neue Töne auf die Singspielbühne. Eine anfangs boshaft aufgeplusterte Lustspielfigur wird als das Böse schlechthin entlarvt. Höhepunkt von Mozarts Kunst, mehrere Charaktere zu beschreiben, ist das Quartett-Finale des 2. Aktes. 


 Mit diesem Deutschen Singspiel, einer von Kaiser Joseph II. seit 1776 geförderten Operngattung, erlebte Mozart seinen größten Erfolg zu Lebzeiten. 

Goethe resümierte: 

"Die Entführung aus dem Serail schlug alles nieder." 

Die Oper fand rasch Verbreitung:

Prag 1782
Berlin 1788
Paris 1798
London 1727.
1981 wurde die Entführung in Frankfurt a.M. erstmals nach der 
Neuen Mozart-Ausgabe gespielt. 

 Der berühmte Chor der Janitscharen "Singt dem großen Bassa Lieder" erfolgt im ersten Akt. Diese feierliche Zermonie dient der Begrüßung des Bassa Selim, kurz nachdem Belmonte versucht hat, in den Palast zu gelangen.  

Chor der Janitscharen


 

Overtüre zur Entführung aus dem Serail



Uraufführung am 16. Juli 1782 in Wien, Burgtheater 
 
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Wenn man die Nachrichten liest, kann einem wirklich alles vergehen, das flüchtet man sich doch in die Musik. 
Aber, ich bin gespannt, wie alles weitergehen wird, es ist manchmal nicht mehr zum aushalten, was alles passiert.
 
Dennoch muß man "am Ball bleiben" und sich informieren. 
Allerdings möchte ich nicht angelogen werden und wenn man erfährt, dass die öffentlich rechtlichen Geld für ihre Berichterstattung bekommen, dann wird es Zeit, dass die Beiträge, die jeder zahlen muß, eingestellt werden. 

Ich gehe heute einkaufen und mache es in gemütlich, lasse mir bei allem Zeit.
Das Wetter zeigt morgen kein gutes Wetter, aber ich brauche eh ein paar Dinge für Dekorationen, da schau ich dann mal im Leudelsbachtal. Aber vielleicht wird doch alles ganz anders. 
 Wenn man auch sieht, wie "voll" die Gasspeicher sind und sich hier informiert, dann ist es gut sich mit allem, einzudecken, was man im Notfall braucht.
Komisch, das machen sogar inzwischen die ganz Linken.  

Ja, und mit dem Max Liebermann bin ich bald fertig, aber das ist noch lange nicht das Ende. 

Grundgütiger, gestern hatte ich 2.213 Klicks, ich bin wieder mal adelig. 
"Von den Socken". 

 
Ein schönes Wochenende.  
 
Quellen:
Wolfgang Hildesheimer, Mozart
Knauers Opernführer,
Fath und Würz 
 
 
Nun habe ich gerade in einem Blog gelesen und ich habe mich gefragt, was sind denn das für Frauen????
 
Ich lasse mich nicht weiter dazu aus, aber auch ich habe 46 Jahre gearbeitet, was fast nie krank und habe mein Zeugs eben weggeschafft, nicht immer gerne aber diese Klagen, die man so lesen kann, hätte ich mir nie erlaubt zu haben, weder meine Familie oder ich. 
 
Naja, wie sagte mal eine Kollegin zu mir:
"Woisch, es gibt Weibla ond Weiber!"
 
Ich bin froh ein Weib zu sein. 
 

 

 

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