Gebogen, zerlegt und in die ganze Welt verschickt, Tagesbild
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Ich bin auch ein Fan der echten Thonet-Stühle und habe mich gefreut, als ich sie im Landesmuseum in Mainz gesehen habe.
Thonet-Stühle, die echten sind richtig teuer aber auch haltbar und schön, man kann sie immer sehen und sie kommen nicht aus der Mode, obwohl es tatsächlich "alte" Stühle sind.
Der Möbeltischler Michael Thonet aus Boppart entwickelte die Bugholztechnik und revolutionierte mit seinen Stühlen die Möbelherstellung.
1842 erhielt er in Wien das Patent "Holz in beliebige Formen und Schwingungen zu biegen".
Das waren die bekannten Wiener Kaffeehausstühle.
Die leichte Fertigung verbunden mit dem preisgünstigen Versand in Einzelteilen machten Thonets Bugholzmöbel zum Exportschlager für Europa und Übersee. Es war erstaunlich in einer Kiste von 1 Kubikmeter Größe konnten bis zu 36 demontierte Stühle untergebracht werden.
Der Kunde erhielt eine preisgünstige Lieferung und brauchte die Möbel nur noch zusammenzuschrauben. Dies war eine zukunftsweisende Idee, die in der Möbelbranche zahlreiche Nachahmer gefunden hat.
Also das Zusammenschrauben von Möbelstücken gab es schon um 1842.
Diese Stühle sind stabil und halten ein ganzes Leben.
Sie sind allerdings auch nicht ganz billig, aber was ganz anderes, als die Stühle, die man landauf-, landab sehen kann.
Quelle: Landesmusseum Mainz











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