Orchideen-, Wildkräuter und Schmetterlingsführung
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Eigentlich sollte ja heute mein Post über die Radtour vom Sonntag kommen. Aber da die sehr umfangreich mit vielen Fotos ist, verschiebe ich den Post auf den Samstag.
Da kommt ja immer Musik am Samstag, aber das fällt jetzt eben aus, dabei hätte ich einges an Musik zu bieten. Nein keine Klassik, sondern was ganz anderes.
Inzwischen ist es wie immer, ich habe sovieles auf Halde, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Dabei ist ja auch noch über die Ausstellung in Frankfurt zu berichten und auch von Frankfurts Altstadt selbst.
Deshalb zeige ich heute - es ist etwas kürzer - die Führung durch das Leudelsbachtal mit
Orchideen, Wildkräutern usw.
Aber ich werde ich wohl nochmals eine Führung machen, denn vieles ist noch gar nicht herausgewachsen. Es fehlt noch manches, dabei haben wir doch einiges gesehen, was auch nicht mal so schlecht ist.
Das Tal ist groß und bietet immer und immer wieder etwas Neues.
Zusammen waren wir 6 Personen, allerdings waren einige doch nicht so gut zu Fuß, dass wir dann schon ein wenig Probleme am Hang hatten, aber es ging doch ganz gut.
Die nächste Führung ist dann im Mai. Wann, das weiß ich noch nicht.
Das Ohnhorn ist noch nicht da, dabei wächst es hier, auch die Hummelragwurz, die ich gestern gesehen habe, ist nicht mehr da.
Gehört habe ich auch, dass manche Leute die Orchideen ausgaben und das Loch mit Moos oder Gras verdecken, damit es nicht auffällt. Naja, es gibt wohl alles. Der Garten braucht ja auch Pflanzen. Wer hat nicht gerne Orchideen im Garten, ob die das wachsen, ist ne andere Frage.
Den Anfang macht die Schmetterlingswiese, die war heute leider nicht von Schmetterlingen besucht, aber es gab wieder das Helmknabenkraut, schon einiges mehr, als am Samstag.
Die Skabiosen kommen auch, also Schmetterlinge kommt, der Tisch ist ja gedeckt.
Überall kommt das Knaben-Helmkraut an die Luft und es sieht schon lustig aus, wenn man diese Fülle im Gras sehen kann.
Ach, das was es hier an Pflanzen gibt ist wundervoll.
Übrigens am 1. Mai ist wieder das Waldfest und jede Menge was los im Leudelsbachtal, da bin ich nicht dabei. Am 1. Mai bleibe ich zuhause, das tue ich mir nicht an. Es sind mir zuviele Betrunkene mit dem Leiterwagen unterwegs.
Hier habe ich den Eingriffeligen Weißdorn, den HIER
schon mal im Blog vorgestellt habe.
Ein ganz interessantes Pflänzchen.
Wild wachsende Hasenglöckchen, es ist unglaublich, was dieses Tal alles hat.
Den Pantherspanner habe ich irgendwo im Blog schon mal vorgestellt, aber so gut ist er mir damals nicht gelungen.
Er fand Gefallen auf dem Arm eines Mitwanderers und ist nicht mehr weggeflogen. Deshalb gibt es hier ein paar Pantherspannerfotos.
Der Pantherspanner hat einen elendig langen lateinischen Namen.
(Pseudopanthera macularia)
Der Falter ist hell dottergelb gefärbt und weist zahlreiche braune bis violett schimmernde Flecken auf.
Die Flügelspannweite beträgt etwa 23 bis 28 mm.
Obwohl er zu den Nachtfaltern gehört, ist er am Tag aktiv.
Man findet ihn an Waldrändern oder auf sonnigen Lichtungen.
Da ist das Leudelbachtal ideal.
Die typischen Fraßspuren des Borkenkäfers oder Buchdruckers.
Eigentlich auch Kunst, aber die ist nicht so gut, hat es den Baum mal erwischt, haut es ihn doch auch irgendwann um.
Der Name leitet sich von Aaron ab, dem Bruder von Moses aus dem Alten Testament. Laut Bibel (Num 17,23) ergrünte der Stab Aarons, als Zeichen seiner Auserwahlung zum Hohepriester, als er im Zeltheiligtum (Bundeslade) abgelegt wurde.
Schön wird der Aaronstab, wenn er im Herbst rote Perlen bekommt. Im Blog sieht man das u.a. HIER.
Löwenzahn ich finde ihn so schön.
Die Vielblütige Weißwurz
Es ist die Paris Quadrifolia,
ich habe sie HIER auch schon vorgestellt, an derselben Stelle, an der sie immer wächst. Auch ihre Geschichte dazu, warum sie so heisst.
Sie wird noch größer, aber ich habe mich wirklich gefreut, sie zu sehen.
Mich hats gewundert, dass viele Leute gar nicht wissen, was es mit dem Apfel und dem Paris auf sich hat und vor allem haben sie keine Ahnung, dass es einmal den Trojanischen Krieg gab.
Komisch überall kann man über den Computervirus Trojaner lesen, aber keiner weiß was es damit auf sich hat.
Was mich wundert, dass viele gleich ihr Handy zücken und schauen, ob das stimmt, was ich erzähle.
Grins!!!!
Nun ja, man kann nicht alles wissen, aber manche Dinge - so finde ich - gehören einfach zur Allgemeinbildung.
Viele haben den Film Troja gesehen und dennoch hat keiner eine Ahnung.
Der Tod von Achilles wird oft so dargestellt, dass Paris (Hectors Bruder) mit Unterstützung des Gottes Apollon einen Pfeil in Achilles' Ferse – seine einzige verwundbare Stelle – schießt. Vorher hat Achillis Hector vor den Toren Trojas getötet.
Die Mutter von Achillis ist die Meeresnymphe Thetis, sie taucht Achillis als Baby in den Fluß Styx um in unverwundbar zu machen. Dabei fasst sie Achillis an der Ferse und die ist dann die einzig verwundbare Stelle.
Mir gefallen diese Sagen und Märchen.
Wer schon in Troja war hat sicherlich auch das Tojanische Pferd gesehen, eben den Trojaner, der sich im Computer versteckt.
Ich war schon vor Urzeiten in Troja und es war sehr interessant.
Mir gefällt es, wenn die Leute, dann doch mit einiges mehr an Wissen wieder von Dannen ziehen.
Aber das sind Fichtengallenläuse an einer Kiefer.
Es handelt sich um grünliche, ananasförmige Gallen, die aus verformten Trieben entstehen.
Die Gallen werden durch die Saugtätigkeit der Läuse verursacht, die Knospen anzustechen.
Zur Bekämpfung werden die Gallen an manchen Bäumen im Frühjahr von Hand abgesammelt.
Es ist unglaublich, wie viele hier an diesem Ort wachsen.
Es ist nur recht schwer hier heranzukommen, deshalb muß man das entsprechende Schuhwerk tragen.
Landesweites Monitoring im Gang.
Dieses Zelt nennt sich Malaise-Falle.
Er kreuzte unseren Weg.
Der Gemeine Mistkäfer oder auch Waldmistkäfer.
Sie ernähren sich von Kot, Pilzen und Baumsäften und sind sehr nützlich für das Ökosystem, da sie Kot zersetzen und den Boden mit Nährstoffen versorgen.
Manche haben diesen Käfer noch nie gesehen, aber ich weiß halt auch, wo er ist.
Ich sage es immer wieder, ich kenne das Tal wie meine Westentasche.
Aber es ist eben auch etwas, was mich interessiert.
Nicht nur Klamotten, da sollte ich doch tatsächlich auch mal gut Fotos machen, habe ich früher auch gemacht, mal sehen. Aber mir ist das so lieber.
Dann gehts abwärts, seit ich im letzten Jahr mit dem Rad hier gelaufen bin, sind noch mehr Bäume umgefallen.
Sodele, ich muß morgen früh zur Physio, dann kommt mein Händler von Miele und Liebherr und misst die Nische für die Kühl- und Gefrierkombi aus.
Mein Kühlschrank ist nun über 25 Jahre alt, ein Liebherr und hat immer wieder Aussetzer, verbraucht zu viel Strom und da brauche ich eben einen neuen, genauso wie eine neue Spülmaschine und die Waschmaschine habe ich heute gekauft.
Da ich nicht weiß, ob ich doch nicht früher einen Termin zur OP bekomme, verwende ich das Geld nun für die neuen Geräte, als für einen Urlaub. Ich finde sowieso Rentner brauchen keinen Urlaub. Aber ich bin da schon ein spezieller Fall, reisen war noch nie so recht mein Fall.
Nur komme ich im Moment nicht weiter.













































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