Riquewihr = Reichenweiher
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Als wir auf der Hochkönigsburg waren, haben wir noch die Gemeinde Riquewihr im Elsass besucht.
Es ist eine nette Gemeinde, jedoch total überfüllt und Riquewihr liegt am Fujß der Vogesen.
Interessiert haben mich in diesem Städtchen vor allen Dingen die Burg der Grafen zu Württemberg-Montbéllard.
1324 wurde die Herrschaft Reichenweiher an den Grafen Ulrich von Württemberg verkauft.
1324 verlobte sich Graf Eberhard IV von Württemberg mit Henriette von Montfaucon. Er ehelichte sie 1407.
Die Herrschaft Reichenweiher gehörte neben der Grafschaft Württemberg-Mömpelgard zu den linkrheinischen Besitzungen des Hauses Württemberg.
Also eine ganz interessante Geschichte, die man HIER auch nachlesen kann.
Ich habe schon öfters von Riquewihr gelesen, da wollte ich hin. Nachdem die Burg so enttäuschend war, waren alle Kegler schon ein wenig enttäuscht.
Man kann aber tatsächlich nicht alles anschauen, deshalb habe ich mir auch nur bestimmte Punkte vorgenommen, die ich nun zeige.
Auch hier leider immer viele Menschen, die eben auch fotografieren wollten.
Die Burg der Grafen zu Württemberg-Montbéllard
Im Jahr 1540 ließ Graf Georg von Württemberg die alte Burg abreißen, um das derzeige Gebäude mit dem für die rheinländische Kunst des 16. Jahrhunderts charakteristischen gezackten Giebel zu errichten. Die Burg wurde 1861 von der Stadt zurückgekauft und u.a. als Schule und Museum genutzt.
8. Februar 1587 geboren.
Manche Leute interessiert das eben nicht, mich schon, deshalb habe ich auch lieber geschaut, als mich in eine Wirtschaft verzogen. Ich habe später im Bus eine Brezel gegessen, das hat mir auch gereicht.
Hof der Abtei von Autrey, der sogenannte Adrilhof.
Der Gebäudekomplex wurde Ende des 16. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Das Wohnhaus besitzt einen Erkerer zwei Stockwerke, eine Treppe aus dem Jahr 1510, die in den Keller führt und eine mehreckiges Treppentürmchen.
Dieses Gebäude ist auch als Straßburger Hof bekannt und war für das Bistum von Straßburg bis 1324 der Zehnthof.
Es gibt nette Ecken und auch sehr viele Fachwerkhäuser. aber da habe ich ja auch schon einige gesehen, deshalb ist es auch hier nichts neues mehr. Ich bin mal gespannt auf die Stadt im Elsass, in die ich in den nächsten Tagen fahren werde.
Da gehe ich aber alleine los und erkunde die Stadt alleine.
Überall kann man Wein und Andenken kaufen.
Es ist eben auch eine Weingegend, aber ich glaube soviel Wein verkaufen die gar nicht mehr, weil man ja auch noch Auto fahren muß.
Autos quälen sich zudem durch die Straßen, schön ist das nicht.
Das Wetter machte uns wieder einen Strich durch die Rechnung, es regnete.
Das Hotel de Ville, das Rathaus von Riquewihr.
Nachdem das in der Stadtmitte gelegene alte Rathaus 1798 abgerissen wurde, wurde 1809 in der Nähe des 1808 abgerissenen "Porte Basse" (Unteres Stadttor) ein neues Gebäude im neoklassischen Stil errichtet.
Ein elsässisches Sprichwort besagt:
"Wenn die Störche da sind, ist alles in Ordnung"
Das Elsass hat viele Symbole; historische Symbole, wie die sechs Kronen oder die "Rot un Wiss" (Rot und Weiss), das ist die historische Flagge des Elsass. Sie besteht aus einem weißen Schrägbalken auf rotem Grund.
Es gibt gastronomische Symbole, wie Sauerkraut und Brezel, aber das Tier, das mit dieser Region verbunden ist, ist der Storch.
Er ist in der ganzen Region zu finden.
Warum liegt dieser Vogel den Elsässern so am Herzen?
Seit dem Mittelalter ist er ein wichtiges Symbol. Damals galt der Storch als Tier der Fruchtbarkeit, daher kommt die Legende, dass Störche Babys zur Welt bringen.
Als sie im Frühjahr zurückgekommen sind, kündigte man ihre Ankunft an, indem man durch die Straßen schlenderte und Hörner blies und die Storchennester auf den Dächern der Häuser, die von einer Storchenfamilie ausgewählt wurden, Glück brachten, zumal sie ja Fleischfresser sind und sich von Schädlingen ernähren.
"Da brat mir doch einer einen Storch"
Dieses Haus hat Brezeln und Störche, wenn man dran vorbeigeht, dann
singen die Vögel.
Auch sehr schon in einem Garten gesehen.
Ein runzelblättriger Schneeball (Viburnum rhytidophyllum),
Man nimmt sie gar nicht so richtig wahr, weil sie durch die vielen Treppen schlecht erreichbar ist.
Der Mai ist auch schon wieder fast rum.
Pfingsten steht vor der Tür und hoffentlich auch schönes Wetter, ich habe soviele Radtouren vor.
Ich habe mich gestern mal durch Instagram geklickt. Was hier für ein Mist gezeigt wird ist schon schlimm und teilweise nicht mehr ansehenswert.







































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