Mein Besuch in Koblenz 1. Teil
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Als sich die Chance bot, mit Bekannten und einem Busunternehmen nach Koblenz zu fahren, habe ich die Chance gleich angenommen.
Der Besuch fand gleich mal am Anfang des Monats am 1. Juli statt. Ein gutes Ohmen, denn da kam bis jetzt schon einiges und es wird auch noch einiges im Juli kommen.
Als wir so über die Autobahn in Richtung Koblenz gefahren sind, sah ich Windräder ohne Ende. Wirklich soviele habe ich vielleicht mal vor Jahren an der Nordsee gesehen, aber hier an der Autobahn.
Eine Mitfahrerin stammt aus Koblenz, sie wohnt aber schon lange in Ingersheim und hat diese Reise wahrgenommen, um mal wieder Koblenz zu besuchen.
Sie meinte, die Windräder stehen nun bestimmt schon 20 Jahre hier und sie kennt es nicht anders. Prima, dann kommen diese Windräder ja bald weg, neue werden gebaut und der Schrott der alten Windräder muß ja auch entsorgt werden. Da bin ich mal gespannt.
Koblenz ist ja bekannt für das Deutsche Eck.
Der Bus brachte uns in die Nähe vom Forum Confluentes, wo wir dann ausgestiegen sind.
Nachmittags hatten wir dann eine Führung und bis dahin haben wir uns in der Stadt aufgehalten.
Einige wollten gleich was essen gehen, aber ich hatte keinen Hunger, denn die Zeit bis zur Stadtführung war sehr knapp und ich kann sagen, dass sich so eine Stadführung absolut nicht lohnt, bis auf ganz bestimmte Hinterhöfe, die man so alleine nicht findet, aber das muß man selbst entscheiden, ob man das haben möchte. Bei uns war es im Programm mit dabei, aber ich meine, wenn ich auf einige Faust losgehe, dann sehe ich mehr.
Ich wickele meist bei einem Stadtbesuch mein Programm ab und dann, wenn die Zeit reicht, gehe ich etwas essen, so scharf bin ich da auch nicht drauf. Das, was ich meist so serviert bekommen habe, so kann ich das auch, oftmal sogar auch besser.
Ansonsten kann man sich auch alleine auf die Socken machen und eines ist gewiß, Koblenz wird nicht meine Stadt werden.
Ausser dem Deutschen Eck und der Burg Ehrenbreitstein (die haben wir nicht besucht, weil die Zeit zu knapp war und ich noch einige bestimmte Sachen sehen wollte) finde ich die Stadt so toll auch nicht.
Die Burg werde ich sicherlich ein anderes Mal besuchen, denn die Reise wird immer wieder angeboten. Aber die Leute, die die Burg besucht haben, meinten, dass es sich nicht lohnen würde. Das liegt eben im Auge des Betrachters. Ich möchte die Burg schon mal sehen und mit der Seilbahn hochfahren und mit dem Bus die Straße wieder runter. Das geht, da oben gibt es wohl eine Bushaltestelle. Von der Seilbahn aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Wilhelm I.
Deshalb habe ich mich auch alleine auf die Socken gemacht, nur ein Mitfahrer wollte unbedingt mit mir gehen.
An diesem Tag war es warm und die Stadt proppenvoll.
Wem es gefällt, dass man, wenn man durch die Stadt geht, überall auf Straßencafes stößt, gut, ich bin eben anders.
Ich bin dann alleine in Richtung Deutsches Eck gewandert und wie der Teufel es so will, gabelte mich der Mitfahrer auf und den bekam ich nicht mehr los.
Was ich auch bekam, war eine Druckbetankung über sein Leben.
Ohhh, nee, ich wollte doch Fotos machen.
Aber der Herr war von der Sorte, die es gar nicht merken, wenn sie nerven.
Ich habe mir das Monument aber tatsächlich größer vorgestellt und so dolle fand ich es nicht.
Natürlich habe ich das Monument auch erstiegen.
Wie es so ist, habe ich mich gleich an der Kette verletzt, als ich mich festhalten wollte, das ist aber inzwischen wieder verheilt.
Man hat vom Monument aus einen schönen Blick auf die Moselmündung in den Rhein.
Ich denke, dass jeder das Deutsche Eck mit dem Kaiser Wilhelm I. kennt und auch den Wilhelm I. sollte man kennen, denn er wurde ja im Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles als Deutscher Kaiser proklamiert.
Versailles, einst Regierungssitz vom Sonnenkönig Ludwig XiV, war ein nationales Symbol und die Proklamation somit eine Machtdemonstration gegenüber Frankreich . Es war ein triumphaler Akt im Saal der 357 Spiegel.
Das historische Denkmal stellt Kaiser Wilhelm I. hoch zu Ross dar.
Die imposante Statue wurde ursprünglich 1897 eingeweiht, jedoch 1945 durch Artilleriebeschuss zerstört.
Hier gibt es auch eine interessante Info.
Die heutige Statue ist eine Rekonstruktion aus dem Jahr 1993 die wieder auf dem ursprünglichen Sockel thront.
Man kann das Denkmal besteigen und auch noch höher hinauf, jedoch für Leute mit Gehproblemen würde ich das nicht empfehlen. Innen hat man eine schöne Aussicht auf die Mosel und den Rhein.
Der Rhein ist der Fluß der auf der Seite der Burg Ehrenbreitstein fließt und die andere Seite die Mosel. Man kann hier also an beiden Seiten spazierengehen.
Bei dem "Engel" handelt es sich um eine sogenannte allegorische Figur. Sie Stelle einen Schutzgeist oder auch weiblicher Genius genannt, ober eine Siegesgöttin (Viktoria) dar.
Das Denkmal liegt leider so blöd im Schatten und die Sonne brannte von der anderen Seite, so, dass man schon Mühe hatte, ein Bild zu machen.
Zum Denkmal gibt es im Museum, das im Confluentes ansässig ist,
den ursprünglichen Kopf dieses Denkmales zu sehen. ES ist schon interessant.
Dazu noch diesen Zeitungsausschnitt. Ich habe das durch das Fenster fotografieren müssen, denn ich durfte ja ohne Eintritt nicht rein.
Vieles war aber aufgrund der doch recht zahlreichen Besucher nicht möglich zu fotografieren. es war, und ich hatte einen, nun ja, "lästigen" Begleiter.
Am kommenden Mittwoch geht es wieder in eine Stadt und auf einen Berg, auf den wir mit der Seibahn fahren.



































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