Mich zu hassen, macht dich auch nicht hübscher, Schätzchen.
Aus ´ma Scheißhafa wird nie a Suppaschüssel. *Schwäbische Weisheit*
Vor a bees Gosch ka mr ned nastanda. *Schwäbische Weisheit*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*
Wer die Grünen wählt, der wird sich später mal bitterste Vorwürfe machen. *Helmut Schmidt*

"Take Five" Dave Brubeck

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Jazz, schon alleine dieses Wort bereitete mir Kopfschmerzen. Auch heute noch zum Teil. 


Ich hatte mit 8 Jahren eine Schulfreundin, die Cornelia und die wohnte oben in Stuttgart nahe dem Bopser. 

Mit ihr habe ich die ganze Villa Weißenburg durchstreift, damals war diese Villa, die die Amerikaner bewohnten und abgezogen sind, in einem desolaten Zustand. Da war nix mehr in Ordnung. 

Ich habe ja schon darüber berichtet. Die Villa Weißenburg, die stand aber noch an ihrem Platz, die wurde erst zu 1961 abgerissen usw. usw. 

Die Cornelia hatte einen Bruder, der war ca. 16 Jahre älter als sie und er hatte ein Schlagzeug mit allem Drum und Dran und spielte dort mit seinen Freunden, ein paar Häuser weiter, mit seinen Freunden im Keller Jazz. 

 Bild: Internet

Ich verstand das nicht und fand das gruselig, ABER, er hatte - ich nenne es so - Besela (Besen) mit denen rührte er auf der Trommel herum. Irgendwie faszinierend, was das für einen Ton gab. 

Diese Besen, mit denen man im Jazz auf dem Schlagzeug besonders auf der Schnarrtrommel wischt, nennt man Jazzbesen. Eine "snare drum" ist eine auf beiden Seiten mit Fell bespannte Zylindertrommel mit Schnarrsaiten am Resonanzfell. 
Der Jazzbesen ist eine besondere Art des Trommelstockes. 

Schon faszinierend.  

Wenn ich das heute so höre, finde ich das gar nicht mal soo schlecht. 

Aber Jazz ist nicht so meines.
Es sei denn von Dave Brubeck. 




 Hier hörte ich zum ersten Male den Namen 
Dave Brubeck und von seinem Quartett,

dem Dave Brubeck Quartett und ich hörte "Take Five". 

 Dass mich dieses Instrumentaljazzstück über Jahre begleiten würde, hätte ich im Jahr 1958 nicht gedacht. 

Ich habe das Stück ab und an dann gehört, aber dann auch vergessen, weil es andere Dinge gab, die ich gehört habe.

 Dann nach meiner Scheidung wechselte ich innerhalb einer Behörde die Abteilung und hier begegnete ich einem Altsaxophonisten.

Dazu möchte ich sagen, das Saxophon ist ein total erotisches Instrument, vielleicht meine ich das auch, weil der Altsaxophonist es wirklich in jeder Hinsicht drauf hatte. 

So, wenn man dann einen Kerl hat, der auf dem Altsaxophon "Take Five" spielt, dann schmilzt man weg, zumindest ich, denn der Kerl sah auch noch gut aus, allerdings war er viel jünger, als ich, es war aber dennoch eine schöne Zeit, die ich sehr genossen habe. 



 Zur Geschichte von Take Five

Während einer Tournee hatte der Schlagzeuger Joe Morello und der Saxophonist Paul Desmond eine Idee für dieses ungewöhnliche Stück, das im 5/4 Takt entstand.

Der Name Take Five hat auch eine doppelte Bedeutung, er leitet sich zum einen von den fünf Vierteln eines Taktes ab und ist zum anderen eine Anspielung darauf, 

sich mal fünf Minunten Zeit zu nehmen. 

Pianist Dave Brubeck hatte für das Album "Time Out" die Kompositionen selbst geschrieben. 
Es fehlte aber dem Album noch ein kurzes Stück mit einem Kick, das mit dem Saxophon und dem Schlagzeug gespielt werden sollte.  

Dave Brubeck drängte seinen Saxophonisten, der sehr ungern komponierte dazu, diese charakteristische Melodie mit zwei einfachen sich wiederholenden Akkorden (Es-Moll und B-Moll) zu komponieren. 

Es sollte ja eigentlich nur ein kurzes Stück für den Schlagzeuger Joe Morello werden.  

Columbia Records, die Plattenfirma war äußerst skeptisch dem ungewohnten Rhythmus gegenüber. Sie willigte aber nach einem Zögern doch ein. 

Das Stück wurde 1961 aus dem Album herausgekoppelt und entwickelte sich zu einem Welthit und zur Erkennungsmelodie des Quartetts.  

Wenn man bedenkt, wie alt dieses Stück ist und es ist immer noch hochaktuell und für mich immer wieder ein so schöne Erinnerung an den

Altsaxophonisten 

 


 

 

 Dave Brubeck Quartett

"Take Five"






So geht es auch


 

Es gibt aber noch viel mehr wunderbare Titel von Dave Brubeck. 

Zum Beispiel Mozarts
Rondo ala Turca


 

 

 Wir machen heute ein Tour, die es in sich hat, die auch an einem See vorbeiführt.
Ich habe die Tour Zickzack-Tour genannt. 

Freu mich drauf.  

 Quellen: 

Dave Brubeck, hier
Jazzpages

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 Was anderes, Kolja von "Aktien mit Kopf" ist in Erfurt und zu Fuß zum Messegelände. Da ist alles schon abgesperrt, das wird lustig und kostenlose Werbung für die AfD. 

Während die Antifa schläft, reist die AfD an. 


 


 

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