Radtour zur Burgruine Blankenhorn
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Wieder im August bin ich mal wieder zur Ruine Blankenhorn geradelt.
Ich war schon öfters dort und habe das dann mit Touren verbunden.
In der Regel kommt man ja von unten über Eibensbach her.
Doch dieses Mal habe ich meine Tour zur Burg von oben her und über einige Trails begonnen.
Da es schon ordentlich warm war, habe ich dann doch meine Touren in den Wald verlegt und war zeitweise ganz alleine, was mir immer wieder sehr gut gefällt.
Viele Fotos habe ich nicht gemacht, weil es mir tatsächlich beim Anhalten immer zu warm war und es hat mich da schon den Boden reingedrückt,
Ich bin ja früh am Morgen losgefahren und da war es immer noch richtig diesig.
Landschaft bei Ochsenbach
Einen anderen Trail möchten mein Freund und ich bei Gelegenheit auch nochmals radeln. Dieser Trail geht aber dann in eine ganz andere Klasse.
Fall es jemand nicht weiß, Trails sind in verschiedenen Klassen eingeteilt.
S0 und S1 radele ich ohne Probleme.
Dann wird es schwierig für mich, für die anderen nicht. Die nehmen das locker.
Bei diesem hier ging es noch, aber es hatte ordentliche Steine und auch Wurzeln zu überwinden und eine kleine Schanze war auch dabei.
Nein, man muß es ja nicht radeln, aber ich finde es immer wieder recht abwechslungsreich, als immer eine Flachetappe zu fahren.
Was sehe ich hier, ich dachte ich sehe nicht richtig.
Ich habe das mal vor Jahren in Cleversulzbach auf dem Mörikepfad gesehen und dann nie wieder.
Es sind die Blüten und die Frucht der Schwarzen Tollkirsche.
Ich weiß, dass er in Cleversulzbach im Bettacher Wald wächst, aber ich habe ihn nie wieder gesehen.
Die Pflanze hat die Form einer hängenden, glockenförmigen Krone.
Außen eher bräulich und innen bräunlich grün, innen rötlich bis violett braun.
Die Tollkirsche ist in allen Teilen giftig und enthält giftige Alkaloide wie Atropin, die zu schweren Vergiftungen führen können.
Also ich lebe noch, ich habe sie angefasst, das war es aber dann.
Die Schwarze Tollkirsche (Atropa balladonna) wächst vor allem wild in lichten Wäldern West-, Mittel- und Südeuropa. In Deutschland findet man sie auch an schattigen und halbschattigen Standorten. Sie mag nährstoffreiche Böden, feute und vor alle kalkhaltige Böden.
Noch den Waldweg hinunter und ich bin an der Ruine Blankenhorn.
Vor vielen Jahren war ich mal dort, als Ferien waren und die Schüler hier nach Herzenslust "arbeiten" durften.
Und dann immer wieder mit Bekannten und dem Freund.
Schön ist es dort immer wieder.
Plötzlich kamen mit zwei größere Kindern und einem Elternpaar mit viel Krach den Berg herauf, dass ich mich nur wundern konnte.
Ich kenne die Sprache, man kann sich auch entsprechend benehmen und muß nicht den ganzen Wald zusammenschreien.
Die Kinder rasten wie die Beserker auf die Eidechsen zu, die waren natürlich weg, stocherten mit Stecken in den Löchern herum und als ich es ihnen dann verwehrte, kam als Antwort:
"NIx verstän!"
Da geht mir immer wieder so, ich glaube ich gewöhne mir das auch an.
Vielleicht haben die Kinder noch nie Eidechsen gesehen, deshalb muß man sie gleich mal in die Flucht schlagen.
Aber so zwei Eidechsen konnte ich doch noch ablichten.
Es gibt dort eine Grillstelle, die man benutzen kann, aber inwieweit die benutzbar war, das weiß ich nicht.
Ich hatte dann genug und bin dann noch auf einem Waldweg weitergeradelt und siehe da am Waldziest waren Kaisermantel und wieviele Weibchen und Männchen so schön. Nur haben sie nicht stillgehalten.
Welcher Teufel hat mich denn da geritten, dass ich Waldziest geschrieben habe. Eine Reihe unten schreibe ich ja Wasserdost. Das ist Wasserdost und kein Waldziest.
Es kann sein, dass ich heute morgen was über den Waldziest gelesen habe und das dann so verinnerlicht habe, dass ich Waldziest geschrieben habe. Aber der Kaisermantel ist tatsächlich am Wasserdost.
Ich rede ja auch mit dem Tierchen.
Die etwas bräunlicheren Kaisermäntel oder auch Silberstrich (Argynnis paphia) sind die Weibchen und die rötlichen die Herren.
Und ein Stromhäuschen in Großingersheim
Ich hatte gedacht ich radele noch beim Russischen Bären vorbei, aber leider war Niemand da. Es war tatsächlich zu warm.
Aber ich werde ihn schon noch erwischen, hoffe ich.
Die Burg Blankenhorn ist die Ruine einer Höhenburg bei Eibensbach, das ist Ortsteil von Güglingen im Zabergäu im Landkreis Heibronn.
Vermutlich wurde sie um 1220/30 durch die Herren von Neuffen erbaut und kam 1327 nach Württemberg.
68 Kilometer
4,0 Stunden
1.535 Höhenmeter
769 Climb
766 Downhill
2.171 Gesamtkalorien KCAL
Luftfreuchtigkeit 49 %
Luftqualität 2
C2 Einsparung = 10,9 KG
Wenn es auf dem Rad schon während der Fahrt 25 Grad hatte, dann kann man sich vorstellen, wie warm es doch war.
unterrichtet.
Das Schlimme ist, dass hier auch solche Leute mitmachen, die sich früher drüber darüber aufgeregt haben.
Herr Klingbeil und die Zuckersteuer, es ist unglaublich.
Es gibt Leute, die Moral nur im Stück haben; es ist ein Stoff, aus dem sie sich nie ein Kleid machen.
































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