Wäs
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Wäs, die echten Schwaben wissen, was eine Wäs ist.
Das ist im weitesten Sinne ein Flammkuchen und doch auch nicht. Aber so ist es wohl besser zu erklären.
Wäs kann man auch mit Lauch und Speck belegen oder - wie ich es gemacht habe - mit Äpfeln. ABER, es ist KEIN Apfelkuchen.
Die Wäs bereitet man mit Brotteig zu und manchmal kann man beim Bäcker auch noch eine Wäs kaufen. Sie wird in großen Blechen angeboten und dann werden Stücke davon abgeschnitten.
Oma hat im Backhaus in Cleversulzbach in großen Blechen immer eine Wäs gebacken.
Man kann - so habe ich es gemacht - die Wäs auf dem Blech backen, oder man formt einzelne Teigstücke und belegt die dann.
Der Teig ist locker und knusprig.
Ich habe die Wäs zubereitet, weil ich diese Woche auch Besuch hatte.
Es ist aber auch wichtig, dass man für die Wäs Mehl der Type 812 nimmt.
Ich habe immer kleine Mengen verschiedener Mehltypen im Hause.
Für den Hefeteig
500 g Weizenmehl (Type 812)
20 g Hefe
1 EL Salz
Für den Belag
75 g Weizenmehl Type 405
150 g Sauerrahm
2 Eier
1 TL Salz
8 mittelgroße Äpfel, ich schäle die Äpfel nicht, entferne nur das Kernhaus
in feine Spalten geschnitten,
4 EL Zucker, vermischt mit 2 TL Zimt, zum Bestreuen
Zubereitung
Das Weizenmehl mit 300 ml lauwarmem Wasser, der Hefe und dem Salz zu einem Teig verarbeiten und diesen ca. 45 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit für den Belag das Mehl, den Sauerrahm, die Eier und das Salz in einer großen Schüssel verrühren.
Den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Mit feuchten Händen den Teig - entweder in fünf gleich große Portionen teilen - oder ganz auf einem bemehlten Brett 10 Minuten ruhen lassen.
Danach die Teigstücke oder auch den Teig auseinanderziehen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Die Teigstücke mit der Sauerrahmmasse bestreichen und die Apfelspalten fächerförmig im Kreis platzieren. Die Fladen mit Zimtzucker bestreuen und im vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten goldbraun backen.
Mit der Wäs, auch schwäbische Pizza genannt, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Schön war es, am Sonntag möchte ich wieder auf die Schwäbische Alb und verschiedene Ziele anradeln, mal sehen, was mich dort erwartet.
Wettertechnisch soll es ja richtig schön werden.
Solange die S-Bahn wieder über die zu reparierende Brücke von hier aus fährt, möchte ich das hinter mich bringen.
Die Tour werde ich auch aus Gründen der Dokumentation noch zeigen.
Ab Oktober wird dann wieder für drei Wochen an der Brücke gebaut.
Leider keine Schmetterlinge gefangen, man kann ja nicht immer Glück haben.
Dennoch wars eine sehr schöne und anspruchsvolle Tour.
Die Bloggerleseliste geht schon wieder nicht.













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