Xerxes oder Serse, Oper von Georg Friedrich Händel
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23. Februar 1685 in Halle a.d. Saale
14. April 1759 in London
Händel, ein wunderbarer Komponist, den ich schon sehr lange kenne und auch seine Musik sehr gerne höre.
Man denke z.B. vor allem auch an die Wasser- und die Feuerwerksmusik, über die ich ja auch schon geschrieben haben.
Ich habe zwar auch eine Biografie von ihm, aber bei Wiki kann man sie genauso lesen.
Ich stelle heute, weil ich ja letzte Woche den Perserkönig Xerxes vorgestellt habe,
die Oper Xerxes oder auch Serse von Händel vor.
In dieser Oper Xerxes, Originaltitel Serse, geht es um ein Geflecht aus Liebe, Eifersucht, Macht und vor allem Missverständnissen rund um den launischen Perserkönig Xerxes. Xerxes bedeutet "Über Helden herrschend".
Er ist eigentlich mit Amastris verlobt, verliebt sich aber Hals über Kopf in Romilda.
Es gibt allerdings ein Problem: Romilda liebt den Bruder von Xerxes, Arsamenes und dieser liebt Romilda zurück.
Xerxes belauscht Romilda und Arsamenes und merkt, dass sein eigener Bruder sein Rivale ist. Er ist ja der König und verbannt seinen Bruder kurzerhand vom Hof.
Romilda aber weist Xerxes zurück.
Alles in allem kommt es auch wegen eines Briefes zu großen Eifersuchtszenen mit Amastris.
Xerxes versucht Romildas Vater, er ist sein Feldherr zu überlisten, indem er verspricht, Romilda mit einem Angehörigen des königlichen Hauses zu vermählen.
Der Vater denkt an Arsamenes und verheiratet Romilda und Arsamenes heimlich.
Xerxes erfährt dieses und tobt vor Wut. Erst als man ihm seine Treulosigkeit vorhält, bricht der stolze König in sich zusammen.
Gleich zu Beginn der Oper singt Xerxes die weltberühmte Arie
Ombra mai fu.
Früher wurde so hohe Arien für Männer geschrieben, weil die Musikwelt vom Klang so hoher Männerstimmen fasziniert war. Auch war Frauen das Singen auf Kirchen- und Opernbühnen lange Zeit verboten. Getreu dem Paulus-Wort: "Die Frau schweige in der Gemeinde" untersagte die Kirche den Frauen das Singen.
Diese Arien wurden im 17. bzw. 18. Jahrhundert - das war die Blütezeit des Barock - nie von natürlichen Tenören oder Bässen gesungen. Diese Rollen wurden für Kastraten komponiert.
Um die hohen Stimmen der Jungen zu bewahren wurden begabte Knaben vor der Pubertät kastriert. Der Kehlkopf wuchs nicht weiter, während der Brustkorb und die Lunge das normale Erwachsenenvolumen erreichten.
Kastraten besaßen die Stimmhöhe eines Soprans oder auch Alts. Aber die Lungenkraft eines erwachsenen Mannes. Hier erreichten sie durch die Kastration eine engelsgleiche Stimme und das galt als absolutes Schönheitsideal.
Ein ganz berühmter Kastrat war Farinellli. Hier gibt es auch einen Film, den ich damals auch gesehen habe.
Farinelli
Diese Praxis änderte sich im 18. bzw. 19. Jahrhundert, auch als die Kastration verboten wurde. Nun kam der heroische Tenor.
Kastratenrollen werden heute meist von Countertenören, Männer im Falsett oder auch Mezzosopranistinnen gesungen.
In dieser Arie preist Xerxes den angenehmen Schatten eines Platanenbaums.
Das Stück ist auch als Largo von Händel bekannt.
In dem Händel auf einen venezianischen Text aus der Mitte des 17. Jahrhunderts (den Silvio Stampiglia 1694 nochmals für Bononcini bearbeitet hatte) zurückgriff, ergab sich fast von selbst der lockere Ton dieser amourösen Staatsaffäre und komplizierten Liebesintrige. Händels Opernschaffen neigte sich dem Ende zu. Serse war seine letzte Oper am Haymarket Theatre, dem Ort seiner Triumphe und seiner Niederlagen. Die Opera seria hatte sich in London überlebt. Händel kehrte mit Serse zurück zu seinen Anfängen.
Den Mittelpunkt dieser ernst-heiteren Komödie bildet Xerxes, dessen Launenhaftigkeit zum Grundmotiv der Handlung wird.
Den historischen Feldzug gegen Griechenland 480 bis 477 v. Chr. eröffnet der König so ganz nebenbei. Zu Beginn ist die Welt noch in Ordnung, der König befindet sich mit sich und seiner Umgebung in Harmonie. Händel gestaltet die pastorale Idylle mit einem Larghetto "Ombra mai fu".
Es ist kein trauriges Stück und wurde zur wahrscheinlich zur meistgespielten Musik innerhalb von Händels gesamten Euvre.
Xerxes besingt - wie von Herodot überliefert - eine Platane.
Mit der Verliebtheit des Xerxes beginnt ein Strudel dramatischer Verwicklungen, in dem der König die Führung verliert und damit die Zeilscheibe von Händels Ironie wird.
Der raschen Folge der Ereignissen entspricht die leichte und flexible Musik, die mit wenigen Ausnahmen, z.B. die Furienarie des Xerxes gegen Ende des 3. Aktes,
Begleitende und unbegleitende Rezitative und Ariosi sind gekonnt gemischt und die 42, meist kurzen Arien und Duette treiben die Handlung eher voran, als dass sie, wie üblich in der Seria, reflektierende Ruhepunkte bieten.
Die einzige wirklich komische Figur ist der Diener Elvrio mit seinen realistischen Blumen-Rufen und seinem Couplet im 2. Akt.
Serse war ein Mißerfolg, den erst die Göttinger Wiederaufnahme 1924 (Übersetzung Oskar Hagen) ausgeglichen hat.
1972 schuf Joachim Herz zusammen mit H.Gurgel und E. Röhling für seine Leipziger Inszenierung eine vielbeachtete Bearbeitung, die sich auf den deutschen Bühnen durchsetzte.
Quelle: Knaurs Opernführer, Fath/Würz
Serse
Drama per musica in 3 Akten, Text nach Serse von Nicolo Minato.
Uraufführung am 15. April 1738 in London, King´s Theatre Haymarket.
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Ich muß jetzt gleich einkaufen und ins Breuningerland und verschiedenes erledigen.
Ob ich morgen - wie geplant Radeln kann - weiß ich noch nicht. Ich bin gestern - blöderweise - über den Teppich gestolpert, weiß der Hecht warum und bin auf das rechte Knie gefallen, das eh schon - wie das linke Knie - einen Knorpelschaden der Stufe 4 hat. Da muß ich wohl ausruhen oder mich auf eine kleine Radtour beschränken. 91 Kilometer wie geplant, wird das Knie wohl nicht durchstehen, ich verschiebe das eben. Aber machen möchte ich die Tour auf jeden Fall.
Ich möche ja nicht schreiben, was ein Knorpelschaden der Stufe 4 ist, also mit in die Hocke gehen oder einfach aufstehen, das ist nicht mehr.
Aber es ist halt so und ich sollte künstliche Knie haben, das möchte ich aber nicht und werde es, solange es so geht, auch nicht machen lassen.
Mein Arzt meint immer, dass ich noch so radeln und laufen kann, ist erstaunlich, aber gerade bei solchen Knieproblemen hilft tatsächlich RADELN.
Zwei Radtouren mit ordentlichen Höhenmetern habe ich noch zu zeigen.
Nun habe ich auch mal gejammert.
Ich habe in Ludwigsburg ein neues Geschäft enteckt, Action heisst es und es ist ein richtiger Billigladen, aber er hat schon Dinge, die sehr preiswert sind. Angenehm ist es dort nicht einzukaufen.
Ich frage mich, sie die ihre Leute bezahlen, die sind aber allesamt sehr sehr freudlich. Alle Achtung.
...und ich frage mich, was mit unserem Bundestag usw. los ist.
Es widert mich alles nur noch an.
Was ich noch vergessen hatte, als ich auf dem Merkur war, kam eine ganze Motorradgruppe mit ukrainischem Nummernschild, die packten, als ich auf den Bus gewartet habe, ihr Equipment zum Gleitschirmfliegen aus.
Ich habe ein Foto gemacht, möchte das aber nicht so zeigen.
Motorräder sind teuer und das Equipment zum Gleitschirmfliegen auch.










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