Die Martinskapelle in Bregenz
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Im Jahr 2021 sind wir mit Bekannten nach Bregenz gesegelt. Damals war mein Freund noch Mitglied im Segelclub.
Wir haben dort festgemacht und sind durch die Stadt geschlendert. Auch waren wir in der historischen Oberstadt.
Leider habe ich damals vergessen, den 2. Teil zu zeigen.
Mir hat es ganz gut gefallen und ich dachte, ich komm ja wieder. Dass es dann so lange dauern würde, bis ich die Stadt dann 2026 besucht habe, das hätte ich niemals gedacht.
Nun habe ich halt den Besuch von 2021 und 2026 gemischt.
Wir sind 2021 aber dann noch weiter gesegelt, das zeige ich ein anderes Mal.
Aber auch sonst war ich ja schon mit dem Rad am Bodensee und habe davon berichtet. Damals von Radolfzell aus.
Auch war ich ja auch schon in den Häusern von Mia Hesse und auch Otto Dix. Hier zusammen mit der wunderbaren Frau Gruha.
Hier freue ich mich so sehr auf eine Ausstellung, die ich mit Frau Gruha besuchen darf. Es ist zwar erst Anfang des nächsten Jahres. Ich freue mich drauf, denn das gibt sicherlich einen Höhepunkt.
Da dieser Post über Bregenz auch wieder sehr umfangreich wird, werde ich zwar berichten, aber doch dann nicht alles auf einmal.
Als erstes möchte ich die Martinskapelle zeigen, die in der sogenannten Oberstadt hoch auf dem Berg in Bregenz liegt.
Martinsturm Bild von 2026
Der Eingang in die Kirche, das Bild ist von 2020 aber es hat sich nichts geändert. Nur das Wetter hätte schöner sein können.
Martin teilt seinen Mantel mit dem frierenden Bettler (Martinslegende).
Die Martinkirche gehört zur Pfarre Herz Jesu und wird heute für kleine Messfeiern, Hochzeitsfeiern und Taufen genutzt. Das Patrozinium, der Namenstag des hl. Martin, wird jeweils am Sonntag um den 11. November gefeiert. Patrone: Hl. Maria und die Hl. Alexius, Oswald und Martin.
Die Fresken in der Martinskapelle zählen zu den bedeutendsten Kulturgütern im Bodenseeraum.
Die Fresken kann man sich hier alle ansehen.
Hugo I. von Tübingen, erbt über seine Frau Elisabeth die Grafschaft Bregenz. Um 1250 gründet sein Sohn Graf Hugo II von Montfort/Bregenz die Stadt Bregenz (heutige Oberstadt) neu.
In der Nordost-Ecke der Stadtmauer wird ein dreistöckiger Speicher eingegliedert mit einem Weinlager im Keller, einem Getreidespeicher im Erdgeschoss und einem Obergeschoss, das Graf Wilhelm III von Montfort/Tettnang/Bregenz zu einer Kapelle umgestalten lässt. Von 1362 bis 1365 erfolgt die Ausstattung mit Fresken im Auftrag von Graf Wilhelm lII von Montfort von einer Malerwerkstatt wahrscheinlich aus dem süddeutschen Raum. Im Jahr 1648 werden diese übermalt und im Jahr 1857 wieder entdeckt.
Um 1600 wird der Martinsturm mit der monumentalen Zwiebelkuppel nah dem verheerenden Stadtbrand von 1581 als Feuerwache dem Speicher "aufgesetzt".
Baumeister: Benedetto Prato aus Graubünden.
1701 und 1705 erhält die Kapelle ein Langhaus, indem der Trimphbogen zwischen dem barocken Langhaus und dem mittelalterlichen Kapellenraum durchbrochen wird.
Insgesamt gibt es 50 Fresken bzw. Fragmente. Die Fesken sind bildhafte Darstellung aus der Bibel für jene, die nicht lesen konnten und das waren im 14. Jahrhundert so gut wie alle. Es sind Darstellung zahlreicher Heiliger, deren Legenden die Menschen damals gut kannten.
An der Ostseite im obersten Register die Sieben Freuden Mariens. Darunter die heilige Ursula auf ihrer Rheinfahrt nach Köln (davon habe ich schon bei der Ausstellung in der Staatsgalerie berichtet), die Grablegung Christi und das Gastmahl des Pharisäers Simon, an dem laut Namensliste überlieferungswidrig der heilige Paulus teilnimmt. Die Sünderin trocknet ihre Tränen und salbt die Füße Jeus:
In keiner der drei Bibelstellen wird die Sünderin als Maria Magdalena bezeichent!
Das sind nun Bilder von 2021 als wir in der Martinskapelle waren.
Damals standen rosafarbene Lilien am Altar.
Es hat sich nicht viel verändert.
Historische Holzskulptur des Heiligen Josef mit dem Jesuskind.
Die Skulptur ist unvollständig. Fassungsreste (weiß und hölzerne Partien)
Seitenaltar des heiligen Vitus (St. Veit).
Es ist ein weiterer historischer Seitenaltar, der dem heiligen Vitus gewidmet ist.
Das w#re es jetzt erstmals, es kommt aber noch eine ganze Menge von Bregenz.
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Wir sind gestern wieder geradelt, war so schönes Wetter und das wird wohl die ganze Woche weiter so bleiben. Ich werde mich heute aufraffen und mal schauen, wie der Herbst im Leudelsbachtal aussieht und ob es Pilze gibt und ein wenig durch das Unterholz gehen.
Dann will ich beim Bauern noch ein paar Kürbisse kaufen. Der hat so schöne Butternuts und davon eine Pizza machen, ich bekomme morgen Besuch.
Schade, dass im Moment überall Baustellen sind. Ich werde meine Touren mit dem Zug wohl so nicht mehr dieses Jahr machen können. Aber das nächste Jahr kommt ja bestimmt.
Morgens ist es dunkel und um 17.00 Uhr ist es dunkel.
Aber dennoch mag ich diese Jahreszeit.
Quelle: Pfarramt Herz Jesu Bregenz
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