Mein Motto: NO RISK NO FUN!
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes (GG).
Wir haben ein Korn in die Erde gelegt, der Samen wird noch aufgehen. *Margot Honecker*
Je älter ich werde, umso mehr verstehe ich, warum Katzen mitten im Gespräch einfach weggehen. *Unbekannt*
A Schwob wird erscht mit 40 gscheit, an andrer net in Ewigkeit *Schwäbisches Sprichwort*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*

Rundfahrt mit dem Pedelec von Zuhause nach Stuttgart und wieder zurück

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Wie ich schon geschrieben habe, stehen noch zwei Radtouren im Oktober aus. 
Inzwischen habe ich die erste im November schon fertig.  

Die vorletzte Tour im Oktober war kurz, da wir erst am Mittag losgeradelt sind und dennoch haben wir einiges gesehen. 

Ich habe meinen Freund von hier aus nach Stuttgart mit dem Pedelec begleitet.
Meistens kommt er mit dem Rad von Stuttgart hierher.  

Diese Woche werde ich nicht aufs Rad kommen, denn bis jetzt war ich nur zu Fuß unterwegs und habe gestern und heute bestimmt 
20.000 Schritte gemacht.
 Da achte ich schon drauf, dass ich auf meine Schritte komme. Zum Bahnhof von hier aus gehen, in Bietigheim aussteigen und dann zum Zahnarzt gehen und dasselbe wieder zurück. Man bekommt nicht immer einen Bus, der einen an den Bahnhof fährt und bis ich da warte, da kann ich auch laufen. 

Das war am Montag so und heute nach Ludwigsburg genauso. Es klappt soweit alles, warum soll ich das Auto aus der Garage holen, wenn ich ein Deutschlandticket habe. Das bisschen Laufen schadet mir nicht, im Gegenteil. 

Aber nun zu der Tour meines Freundes und mir. 

Wir sind von hier aus in Richtung Hoheneck geradelt, weil mein Freund hier noch etwas einkaufen wollte und von da auf den Neckartalradweg in Richtung Zugwiesen,   die sind immer wieder interessant, hier haben wir Kälbchen und eine Kuh gesehen. 

Die Kälbchen sind so goldig und ich kann nie verstehen, wie man sowas aufessen kann. Das was zu Kalbfleisch verarbeitet wird, sind meistens männliche Kälber denn die weiblichen Tiere werden dann als Milchkühe weiterverarbeitet. 
Ich finde es sind Lebewesen und die isst man nicht auf. 
Ganz abgesehen davon, dass der Fleischkonsum der Leute dann dazu führt, dass soviele Tiere gezüchtet werden. Das "ich esse wenig Fleisch" zählt nicht, denn es gibt soviele Menschen, die wenig Fleisch essen, das wird das auch viel. 





Ich habe noch nie so eine gefleckte Kuh gesehen und habe mich mal schlau gemacht. Es handelt sich wohl um eine Rasse der Pustertaler Sprinzen. 

Das arme Tier wird zur Fleischerzeugung eingesetzt. 


Ich denke hier auch immer dran, wie die Leute ihren Kinder die Kälber und die Kühe zeigen, ach die sind sooo goldig und nachher fressen sie das Fleisch. 
Man kann den Kindern ja nicht sagen, dass sie gerade hier das Fleisch einer Kuh, eines Schweines oder eine Kälbchens fressen. 

Da bekomme ich regelmäßig mit meinem Freund Streit, denn der ist ein Fleischfresser. Bei mir bekommt er das nicht, das muß er sich zuhause selbst zubereiten, bei mir hier wird kein Fleisch gekocht oder gegessen. 
Basta!

Ich denke immer an das Zitat von Christian Morgensern:

"Weh dem Menschen, wenn nur ein Tier im Weltgericht sitzt."

 In Remseck sind wir dann weiter am Neckar entlang gefahren und hier hat uns schon ein wenig der Herbst begrüßt. 



... und Pilze in rauhen Mengen. 
Ganze Hänge von Pilzen wachsen hier, ich war begeistert. 

ES handelt sich hier wohl auch wieder um einen Hallimasch, wohl um den
Honiggelben Hallimasch (Armillaria mellea).

Aber hier auch aufpassen, bei büschelig wachsenden Pilzen mit gelblich-braunen Hüten besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen Arten (z.B. Stockschwämmchen verwechselt mit dem giftigen Gifthäubling oder Schwefelköpfen oder auch Hallimasche, die roh giftig sind und abgekocht werden müssen).

Aber Pilze nie alleine bestimmen, auch Pilzkenner wissen wirklich nicht alles.  






Dann standen wir hier und schauten. Was ist denn das?
Ich habe angenommen, dass es sich hier um alte Hallimasche handelt, aber
es scheint nicht so zu sein. 

Hier soll es sich um sogenannte Fadenkeulchen der Gattung Stemonitis (wie das Dunkle Fadenkeulchen, Stelzen-Schleimpilz, oder das Gemeine Fadenkeulchen) handeln. 
Selbst, wenn es nicht so ist, so habe ich doch wieder etwas gelernt. 

Da ich diese verfaulten Pilze hier neben den Hallimaschen gefunden habe, denke ich aber, dass es doch alte Hallimasche waren. 



Ist dieser Götterbaum nicht wunderhübsch. 



Wir sind dann weiter in Richtung Stuttgart-Zuffenhausen geradelt und hier kommt man sich vor, wie in der Türkei.  

Der Ausländeranteil im Stuttgart Stadtbezirk Zuffenhausen liegt bei 26,9%, die Gesamtbevölkerung 38.712 Einwohner, Stand Stadt Stuttgart, 2023.
Menschen aus der Türkei stellen in Zuffenhausen zusammen mit Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien, Italien und Griechenland die größten Gruppen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, wobei die Türkei insgesamt die größte einzelne Nationalität unter den ausländischen Staatsbürgern in ganz Stuttgart bildet (18.026 Personen stadtweit).

Es ist gewöhnungsbedürftig dort durchzuradeln, das auch, weil wir von einem dicken BMW mit Ukainischem Kennzeichen attakiert wurden. Auch die Dame, die neben dem Fahrer saß blinkte und blitzte nur. Jetzt frage ich mich, wer kann sich aus der Ukraine so ein Fahrzeug leisten? Das ist mir aber auch in Baden-Baden aufgefallen, da kam eine ganze Motorradgruppe mit ukrainischem Kennzeichen und mit viel Gepäck zum Gleitschirmfliegen. 

Es gibt schon reiche Leute in der Ukraine!!!!
Ich wundere mich halt immer wieder!

Noch waren wir nicht aus Zuffenhausen raus und siehe da.
Vor einiger Zeit bin ich ja mit der S-Bahn über Weilimdorf nach Weil der Stadt samt Rad gefahren und ich habe mich noch über das Flugzeug, das ich im Vorbeifahren gesehen habe, gewundert. 

Nun hatte ich das Flugzeug direkt vor Augen. 

Es handelt sich um einen ausrangierten Lockheed F-104G Starfighter (Kennung 22+22, ursprünglich 23+24 auf dem Dach der Firma Merkle Schweißtechnik in Stuttgart-Zuffenhausen.







Der Jet steht seit Frühjahr 2013 auf dem Dach eines Industriegebäudes, Zahn-Nopper-Straße in Stuttgart-Zuffenhausen.

Der Unternehmer und Hobbypilot, Hartmut Rehorsch kaufte die entmilitarisierte Maschine, ohne Triebwerk und Waffen und ließ sie auf dem Dach montieren.  
Die Installation sorgte für heftigen Protest bei Anwohnern, die nicht jeden Tag auf ein Kampfflugzeug blicken wollten, sowie für Auseinandersetzungen mit dem Baurechsamt. 

Der Starfighter galt während seiner Bundeswehr-Dienstzeit ab den 1960er-Jahren wegen zahlreicher Abstürze als umstrittenes Flugzeug. Das Flugzeug ist auch als "Witwenmacher" bekannt. Die auf dem Dach montierte Werknummer 683D-7208  trägt eine ähnliche Lackierung mit der taktischen Nummer 22+23.

Mehr Details gibt es HIER  

Nun, das Flugzeug durfte bleiben und es gibt auch kein Recht ohne Blick auf dieses Kampfflugzeug zu leben. 

Ich finde das richtig gut und es ist auch eine Erinnerung an die Männer, die mit diesem Flugzeug ums Leben gekommen sind.  

Hier steht auch Kunst und zwar dieses Pferdchen stellvertretend für Stuttgart. 
Komisch, viele Stuttgarter wissen gar nicht, woher die Name Stuttgart kommt.


 

Stuttgart entstand auf einem Gelände, das ein Stutengarten war.  

Gegen später habe ich mich dann von meinem Freund verabschiedet und bin alleine in Richtung Zuhause geradelt. Dabei habe ich tatsächlich noch ein paar Blümchen gefunden. 

Den Wegerichblättrige Natternkopf (Echium plantagineum).

Es handelt sich um eine nicht heimische Pflanze und ich habe sie auch noch nie gesehen.  




Sodele, der bekannte Weg über die Justizvollzugsanstalt Stammheim und die Solitudeallee in Richtung Kornwestheim. 

Dort wurde vor einiger Zeit die alte Pflugfelder Brücke, die ich auch schon fotografiert haben, abgebrochen und eine neue Brücke gebaut. 

HIER  

Hier sieht man wunderbar auf den Rangierbahnhof in Kornwestheim, den ich gelegentlich auch anradeln werde, Touren sind weiterhin drin, nur eben mehr in der Umgegend und um 16.00 Uhr werde ich da wohl auch Zuhause sein. 

Von der Brücke blickt man auf die Gleisharfe und die Weichenanlagen direkt hinter dem Ablaufberg (Hump).

Ein Ablaufberg, englisch Hump, ist eine künstlich angelegte Steigung in einem Güter- oder Rangierbahnhof, die dazu dient, Güterwagen mithilfe der Schwerkraft zu trennen und automatisch oder teilautomatisch in verschiedene Rihtungsgleise zu sortieren.  

Das Motiv fängt die Verteilung der Schienenwege ein, auf denen Güterwaggons über das Gefälle des Ablaufbergs in die verschiedenen Richtungsgleise rollen, um dort zu neuen Güterzügen zusammengestellt zu werden. 

Wenn man sich dafür interessiert, ist das ganz schön interessant. 
 





Ab hier es dann ratz fatz nach Hause. 

Rangierbahnhof Kornwestheim:

https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/eisenbahn-romantik/folgen/folge-1066-artikel-100.html



Über den Wasserturm habe ich auch schon berichtet. 
HIER 


Kälte macht mir nix aus, denn ich bin warm angezogen. 

 Ich heize im Moment auch noch nicht, es ist nicht nötig, da ich von den Heizungsorgien der Nachbarn lebe. Ich habe durchschnittlich 20 Grad in der Wohnung und laufe mit kurzen Ärmeln und nackten Füßen hier in der Wohnung herum. Ich bin aber auch nicht dauernd erkältet.  
Ich habe früher auf dem Bau bei Kälte gearbeitet und in der Schreinerei, in der ich meine Lehre gemacht habe, war es auch nicht gerade warm. Ich bin auch nicht verfroren. 

Die Leute sind heute herumgelaufen und so angezogen, als wenn es tiefster Winter wäre. Was machen sie, wenn es wirklich kalt ist???? 

Den Post schicke ich heute los, deshalb gibt es morgen nichts. 
Am Donnerstag gibt es wieder Blümchen. Ich freue mich drauf. 

 Wie immer eine Zusammenstellung:

 Tour am 20. Oktober 2026

53 Kilometer
1.012 Höhenmeter
508 Climb
504 Downhill
2,0 Stunden Fahrzeit
Gesamtkalorien 1.391 KCAL
Wetter: 11 Grad bedeckt
Luftfeuchtigkeit: 74 %
Luftqualität 3
CO2 Einsparung = 8,6 KG 


Zu was manche Leute fähig sind, wenns Halloween ist. 
Die Besitzer von Schwarzen Katzen wurden darauf aufmerksam gemacht, dass sie ihre Katzen nicht rauslassen sollen. 
Schwarze Katzen werden wohl zu Tode gefoltert. 
 
Ich mußte lachen, bei mir hat keiner geklingelt, ich hätte auch nicht aufgemacht, ich halte da nichts davon.  

 

Kommentare

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Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt, wie "ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.