Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern – Sie können an einem Druckfehler sterben. *Mark Twain*

Die Begriffe vereinfachen, ist die erste Tat aller Diktatoren "Erich Maria Remarque*

Ich dachte immer, jeder Mensch ist gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen. *Erich Maria Remarque*
Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren. *Romain Rolland*
Ohne Grundsätze leben, oder in den Fesseln verderblicher Grundsätze durchs Leben rasseln, ist eine gleich erbärmliche Existenz.*Daniel Christian Schubart"

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst. *Erich Maria Remarque*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Die Kapelleninsel am Monrepossee in Ludwigsburg

Werbung wegen Ortsnennung ohne Vergütung.



Wer am Seeufer von Schloss Monrepos steht, hat sie im Blick: die idyllisch liegende Kapelle auf einer kleinen Insel. Das Umrunden mit einem Ruder- oder Tretboot ist erlaubt, das Betreten ist jedoch verboten – für alle, die keine Ausnahmegenehmigung haben. Die kann man bekommen, wenn man ein Führung bucht. 




Weithin sieht man das Kreuz des Kirchturms, das in die üppigen Baumkronen hineinreicht. Interessant ist der Kirchturm, der sich nach oben verjüngt und auf gotische Spitzbogenfenster folgt ein Maßwerk aus runden Herzen. Eklektizismus nannte man im 19. Jahrhundert diese Vermischung historischer Stile.




Doch das Kirchlein ist viel älter.
Herzog Carl Eugen von Württemberg ließ die kleine Kapelle für sich und seine zweite Gemahlin, Franziska von Hohenheim, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichten, im „englischen Dörfle“ von Hohenheim. Auf die Insel im See im Ludwigsburger Stadtteil Eglosheim kam sie erst im Jahre 1810.

 Unter König Friedrich I. – 1806 war der Herzog von Kaiser Napoleon in diesen Rang erhoben worden – wurde sie dort wieder aufgebaut. Friedrich I. ließ damals das im Dornröschenschlaf liegende Seeschloss Morepos, das einst sein Onkel Carl Eugen initiierte und aufgab, wieder in Schuss bringen. Leider wurde das Schiff (das man im Herbst ganz deutlich sehen kann, wenn die Bäume ihre Blätter verlieren) im Krieg durch einen Bombentreffer zerstört. 




Da das Schloß Monrepos nicht weit von mir entfernt ist, bin ich öfters am See und kann mir dieses Kirchlein ansehen.




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Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und wehen Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden!

*Ludwig Uhland*