Mich zu hassen, macht dich auch nicht hübscher, Schätzchen.
Aus ´ma Scheißhafa wird nie a Suppaschüssel. *Schwäbische Weisheit*
Vor a bees Gosch ka mr ned nastanda. *Schwäbische Weisheit*
Diejenigen, die zu klug sind, sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden die dümmer sind, als sie. *Platon*
Halbdackel ist im Schwäbischen komischerweise die Steigerung von Dackel. *Rolf-Bernhard Essig*
Wenn jemand ein Dackel ist, dann ist der nicht besonders geschickt und eher ein bisschen dümmlich. Aber ein Halbdackel ist ein echter Blödmann! *Rolf-Bernhard Essig*
Wer die Grünen wählt, der wird sich später mal bitterste Vorwürfe machen. *Helmut Schmidt*

Netzfund

Wir haben früher bei Regen draußen gespielt, aber manche sind bei Hagel rausgegangen und die wählen heute GRÜN!

Der Kaisermantel

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Die warmen Strahlen der Nachmittagssonne tauchten den Garten in ein goldenes Licht. Für Eva war es der perfekte Moment. Auf dem stattlichen, purpurroten Sonnenhut saß ein wunderschöner Kaisermantel. Seine orangefarbenen Flügel, durchzogen von einem edlen, schwarzen Gittermuster, waren weit geöffnet. Ein absolutes Traummotiv.
Eva ging in die Hocke, hielt den Atem an und blickte durch den Sucher. Nur noch ein kleines Stück scharfstellen... Klick.
„Kannst du mal aufhören, mir dieses riesige Glasauge ins Gesicht zu halten?“, brummte eine winzige, aber überaus genervte Stimme.
Es war der Kaisermantel. Sein Name war Aurelius, und er hatte heute absolut keine Lust, Model zu spielen. Er war nicht hier, um schön auszusehen, sondern weil er schrecklichen Hunger hatte. Der Nektar des Sonnenhuts war süß und klebrig, aber dieses ständige Herumschleichen des Menschen ruinierte ihm den ganzen Appetit.
Der Fotograf, der natürlich kein Schmetterlingsisch verstand, sah nur ein perfektes Bild und machte noch einen Schritt nach vorne. Klick. Klick.
„Oh, bitte!“, seufzte Aurelius und klappte demonstrativ die Flügel zusammen. Jetzt war von seiner kaiserlichen Pracht nicht mehr viel zu sehen. Die Flügelunterseiten zeigten nur noch ein unauffälliges, grünlich-silbernes Muster. Er sah jetzt eher aus wie ein vertrocknetes Blatt, als wie der König des Blütenreichs.
„Mach die Flügel wieder auf, du wunderschönes Ding!“, flehte Eva leise und wedelte vorsichtig mit der Hand, in der Hoffnung, den Falter zu einer neuen Pose zu bewegen.
Aurelius dachte gar nicht daran. Er drehte dem Objektiv den Rücken zu, krabbelte ein Stück weiter nach links und steckte seinen Rüssel tief in eine kleine Röhrenblüte. Schlürf. Das war viel besser.
Doch Eva gab nicht auf. Sie veränderte den Winkel, legte sich flach in den Rasen und wartete geduldig darauf, dass die Flügel sich wieder öffneten.
„Der Typ ist ja hartnäckig“, murmelte Aurelius genervt zu der Hummel, die gerade auf der Nachbarblüte gelandet war.
 
„Genieß doch die Aufmerksamkeit“, summte die Hummel gutmütig zurück. „Mir laufen sie nie hinterher. Zu pummelig, sagen sie wohl.“
Aurelius schüttelte den kleinen Kopf. Er hatte genug. Er wollte in Ruhe fressen, ohne dass jeder Bissen dokumentiert wurde. Als Eva gerade den Atem anhob, um den nächsten Versuch zu starten, fasste der Kaisermantel einen Entschluss.
Er wartete, bis das Objektiv ganz nah an ihn herangezoomt war. Dann öffnete er mit einem Schlag die Flügel – aber nicht, um zu posieren. Mit einem kräftigen Abstoß flog er mitten auf die gläserne Linse der Kamera, hielt sich kurz an der Sonnenblende fest und krabbelte frech im Kreis herum.
„Hey!“, rief Eva überrascht und wich erschrocken zurück. Das Bild im Sucher war plötzlich komplett schwarz-orange verschwommen.
Aurelius nutzte den Moment der Verwirrung. Mit einem eleganten Looping flog er davon, geradewegs hinein in den kühlen, schattigen Waldrand, wo andere Blüten auf ihn warteten. Dort gab es zwar keine Evas, aber jede Menge Nektar und vor allem: absolute Privatsphäre. Ein echter Kaiser bestimmt schließlich selbst, wann er Hof hält.
Eva zog sich dann zurück und dachte: "Das war wohl heute nichts, dafür hatte ich heute andere schöne Erlebnisse, man muß auch zufrieden sein."  

 

Kommentare

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Kommentare, die nichts mit dem jeweiligen Post zu tun haben, lasse ich nicht mehr zu.
Auch so lapidare Kommentare, die dazu dienen, dass man die Seite des Kommentators anklickt "wie ich war schon lange nicht mehr hier" lasse ich ebenfalls nicht mehr zu, weil des koin Kommentar isch, sondern a Mischt."
Mir wäre das wirklich zu blöd, sowas zu schreiben.