Die Begriffe vereinfachen, ist die erste Tat aller Diktatoren "Erich Maria Remarque*

Ich dachte immer, jeder Mensch ist gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen. *Erich Maria Remarque*
Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren. *Romain Rolland*
Für eine Frau ist Schönheit unbedingt wichtiger als Intelligenz, denn für Männer ist Sehen leichter als Denken. *Lil Dagover*

Man soll Frauen nichts erklären, man soll handeln. *Erich Maria Remarque*

Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert. *Alexander Solschenizyn*

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten. *Siena*

Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpasst. *Erich Maria Remarque*

Die Glücklichen sind neugierig. *Friedrich Nietzsche*

Gefleckter Aaronstab (Arum maculatum)

Ich finde, er ist etwas Besonders, der

Aaronstab.



Er ist in allen Teilen giftig.

Die verführerischen Beeren dieser Giftpflanze locken ihre Opfer mit vermeintlich schmackhaften Beeren in die Falle.

Man muß hier sehr aufpassen, denn schon das Berühren dieser Pflanze kann zu schmerzhaften Reizungen der Haut führen.  



Wo kommt der Gefleckte Aaronstab vor:

Krautreiche Laubwälder, Auenwälder, Hecken. Auf etwas feuchten, nährstoffreichen, tief gründigen Böden im Schatten.

Bild:
Aaronstab im Frühling



Das Hüllblatt entfaltet sich am Abend und bildet eine Kesselfalle. Kleine Schmetterlingsmücken werden vom harnartigen Geruch des Kolbens angelockt. Sie rutschen in den Kessel und bestäuben die weiblichen Blüten. Erst später öffnen sich die Staubbeutel der männlichen Blüten und Pollen fallen auf die Mücken. Am nächsten Tag welkt das Hüllblatt und die Besucher können wieder hinausklettern. 


Vor kurzen habe ich bei einer Radtour diese Prachexemplare entdeckt. 

In dieser Größe habe ich den Aronstab noch nie gesehen und man hat mir dann gesagt, dass das der Gefleckte Aaronstab ist. Kleinere Exemplare gibt es zur Zeit mehr als genug in "meinem" Tal.

Seinen Namen verdankt der Aronstab der biblischen Figur des Aaron, dessen Stab als Zeicher seiner Auserwählung zum Hoheprister ergrünte, als er im Zeltheiligtum vor die Bundeslade gelegt wurde.  






Kommentare

  1. Das heutige Pflanzenportrait ist wieder so gelungen, eine fazinierende Gestaltung der Natur die du uns da näher bringst. Irgendwie haben wir dieses Jahr noch gar keine der speziellen, roten Beerenstände beobachtet, müssen mal genauer hiensehen.
    Morgengrüsse von Erika mit Ayka

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  2. Hallo Eva!

    Uih, solch eine Pflanze habe ich noch NIE gesehen. Wie schön ist sie und doch sooo giftig. Schade! Die würde sich auch gut in einem Blumengesteck machen, aber das ist ja leider nicht möglich.
    Ich danke dir für diesen aufschlussreichen Beitrag!

    Liebe Grüße

    Anne

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  3. Liebe Eva,
    vielen Dank für deine Informationen über den Aaronstab. Er wächst bei uns in der Böschung, jetzt wo ich weiss, dass er giftig ist, werde ich mehr aufpassen.
    Dir einen sonnigen Tag und
    liebe Grüsse
    Eda

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  4. Liebe Eva
    Den Aaronstab kenne ich nur aus dem Park bei uns. Der ist aber bedeutend kleiner.
    Ein wirklich tolles Exemplar hast du da entdeckt.
    Liebe Grüsse
    Barbara

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  5. oh jaa..

    wunderschöne Bilder

    hihi
    ja die Schönheiten sind oft giftig ;)
    ich habe schon lange keinen mehr gesehen

    liebe Grüße
    Rosi

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  6. Die rote Signalfarbe ist nicht zu übersehen. Ich bin am Wochenende in Belgien an einem Garten vorbei gefahren in dem auch riesengroße Aaronstäbe standen. Da dachte ich schon an eine spezielle Züchtung. Aber vielleicht bekommt der Pflanze einfach das trockene Wetter gut um so große Fruchtstände zu bilden.

    Liebe Grüße
    Arti

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    1. Es gibt tatsächlich größere als Gartenpflanze, zum Beispiel den Italienischen Aaronstab. Die Früchte sind da auch eher orange.
      LG
      Astrid

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  7. Hier sieht man ihn häufiger im Wald, ein schöner Farbtupfer. Bislang habe ich ihn noch nie berührt. Danke für deine Warnung.
    Tolle Bilder!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  8. Liebe Eva,
    du stellst wieder eine interessante Pflanze vor. Bei uns habe ich sie noch nie entdeckt. Aber wenn sie so giftig ist, bin ich auch froh darüber. Müsste ja nur auf Emma und Lotte achten damit sie nicht dran schnuppern.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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