Olga Nikolajewna Romanowa (1822–1892) und der Garten der Villa Berg in Stuttgart


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Ich möchte Dir heute Königin Olga von Württemberg und ihren Garten,
die Villa Berg in Stuttgart vorstellen.

Ein Gemälde von Franz Xaver Winterhalter,
der u.a. auch Bilder von Kaiserin Sissi von Österreich gemalt hat.




Ich habe an diesem Post sehr lange geschrieben, habe Bücher durchgelesen und war auch im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart und habe mir den geheimen Briefwechsel zwischen Olga und dem russischen Staatskanzler Gortschakow angesehen, leider kann ich kein Russisch.

Und Australienbesucher aufgepasst, hier steht auch, warum der Mount Olga so heisst, wußtest du das?

Dieser Post ruht schon eine Weile. Im Hauptstaatsarchiv war ich noch im Frühling und die Fotos entstanden vor ca. drei Wochen. Die Villa Berg ist ein wunderschöner Park und auch Garten mit einem sehr hohen Baumbestand, von Kastanien über Blauglockenbäume, Ahornbäume und mehr. 
Deshalb wollte ich ihn zuerst für den 1. Naturdonnerstag im Monat schreiben. Habe es mir dann anders überlegt, weil es ja nicht nur um Bäume geht. 

Wunderschön, gleich an der Villa gelegen ist dieser Blauglockenbaum. Ich bin auch erstaunt, wieviele Blauglockenbäume es hier überall gibt. 







Und auch die wunderschönen Zedern, es gibt einige, darüber werde ich auch mal berichten, wenn ich alles zusammen habe. 

Königin Olga von Württemberg wird als Tochter des Zaren Nikolaus I. in St. Petersburg geboren.
Sie war eine russische Großfürstin und verliebte sich in jungen Jahren in den Erzherzog Stephan von Österreich (1817-1867). 

Bild-Quelle:


Er war aber dem Zaren nicht recht und nachdem schon seine älteste Tochter "nur" einen Adeligen ohne Thronfolgeaussichten geheiratet hatte, mußte nun unbedingt ein standesgemäßer Adeliger her.

Bild: Olga mit Schwester Maria

Ohne Rücksicht auf Gefühle wurde nun in Europa gefeilscht und gehandelt und schließlich einigte man sich auf den Sohn des regierenden württembergischen Königs Wilhelm I., der mit dieser Heirat die Tradition der russischen Großfürstinnen fortsetzen wollte. Die Tradition begann ja schon mit der russischen Großfürstin Sophie Dorothee und wurde mit der Heirat Wilhelms I. mit Katharina Pawlowna fortgesetzt. Katharina Pawlowna starb sehr früh und König Wilhelm I. setzte ihr mit der Grabkapelle auf dem Württemberg in Stuttgarts Stadtteil Rotenberg ein Denkmal. 
Karl I. war der Sohn von Wilhelm I. und seiner 
zweiten Frau Pauline.

Die wunderschöne Olga, genannt Olly wurde nun mit dem württembergischen Thronfolger Karl, Sohn von Wilhelm I. verheiratet.



Diese Ehe war ein einziges Desaster, auch weil die Charaktere des Paares nicht in Übereinstimmung zu bringen waren.
Karl war sehr schüchtern und fühlte sich zu Männern hingezogen, was damals auch verschwiegen wurde und man die Kinderlosigkeit von Olga einer Unfruchtbarkeit zuführte. Karl hatte Geliebte, die am Hof ein- und ausgingen.
Auf die Initiative von Olga hin - sie war energisch, aktiv und zupackend - fand 1857 in Stuttgart ein Treffen zwischen dem Franzosenkaiser Napoleon II und dem russischen Zaren, ihrem Bruder Alexander II. statt. Bei diesem sogenannten Stuttgarter Zwei-Kaiser-Treffen schlossen Russland und Frankreich nach dem 1856 beendeten und von Russland verlorenen Krimkrieg Friedensvereinbarungen zum Nachteil der Habsburger Monarchie Österreich.
Olga und Karl waren sich aber einig in der Abneigung gegen den deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. dessen Militarismus sie ablehnten. Karl warf den Preußen vor, dass sie im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und auch danach übermäßig auf württembergische Soldaten zurückgegriffen hätten.

Olga verstand sich mit ihrem Schwiegervater Wilhelm I. gar nicht gut. Die sehr schöne und hochbegabte Frau, die sprachbegabt, literarisch glänzend, geschult, schrieb einen hervorragenden französischen und einen guten deutschen Stil, war sehr belesen und interessierte sich auch für Architektur.
Sie wollte sich einen Wunschtraum erfüllen, den Baustil, den sie immer in den Ferien auf der Krim gesehen hatte. Eine repräsentative Villa mit Garten, den sie sich mit der Villa Berg erfüllte.
Der Schwiegervater König Wilhelm, der den klassizistischen Baustil liebte (siehe Schloß Rosenstein), fand die Baupläne für die Villa geschmacklos.

Trotzdem stimmte er dem Bau der Villa zu, weil er dachte, dass die hohen Kosten vom russischen Zarenhof getragen werden. Hier irrte er aber gründlich und das verstärkte seine Abneigung gegen Olga noch mehr.

Olga litt sehr unter ihrer Kinderlosigkeit und Olga und Karl  adoptierten 1870 die damals 16-jährige Großfürstin Wera, eine Nichte Olgas, lebten aber meist voneinander getrennt.
Olga wandte sich immer mehr sozialen Projekten zu und bewirkte somit, dass ihr Name in Stuttgart und Umgebung eine hohe Bedeutung gewonnen hat.
Sie förderte wohltätige Einrichtungen, so z.B. das erste Kinderkrankenhaus in Stuttgart, das heute den Namen Olgahospital im Volksmund auch "Olgäle" genannt, trägt.
Es wurde zum größten Kinderkrankenhaus in Deutschland.  Sie förderte die Ausbildung von weiblichen Jugendlichen und beehrte auch den Unterricht von Eduard Mörike mit ihrem Besuch.

Die Olgastraße in Stuttgart, in der ich als Kind so lange gewohnt habe oder auch das Olga-Stift, ein Gymnasium, in das ich nach der Grundschule zwei Jahre ging, weil meine Eltern dann nach Leonberg umgezogen sind.
Königin Olga, (wir haben nur im Flur immer dieses Winterhalter-Bild gesehen)  war aber damals in dieser Schule allerdings leider kein Thema, das hat sich heute aber geändert. 

Olga starb mit 70 Jahren am 30.Oktober 1892, ein Jahr nach ihrem Ehemann in ihrem Witwensitz Friedrichshafen am Bodensee. Ihr Leichnam liegt in der Gruft der Stuttgarter Schloßkirche neben ihrem Ehemann.

Nach Olga wurden auch noch zwei Apfelsorten benannt. Der bekannte Olga-Apfel z.B. oder die allseits in Schwaben bekannte Russenbrezel, bzw. Olga-Brezel, die ein Stuttgarter Bäcker eigens für die Königin erfand. 
Das ist aber eine ganz besondere Geschichte.  

 
Was noch zu bemerken ist, ist die Tatsache, dass der Forschungsreisende Theodor von Heuglin, einer Meerenge im Spitzbergenarchipel den Namen "Olgastraße" gab. Auf Betreiben von Ferdinand von Mueller benannte der Entdecker Ernest Giles die Australischen Berge Kata Tjuta "Mounts Olga".
Noch heute heißen sie bei den Anwohnern "The Olgas". Soweit geht sogar württembergische Geschichte.




 So sah die Villa zu Zeiten Olgas aus.
Foto:. Hauptsaatsarchiv Stuttgart

Es geht hier - ich habe es oben schon angefügt - um den wunderschönen Park der Villa Berg, in dem ich als Kind schon immer spazieren ging, denn wir haben in unmittelbarer Nähe im Stuttgarter Osten gewohnt.
Meine Eltern sind dann in die Olgastraße umgezogen und erst später nach meiner Heirat 1971 wohnte ich wieder in unmittelbarer Nähe der Villa Berg, nicht wissend, was  sich hier für ein Kleinod befindet. Im  Rosengarten bzw. der Orangerie blühen die Rosen.






Ich habe mich damals nicht so sehr mit der Entstehung der Villa und der Königin Olga befasst und mir ist die Villa Berg heute nur in Verbindung mit dem Süddeutschen Rundfunk, der dort seine Sendestudios hatte geläufig. Im Sendesaal der Villa Berg wurden große Rundfunksendungen übertragen, die von Hans Rosenthal bis hin zu weiteren Künstlern gingen.
Im 2. Weltkrieg wurde die Villa sehr schwer beschädigt.  


Eine große Tiefgarage,
hier stehen wir auf dem Dach,


wurde angelegt auf dem Dach entstanden Wasserkaskaden, unterhalb sah ich immer eine wunderschöne, wasserspendende Nymphe. Diese wasserspendende Nymphe - übrigens von Albert Gültenstein,
was er alles gestaltet hat, habe ich jetzt erst erfahren - fand einen neuen Platz auf dem Stuttgarter Pragfriedhof am Historischen Leichenhaus. 

Auch dieser Kaskadenbrunnen ist von Albert Gültenstein.
Es muß herrlich gewesen sein und es wird hoffentlich wieder so sein, wenn der Brunnen wieder inmitten der schönen Bäume Wasser sprudeln lässt.  


Die Villa Berg war 1853 eingeweiht worden.
Architekt war der württembergische Baudirektor Christian Friedrich Leins. Friedrich Neuner legte den Park an und dort trafen sich 1857 zum "Entrevue de Stuttgart" der russische Zar Alexander II. und der französische Kaiser Napoleon II. nach dem Krimkrieg zu Friedensgesprächen.

Später wohnte dort Wera mit ihren Töchtern und mir sagte immer eine sehr alte Nachbarin, dass sie dort die "Prinzessla emmer Schlittenfahren hat sehen".


Der Adel ging dort ein und aus, dem Volk gewährten die Herrscher nur seltene Ein­blicke. Karl Büchele, Autor eines Fremdenführers, durfte 1858 in die Villa. Durch die Vorhalle betrat er die Galerie auf der Ost­seite, also Richtung ­Neckar, mit ihren drei Bogenöffnungen auf die Terrasse. Im Süden folgte der Speisesaal, daran schloss das „Caffeezimmer“ an, „grüne Damastmöbel und Geräte aus Malachit gereichen zu einer kostbaren Ausstattung“. Herz der Villa war der zwei Stockwerke ­hohe Ballsaal, hier sah Büchele mit „reich vergoldeter Bronze gezierte französische Kamine, die Farbe des Saals ist überall glänzendes weiß mit reicher Vergoldung“. Kabinett und Pflanzenzimmer schlossen sich an, im Obergeschoss waren die Wohnräume.

Der Stadtteildirektor Ulrich Gohl fand heraus, dass sich im Park vor dem Kriege das Rondell als Winterquartier des Zirkus Althoff genutzt wurde, gebaut von der Maschinenfabrik Esslingen.


Lange hat man gebraucht, bis man sich entschieden hat, die Villa einem neuen Zweck zuzuführen. 
So sieht sie gerade aus. 





Es ist eine wechselvolle Geschichte, die sich um diese Villa dreht. Nachdem der Süddeutsche Rundfunk heute SWR, ein neues Gebäude nebenan gebaut hatte, ging der Besitz in die Hände eines Investors. Dieser wollte einiges verändern, was auf den Unmut des Gemeinderates und vor allem auch der Bevölkerung führte. Es sollte auch das Baurecht geändert werden.



Die Stadt kaufte die Villa und die Bürger durften nun Wünsche äußern und endlich nach vielen Jahren wird die Villa Berg wieder einer schönen Nutzung zugeführt.







Es soll ein Treffpunkt und ein Haus für die Musik werden. Ich bin gespannt und freue mich drauf.
Es sollen Serenadenkonzerte unter den Bäumen im Sommer stattfinden. Ach, ich würde mich so sehr freuen unter diesen Bäumen Musik zu hören. 




Im Moment ist die Villa aber leider immer noch sehr trostlos. Der Beginn der Bauarbeiten soll in 2 Jahren erfolgen. Jedoch habe ich jetzt gelesen, dass man noch nicht, weiss, inwieweit man in die Gebäudesubtanz eingreifen kann.
Die Kosten werden wohl über 80 Millionen Euro betragen?



 






Was mich immer wieder erfreut, sind die schönen Bäume und Blumen, die man hier sehen kann.



Hier oben im Bild der Chorsaal des SWR, was mit ihm geschieht, weiss ich noch nicht.


Quellen:
Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Stuttgarter Nachrichten 
Stuttgarter Zeitung
Paul Sauer: König Wilhelm II von Württemberg
Hansmartin-Decker-Hauff: Frauen im Hause Württemberg
Wikipedia  

Ich schicke den Post zum Naturdonnerstag und zur Zitronenfalterin "Ab in den Garten" 

Wir lesen uns erst wieder am Freitag mit den Blümchen.
Meine Blogrunde mache ich morgen Abend.
 

Kommentare

  1. Ein schöner Beitrag. Ich lese Biographien sehr sehr gern - schon als Jugendlicher hab ich mein Taschengeld für historische Sachbücher aus. Ich besitze sie noch heute und hüte sie wie einen Schatz. Darunter sind viele über russische Zaren... Der Park ist sehr schön. Schade, dass die Villa so verfällt. Ich drücke die Daumen, dass man wirklich in zwei Jahren und nicht später mit der Renovierung beginnt...

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  2. Uiii Eva,
    jetzt hat sich mein PC doch fast verschluckt ob dem überaus reichen Blog. Ich kann nur staunen was du da alles zusammengetragen hast. Ich glaub du hast da auch ein bisschen Labiblut abbekommen - wis sind doch auch perfekt im Apportieren.
    Tolle Leistung - wauzt Ayka

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  3. Liebe Eva,
    da hast Du wieder einiges wissenswertes und interessantes zusammengetragen! Herzlichen Dank dafür!
    Die Blauglockenbäume sind einfach wunderbar!
    Ich wünsche Dir einen zauberhaften Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  4. Liebe Eva,
    da hast Du ja einen Schatz an Informationen zusammengetragen.
    Einen Blauglockenbaum habe ich noch nie gesehen. Wunderschön sieht er aus, Danke für die Vorstellung und die feinen Fotos. Du hast überhaupt ein Auge für interessante und spannende Details und weißt sie immer ins rechte Licht zu rücken. Ein herrlich reichhaltiger Blogbeitrag ist Dir hier wieder gelungen.
    Ach ja, eh ich es vergesse: Es ist wirklich Wahnsinn was es heute kostet, historisches zu restaurieren und zu erhalten. Gerade gestern habe ich im Fernsehen darüber einen Beitrag gesehen. Die Fachleute betonten extra, dass man mit den heutigen Methoden alte Bausubstanzen nicht berechnen kann und deshalb echte Spezialisten beauftragt werden müssen.
    Hab einen feinen Mittwoch,
    liebe Grüße
    moni

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  5. Hallo Eva,

    das ist ja eine richtige Fleißarbeit geworden, was du alles zusammengetragen hast. Aber es hat sich gelohnt. Der Post ist sehr informativ. Mich persönlich würde noch interessieren, ob der Mt. Olga den du erwähnst, die Kata-Tjuta sind?
    https://artifactumverabilisblog.blogspot.com/2015/05/natur-donnerstag-inselberg.html

    Schade, dass die Restaurierungen immer so teuer sind. Wenn erst in 2 Jahren damit begonnen wird, steigen die Kosten garantiert noch einmal an. Kein Wunder wenn dann gefragt wird, ob man das Geld nicht besser in Schulen und digitale Ausstattung investiert.

    Herzliche Grüße
    Arti

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  6. Ja, sie sind es.

    LG Eva

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  7. Puh, da mußte ich mir aber viel Zeit nehmen um alles zu lesen, man merkt, dass du einmal Kunstgeschichte studiert hast, oder liege ich da nicht richtig? Solche Glockenbäume sind schön wen sie blühen, doch wehe wenn sie die Samen haben dann können sie zur richtigen Plage werden. Die hauchdünen Samenkörner, sie sind mit einer silbrigen Hülle umhüllt und fliegen überall hin, auch da, wo man sie nicht haben möchte und gehen dann im nächsten Frühjahr auf, man hat das Gefühl, jedes Körnlein eine Pflanze. Schön sind ja solche Schlösser, wenn nur ihre Instandhaltung nicht solche Unsummen verschlingen würden, es ist individuelle Bausubstanz da geht nichts mit Beton. Der eigentliche Zerstörer der Gebäude ist unter anderm der Verkehr mit den Abgasen, das halten diese Steine nicht aus und fangen an zu bröseln, das sieht auch immer wieder am Freiburger Münster.
    Dir noch einen schönen Abend und liebe Grüße
    Edith

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    1. Nein, liebe Edith,
      ich habe keine Kunstgeschichte studiert, sondern nur 3 Semester Innenarchitektur.
      Da ich mir aber das nie so sicher war, habe mir etwas anderes gesucht und habe mich auf dem baurechtlichen Sektor verwirklicht.
      Das war auch besser.
      Man muß nicht etwas studiert haben, mit einer guten Recherche ist das auch zu erreichen, allerdings steht auch vieles nicht im Internet und oft auch falsch, so habe ich es kürzlich erlebt.
      Nun wünsche ich dir einen schönen Abend, ich war heute den ganzen Tag in geschichtlicher und auch kunstgeschichtlicher Mission unterwegs und ich bin sowas von glücklich, denn sowas erlebt man nicht jeden Tag.
      Morgen geht es dann weiter.
      Einen schönen ABend wünscht dir Eva

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  8. es ist immer schade wenn solche schöne alte Bausubstanz erst dem Verfall preigegeben ist und dann aufwändig und teuer restauriert werden muss
    aber wenigstens geschieht nun etwas
    Die Königin war eine schöne Frau
    dass sie ihre Liebe nicht leben durfte ist tragisch
    aber so war das damals
    das Land und die Macht ging vor
    ohne Rücksicht auf Verluste
    (ist ja heute auch oft nicht anders wenn auch auf anderen Ebenen )
    der Baumbestand ist wunderschön

    liebe Grüße
    Rosi

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  9. Da hast du ja vielfältigste Studien betrieben, aber der württembergische Adel scheint ja dein Ding zu sein. Haben ja auch genug Baudenkmäler in der Stadt zurück gelassen, mit denen du dich auskennst.
    Die Paulownien haben vor zwei Wochen in Trier auch noch geblüht. Hier waren sie das schon durch.
    LG
    Astrid

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  10. Schau'n wir mal wie es weiter geht oder weitergehen wird, du wirst bestimmt berichten?
    Fall's wir in zehn Jahren noch leben sollten, so werden wir es wissen!
    LG Heidi

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  11. Tja, wenn solche geschichtsträchtigen Gebäude und Gärten in Investorenhände geraten, dann ist selten noch was zu retten. Hoffen wir, dass es noch ein gutes Ende nimmt. Es wäre doch schön, wenn auch hier in ihrem geliebten Garten Olgas Geist noch weiterleben könnte, wie z.B. auch in dem Kinderkrankenhaus.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  12. Liebe Eva,
    die Villa ist wunderschön. Ich finde es gut das die Bevölkerung über ihre neue Bestimmung befragt wurde. Leider ist die Villa nach so vielen Jahren schon etwas arg verfallen und die Restaurierung wird sehr teuer. Es wird bestimmt nicht einfach so eine alte Bausubstanz wieder herzurichten. Vielen Dank für diesen ausführlichen geschichtsträchtigen Beitrag.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  13. Mir gefallen die Blauglockenbäume auch, aber im Garten möchte ich keinen haben. In einem ganz schönen Garten warst du da. Und das geschichtliche liest sich auch sehr interessant. Da würde ich sicher ein Konzert unter dem Blätterdach auch sehr geniessen.
    L G Pia

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  14. Deine Olga war ja eine richtig toffe Frau liebe Eva.
    Schade, dass es mit der Ehe nicht so geklappt hat, sonst wäre sie bestimmt noch glücklicher und erfolgreicher geworden.
    Der Garten sieht richtig verwunschen aus und ich hoffe, das Haus wird wunderbar saniert und kann bald wieder richtig genutzt werden. Eine Schande, solche alten Häuser so verkommen zu lassen.
    Dir einen schönen Sonntag, lieben Gruß
    Nicole

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